Zitelmann | Psychologie der Superreichen | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 432 Seiten

Zitelmann Psychologie der Superreichen

Das verborgene Wissen der Vermögenselite. Der einzige authentische Blick in die Welt der Multimillionäre über deren Jugend, Motive, Einstellungen, Erfolgsstrategien und den Umgang mit Rückschlägen
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-86248-995-4
Verlag: FinanzBuch Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Das verborgene Wissen der Vermögenselite. Der einzige authentische Blick in die Welt der Multimillionäre über deren Jugend, Motive, Einstellungen, Erfolgsstrategien und den Umgang mit Rückschlägen

E-Book, Deutsch, 432 Seiten

ISBN: 978-3-86248-995-4
Verlag: FinanzBuch Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Es wird viel über sie spekuliert, doch nur wenige wissen, wie sie wirklich ticken: die Superreichen. Was treibt Menschen um, die ein Vermögen von Dutzenden Millionen oder gar Milliarden Euro angehäuft haben? Der Autor, selbst Multimillionär, hat intensive Gespräche mit 45 Hochvermögenden geführt. Die meisten sind Selfmade-Multimillionäre und besitzen ein Nettovermögen zwischen 30 Millionen und 1 Milliarde Euro. Er sprach mit ihnen über ihre Jugend, Motive, Einstellungen, Erfolgsstrategien und den Umgang mit Rückschlägen. Zudem absolvierten alle einen Persönlichkeitstest. Das Ergebnis ist ein einmaliger Einblick in die Psyche der deutschen Vermögenselite, wie es ihn nie zuvor gab. Zitelmanns Studie wurde an der Universität Potsdam als Dissertation angenommen, mit magna cum laude bewertet und erscheint mit Psychologie der Superreichen erstmals auch als Buch. Anders als die Armutsforschung steckt die Reichtumsforschung in Deutschland noch in ihren Anfängen. Dies ist die erste Untersuchung über die Hochvermögenden, die ein mindestens zweistelliges Nettomillionenvermögen besitzen. Über viele Monate führte der Autor Interviews mit ihnen, die über 1700 Seiten füllten. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach den Persönlichkeitsmerkmalen, Erfahrungen und Einstellungen, die die Basis für den ungewöhnlichen finanziellen Erfolg dieser Menschen waren. Wie denken und fühlen Menschen, die es oft aus dem Nichts heraus schafften, einen ungeheuren Reichtum aufzubauen? Auch die Hochvermögenden selbst kommen sehr ausführlich zu Wort. So erhält der Leser einen tiefen und authentischen Einblick in eine Welt, die den meisten Menschen fremd ist.

Dr. Dr. Rainer Zitelmann ist promovierter Historiker und Soziologe. Er arbeitete Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre am Zentralinstitut für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin. Danach war er Ressortleiter bei der Tageszeitung 'Die Welt'. Im Jahr 2000 gründete er ein Unternehmen zur Kommunikationsberatung in der Immobilienwirtschaft, das er zum Marktführer machte und 2016 verkaufte. Zitelmann hat 19 Bücher geschrieben und herausgegeben, die weltweit in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.
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1;Einführung;11
2;Vorwort;7
3;Teil AForschungsstand, Fragestellung und Methode;17
3.1;1. Stand der Reichtumsforschung;18
3.2;2. Zum Begriff der Vermögenselite;34
3.2.1;2.1. Wer ist die Wirtschaftselite?;36
3.2.2;2.2. Die Bedeutung des Habitus für den Aufstieg in die Wirtschaftselite;40
3.3;3. Stand der Unternehmerforschung;46
3.3.1;3.1.Sombart, Schumpeter und Kirzner über die Rolle des Unternehmers;46
3.3.2;3.2.Amerikanische und deutsche Entrepreneurforschung zu Persönlichkeitsmerkmalen und Zielsetzung von Unternehmern;53
3.4;3.2.1. Fragestellungen und methodische Probleme;57
3.5;3.2.2. Risikoverhalten und Risikowahrnehmung;57
3.6;3.2.3.Selbstwirksamkeit;60
3.7;3.2.4. Handlungsfähigkeit nach Misserfolgserlebnissen;62
3.8;3.2.5. Bedeutung von Zielsetzung und Plänen (Goal-Setting-Theorie);63
3.9;3.2.6. Nonkonformismus, Verträglichkeit und Konfliktbereitschaft;68
3.10;3.2.7. Typenbildung und Muster für erfolgreiche Unternehmer;71
3.11;3.2.8. Motive für Unternehmertum und der Zusammenhang mit dem Erfolg;73
3.12;3.2.9.Bedeutung von Prägungen in Kindheit und Jugend für Unternehmer;75
3.13;4. Fragestellungen von Behavioral Economics und von Lerntheorien;79
3.13.1;4.1. Bedeutung von »Bauchentscheidungen« und Intuition;81
3.13.2;4.2. Optimismus und Überoptimismus;85
3.13.3;4.3. Risikowahrnehmung und Risikoeinschätzung;89
3.13.4;4.4. Nonkonformismus;90
3.13.5;4.5. Explizites und implizites Lernen – informelles Lernen;95
3.13.6;4.6. Finanzieller Erfolg und akademische Ausbildung;103
3.14;5. Erklärungsversuche in der Literatur über erfolgreiche Menschen – welche Rolle spielt der Zufall?;108
3.14.1;5.1. Die Rolle glücklicher Zufälle;111
3.14.2;5.2. Hinweis auf Glück als unbewusste Neidabwehr;115
3.14.3;5.3. Glück und Zufall als Verlegenheitserklärungen;116
3.15;6. Dispositionelle Persönlichkeitsmerkmale: Big Five und mehr;119
3.16;7. Methode der Untersuchung;126
3.16.1;7.1. Grenzen quantitativer Methoden in der Reichtumsforschung;126
3.16.2;7.2. Definition und Zusammensetzung der interviewten Zielgruppe;129
3.16.3;7.3.Warum Leitfaden-Interviews als Methode gewählt wurden;134
3.16.4;7.4. Das Problem sozial erwünschter Antworten bei Elite-Interviews;138
3.16.5;7.5. Methoden der Transkription;146
3.16.6;7.6. Charakter der Hypothesen;148
4;Teil BDie Interviews mit45 Hochvermögenden;151
4.1;8. Struktur und Themen der Interviews;152
4.2;9. Prägende Jugendzeit;155
4.2.1;9.1. Soziale Herkunft;155
4.3;Unternehmer;156
4.4;Selbstständige;157
4.5;Angestellte;157
4.6;Landwirte;158
4.7;Beamte;158
4.8;Arbeiter;158
4.9;Freiberufler;159
4.9.1;9.2. Frühe Prägungen und Berufswünsche;159
4.9.2;9.3. Verhältnis zu den Eltern;167
4.9.3;9.4. Schule und Studium;169
4.9.4;9.5. Sport;179
4.9.5;9.6. Frühes Unternehmertum;186
4.9.6;Zwischenfazit;201
4.10;10. Motive für die Selbstständigkeit;204
4.10.1;10.1. Die »Misfits«: »Ich hätte nie als Angestellter arbeiten können«;205
4.10.2;10.2. »Mir geht das zu langsam in solchen Läden«;212
4.10.3;10.3.»Also es war nie im Kopf, ich gehe jetzt irgendwohin als Angestellter«;219
4.10.4;Zwischenfazit;224
4.11;11. Reichtum als Lebensziel?;226
4.11.1;11.1. »Wenn es aufgeschrieben ist, ist es überprüfbar«;227
4.11.2;11.2. »Das ganze Leben läuft vollkommen anders«;236
4.11.3;Zwischenfazit;239
4.12;12. Was bedeutet Ihnen Geld?;242
4.12.1;Zwischenfazit;251
4.13;13. Die Bedeutung verkäuferischer Fähigkeiten;253
4.13.1;13.1. »Egal, was wir machen, wir verkaufen immer«;255
4.13.2;13.2. »Das Nein heißt überhaupt nicht Nein«;259
4.13.3;13.3.Verkaufserfolg mit Empathie, Didaktik, Fachwissen und Networking;263
4.13.4;Zwischenfazit;272
4.14;14. Optimismus und Selbstwirksamkeit;274
4.14.1;14.1.»Dass man aufgrund der eigenen Fähigkeiten immer wieder Lösungen findet«;276
4.14.2;14.2.»Ich beklage auch nie Probleme, sondern ich suche nach Lösungen«;278
4.14.3;14.3. »Der ist besoffen vom Erfolg«;280
4.14.4;Zwischenfazit;284
4.15;15. Risikoorientierung;286
4.15.1;15.1. Die Risikoskala;287
4.15.2;15.2. Kontrollillusion: »Ich sitze ja im Driver Seat«;293
4.15.3;15.3.»Ich mache mir heute schon mehr Gedanken als früher«;297
4.15.4;Zwischenfazit;301
4.16;16.Entscheidungen fällen: Bauchgefühl oder Analyse?;303
4.16.1;16.1. »Bauch heißt, dass man sich nicht sicher fühlt«;305
4.16.2;16.2.»Kann der Wirtschaftsprüfer noch mal den Charakter durchrechnen?«;314
4.16.3;16.3. Die Rolle der Analyse;322
4.16.4;Zwischenfazit;327
4.17;17. Die Big Five: Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Offenheit, Verträglichkeit und Neurotizismus;330
4.18;1. Themenfeld Neurotizismus;331
4.19;2. Themenfeld Extraversion;332
4.20;3. Themenfeld Offenheit für neue Erfahrungen;333
4.21;4. Themenfeld Verträglichkeit;333
4.22;5. Themenfeld Gewissenhaftigkeit;333
4.22.1;Zwischenfazit;334
4.23;18. Konfliktbereitschaft und Verträglichkeit;336
4.23.1;18.1. Notwendige Korrekturen des Big-Five-Tests;336
4.23.2;18.2. Die Verträglichen;340
4.23.3;18.3. Die Konfliktorientierten;344
4.23.4;Zwischenfazit;346
4.24;19. Nonkonformismus: »Gegen den Strom«;348
4.24.1;19.1.»Ich bin absolut auf dem Trip, anders zu denken als jeder andere«;349
4.24.2;19.2. »Wo Mainstream ist, da ist nicht viel zu holen«;353
4.24.3;Zwischenfazit;361
4.25;20. Umgang mit Krisen und Rückschlägen;363
4.25.1;20.1.»Ich bin nach draußen hektisch und drinnen total gelassen«;364
4.25.2;20.2. »Schiebe nicht die Verantwortung von dir«;370
4.25.3;20.3. »Du ziehst das geradlinig durch«;373
4.25.4;20.4.»War im Nachhinein immer besser, dass es passiert ist«;376
4.25.5;20.5. »Am Tag nach dem Abitur ist alles vergessen«;382
4.25.6;Zwischenfazit;386
4.26;21. Schlussbetrachtung;388
4.26.1;21.1. Zusammenfassung;388
4.26.2;21.2. Offene Fragen und Grenzen der Aussagefähigkeit;400
5;Anhang;405
5.1;Der Leitfaden für die 45 Interviews;406
5.2;Themenkomplex 1: Biografie, Jugend – Schul- und Studienzeit;406
5.3;Themenkomplex 2: Beruflicher und finanzieller Aufstieg;407
5.4;Themenkomplex 3: Finanzielle Ziele, Geld;407
5.5;Themenkomplex 4: Konfliktfähigkeit/Nonkonformismus/Verträglichkeit;408
5.6;Themenkomplex 5: Risikoverhalten/Optimismus;408
5.7;Themenkomplex 6: Analytisch geprägte Entscheidungen versus Bauchentscheidungen;409
5.8;Themenkomplex 7: Verkäuferische Fähigkeiten, Netzwerke;409
5.9;Themenkomplex 8: Krisenbewältigung, Umgang mit Rückschlägen;410
5.10;Literatur;417


Dr. Dr. Rainer Zitelmann ist promovierter Historiker und Soziologe. Er arbeitete Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre am Zentralinstitut für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin. Danach war er Ressortleiter bei der Tageszeitung "Die Welt". Im Jahr 2000 gründete er ein Unternehmen zur Kommunikationsberatung in der Immobilienwirtschaft, das er zum Marktführer machte und 2016 verkaufte. Zitelmann hat 19 Bücher geschrieben und herausgegeben, die weltweit in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.



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