Buch, Deutsch, 240 Seiten, ENGLBR, Format (B × H): 140 mm x 220 mm, Gewicht: 365 g
Performance & Programme
Buch, Deutsch, 240 Seiten, ENGLBR, Format (B × H): 140 mm x 220 mm, Gewicht: 365 g
ISBN: 978-3-0340-1336-9
Verlag: Chronos
Am 5. Februar 1916 eröffneten Hugo Ball und Emmy Hennings in Zürich das Cabaret Voltaire. Es ist die Geburtsstunde von Dada. Das »Narrenspiel aus dem Nichts« sollte zu einer der wirkungsmächtigsten künstlerischen Bewegungen mit internationaler Ausstrahlung werden. Dada integriert sämtliche Künste, schafft neue Ausdrucksformen, präsentiert sich als autonomes Spiel und steht doch ganz im politischen Kontext des Ersten Weltkriegs.
Der Band versammelt aktuelle Positionen der Dada- und Avantgardeforschung. Programmatische Schriften und künstlerische Performances, die Historisierung und Rezeption sowie die Konstruktion des Mythos Dada werden neu beleuchtet.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Ursula Amrein, Christa Baumberger: Einführung Schauplatz Zürich Ursula Amrein: »Narrenspiel aus dem Nichts«. Dada Zürich im Kontext Christa Baumberger: Vom Varieté zum Cabaret Voltaire. Dada zwischen Avantgarde und Populärkultur Nicola Behrmann: Wiege des Dadaismus. Geburtsszenen und Gründungsmythen des Cabaret Voltaire Ulrich Schmid: Wie dada ist Lenin? Revolutionäre Kunstkonzepte und Gesellschaftsutopien in der russischen Avantgarde Zusammenspiel der Künste Mona De Weerdt, Christina Thurner: Tanz auf den Dada-Bühnen Esther Kilchmann: Im Cabaret der Zeichen. Sprachexperiment und Sprachpolitik im Zürcher Dada Volker Pantenburg: »Dadascope«. Hans Richters Filmexperimente Gabriele Guerra: Dada im Spannungsfeld von Mystik, Avantgarde und Moderne (Nach-)Geschichte Ruth Hemus: Dadas Frauen. Kleidung, Körper, Mode Beat Wyss: Dada und Dadaismus. Kunst im Modus der Travestie Heike Gfrereis: Die ersten Dinge kommen später. Dada im Museum




