E-Book, Deutsch, 262 Seiten
Auferbauer Jugendinformationsarbeit
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-658-27658-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Ein bildungssoziologischer Beitrag zu einem sozialpädagogischen Handlungsfeld
E-Book, Deutsch, 262 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-27658-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Martin Auferbauer untersucht das Angebot der Jugendinformationsarbeit und begründet diesen Teilbereich der Jugendarbeit aus soziologischer und pädagogischer Perspektive. Gleichwohl sie institutionell in Europa gut ausgebaut ist, gibt es für die Jugendinformation bislang kaum Beschreibungen des Handlungsfelds und keine empirisch abgesicherte Festlegung ihrer Ausrichtung. Neben einem Vorschlag zur Differenzierung der bestehenden Angebote leitet der Autor Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Jugendinformationsarbeit in verschiedenen Kontexten ab.?
Martin Auferbauer, PhD, ist Professor für Bildungssoziologie und Inklusion an der Pädagogischen Hochschule Steiermark sowie Projektmitarbeiter und Lehrbeauftragter am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz.?
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Abbildungsverzeichnis;10
3;Tabellenverzeichnis;11
4;Einleitung, Forschungsfragen und Aufbau;13
4.1;1. Wie lässt sich Jugendinformation definieren und von anderen pädagogischen Angeboten für junge Menschen abgrenzen?;14
4.2;2. Welche Bedürfnisse von Jugendlichen und welche Legitimationen für Jugendinformationsarbeit lassen sich aus (sozial-)pädagogischer und (bildungs-)soziologischer Literatur ableiten?;14
4.3;3. Welche Angebote der formellen Jugendinformation sind auf europäischer, österreichischer sowie steirischer Ebene vorgesehen?;14
4.4;4. Wie wird formelle Jugendinformation auf europäischer/österreichischer/steirischer Ebene gestaltet?;14
4.5;5. Welche Informationsbedürfnisse von Jugendlichen und welche Empfehlungen zur Struktur von formeller Jugendinformationsarbeit lassen sich aus aktuellen Jugendstudien ableiten?;15
4.6;6. Welche Informationsbedürfnisse äußern steirische Jugendliche? Welche Differenzierungen ergeben sich dabei entlang von Alter, Geschlecht, Schultyp, Schicht sowie Migrationshintergrund?;15
4.7;7. Welche Impulse zur Weiterentwicklung des Angebots der Jugendinformation lassen sich zusammenfassend ableiten?;15
5;1 Begriffsklärungen und Abgrenzungen: Jugend – Information – Jugendinformation;16
5.1;1.1 Jugend: Ein Kind der Moderne kommt in der Postmoderne an;16
5.2;1.2 Information: Wissen in Aktion;20
5.3;1.3 Das Handlungsfeld der Jugendinformation – Vorschlag einer neuen Terminologie;22
5.3.1;1.3.1 Formelle Jugendinformation;27
5.3.2;1.3.2 Nonformelle Jugendinformation;28
5.3.3;1.3.3 Informelle Jugendinformation;29
6;2 Bedarfsfeststellungen und Legitimationen von Jugendinformationsarbeit aus sozialpädagogischen und bildungssoziologischen Perspektiven;31
6.1;2.1 Transitionen;31
6.2;2.2 Jugendinformation als Unterstützung bei Entwicklungsaufgaben;34
6.3;2.3 Informations- und Medienkompetenz;38
6.4;2.4 Informationsgesellschaften und weitere riskante Optionen;43
6.5;2.5 Zusammenfassung entlang funktionalistischer und konflikttheoretischer Perspektiven auf Jugendinformationsarbeit;45
7;3 Organisatorische und rechtliche Bezüge der formellen Jugendinformation;50
7.1;3.1 Internationale Bezüge zu Jugendinformation;50
7.1.1;3.1.1 Jugendinformation als menschenrechtliche Verpflichtung;50
7.1.2;3.1.2 Zugang zu Information als Teil von Indizes internationaler Organisationen;54
7.2;3.2 Europäische Bezüge zu Jugendinformation;56
7.2.1;3.2.1 Auf Ebene des Europarates;56
7.2.2;3.2.2 Auf Ebene der Europäischen Union;57
7.3;3.3 Bezüge zu österreichischen Bundesinstitutionen;61
7.4;3.4 Bezüge in der Steiermark;64
7.5;3.5 Zusammenfassung;68
8;4 Gestaltung formeller Jugendinformationsarbeit;70
8.1;4.1 Eine kurze Geschichte der formellen Jugendinformationsarbeit in Europa;70
8.2;4.2 Eine kurze Geschichte der formellen Jugendinformationsarbeit in Österreich;78
8.3;4.3 Konzeptionen und Ausrichtungen der formellen Jugendinformation;81
8.3.1;4.3.1 Konzeptionen und Ausrichtungen auf europäischer Ebene;81
8.3.2;4.3.2 Konzeptionen und Ausrichtungen in Österreich;87
8.3.3;4.3.3 Konzeptionen und Ausrichtungen in der Steiermark;92
8.4;4.4 Angebote und Aktivitäten formeller Jugendinformation am Beispiel von LOGO-Jugendinformation;94
8.5;4.5 Mögliche Problembereiche in Zusammenhang mit Jugendinformation;98
8.6;4.6 Zusammenfassung und Diskussion der sich aus den Konzepten ergebenden Spannungsfelder und Richtungsfragen;101
9;5 Ableitung von Informationsbedürfnissen und Kommunikationsstrategien aus rezenten Jugendstudien;105
9.1;5.1 Beschreibung der Studienauswahl und der Analysemethode;105
9.2;5.2 Zweiter EU-Jugendbericht (2015);107
9.2.1;5.2.1 Die Prioritätensetzung der Europäischen Kommission für die künftige jugendpolitische Zusammenarbeit;107
9.2.2;5.2.2 Die Situation junger Menschen in Europa;109
9.2.3;5.2.3 Zusammenfassung des EU-Jugendberichts 2015 mit Fokus auf die österreichische Situation;110
9.3;5.3 14. Deutscher Kinder- und Jugendbericht (2013);111
9.4;5.4 17. Shell-Jugendstudie (2015);117
9.5;5.5 Sechster Bericht zur Lage der Jugend in Österreich (2011);121
9.6;5.6 Siebenter Bericht zur Lage der Jugend in Österreich (2016);125
9.7;5.7 Vierte Steirische Jugendstudie (2014);127
9.8;5.8 Darstellung der in den Studien wiederkehrenden Themenfelder;128
9.8.1;5.8.1 Demografie und Sozialstruktur;129
9.8.2;5.8.2 Familie;131
9.8.3;5.8.3 Bildung und Ausbildung;133
9.8.4;5.8.4 Arbeit, Arbeitslosigkeit und UnternehmerInnentum;139
9.8.5;5.8.5 Armut und sozialer Ausschluss;145
9.8.6;5.8.6 Gesundheit und Wohlbefinden;154
9.8.7;5.8.7 Politische Partizipation;162
9.8.8;5.8.8 Freiwilliges Engagement;168
9.8.9;5.8.9 Kulturelle Teilhabe und kreative Betätigung;171
9.8.10;5.8.10 Internet und Medienkompetenz;174
9.8.11;5.8.11 Krisenkompetenz;178
9.9;5.9 Übersicht über inhaltliche Ableitungen und strukturelle Empfehlungen für Jugendinformationsarbeit aus den untersuchten Jugendstudien;182
10;6 Informationsbedürfnisse aus Sicht steirischer Jugendlicher;187
10.1;6.1 Datengrundlage und methodische Vorgehensweise;187
10.2;6.2 Aus den Aussagen der SchülerInnen abgeleitete Themenfelder;193
10.2.1;6.2.1 Schule;195
10.2.2;6.2.2 Beruf, Berufsorientierung;198
10.2.3;6.2.3 Sport und Bewegung;200
10.2.4;6.2.4 Zukunft;201
10.2.5;6.2.5 Peergruppe, FreundInnen;203
10.2.6;6.2.6 Familie;204
10.2.7;6.2.7 Politik;206
10.2.8;6.2.8 PartnerInnenschaft;212
10.2.9;6.2.9 Ökonomische Herausforderungen;213
10.2.10;6.2.10 Pessimistische Äußerungen, akute Problemlagen;216
10.2.11;6.2.11 Mobilität;220
10.2.12;6.2.12 Do-It-Yourself;221
10.2.13;6.2.13 Medien;222
10.2.14;6.2.14 Natur, Tiere, Umweltschutz;222
10.2.15;6.2.15 Gesundheit, Selfness und psychisches Wohlbefinden;224
10.2.16;6.2.16 School-Life-Balance;225
10.2.17;6.2.17 Positives Erleben, optimistische Äußerungen;227
10.2.18;6.2.18 Kritik an der Umfrage, skurrile und obszöne Antworten;228
10.2.19;6.2.19 Internationale Mobilität;230
10.2.20;6.2.20 Substanzen und Sucht;232
10.2.21;6.2.21 Sexualität;233
10.2.22;6.2.22 Konsumgüter und Markenartikel;234
10.2.23;6.2.23 Celebrities und Stars;235
10.2.24;6.2.24 Religion;236
10.2.25;6.2.25 Keine Äußerung;237
10.3;6.3 Zusammenfassung;237
11;7 Zusammenfassende Ableitung von Perspektiven und Innovationspotenzialen für die Jugendinformationsarbeit;242
12;Literaturverzeichnis;247




