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E-Book, Deutsch, 196 Seiten

Bachmann Babby

Der Drache
11. Auflage 2014
ISBN: 978-3-7357-9545-8
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Der Drache

E-Book, Deutsch, 196 Seiten

ISBN: 978-3-7357-9545-8
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Erleben Sie, wie ein Drache auf einem Planeten von Schwarz oder Weiß laufend auf einer Entdeckungstour in bisher unbekannten Gefilden schwebt. Lesen Sie, wie sich ein Einhorn auf ihren Weg begibt, um neue Wälder, die es bisher noch nicht kennengelernt hat, zu erkunden. Erleben Sie, wie in einem der Wälder von Schwarz oder Weiß eine bezaubernde Frau ihre Tierfreunde aufs Neue kennenlernt und ihnen begeistert von ihrer Lernerfahrung berichtet, während derer sie etwas über die Funktionsweise des Universums berichtet. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und eine gefühlvolle Phantasie vermischen sich in diesem Märchen zu einer größeren Geschichte, deren Tragweite selbst den fantasielosesten Leser dazu bringen wird, es sich in Ruhe anzusehen und von mehr zu träumen. Unterschiedliche Archetypen und Tiere erzählen durch ihre Bildersprache von ihrem Leben und verzaubern den Leser in eine Welt, die einen näher zum eigenen Selbst bringt. Das Märchen ist ein Schlüssel zu Kreativität, Wohlbefinden und Wissen über Informationen zu den Themen Archetypen, Psychologie sowie der eigenen objektiven, realistischen Gestaltung des eigenen Lebens! Wo es den Leser hinführt? Zur Entdeckung des eigenen inneren Kindes, das in jedem von uns steckt.

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ie war ein Energiewesen mit Flügeln auf ihrem Rücken.

Sie sah wirklich süß aus, während sie schwirrend ihren Weg durch die Lüfte nahm.

Sie konnte dort fliegen, wo auch immer sie es wollte, und immer wenn sie irgendwo ankam, ließ sie es heller werden.

Jeder mochte sie. Pallitchy mochte sie. Archy mochte sie. Babby mochte sie. Und Summody fing an sie zu mögen. Sie war die Gehilfin. Wo sich die Gehilfin befand, verbreitete sie so lange ihr Licht, bis ein anderer Ort heller als der ursprüngliche Ort wurde. Sobald der Ort, an dem sie sich flatternd herumbewegte, an Bedeutung verlor, flog sie zu ihren Freundinnen. Sobald das Licht, das sie verbreiteten, erlosch, dachten die Gehilfinnen, dass ihr Ausdruck des Lichts eine Zeitverschwendung gewesen sein musste. Dann flogen sie zu einem neuen Ort, der ihnen immer mehr zu versprechen schien. Es flogen überall Gehilfinnen durcheinander durch die Luft und ließen Orte aufleuchten.

Kleine Lichtkugeln setzten sich von den Flügeln der Gehilfin ab, verloren ihre Energie, wurden dabei immer dunkler. Nachdem die Gehilfin bemerkte, dass sie genug Licht an einen Ort gebracht hatte, flog sie zu Orten mit Engeln und wurde selbst zu einem.

enn die Wolken von Zeit zu Zeit verschwanden konnte die Sonne hin und wieder gesehen werden, deren Lichtstrahlen durch die Eingänge der Pyramiden und Höhlen schienen.

Die hoffnungsvollen Strahlen reichten vielen Tieren nicht aus. Manche Tiere schliefen bald sogar am Tag und träumten von einem glücklichen Leben, das keins war. Oberhalb der Höhlen, unterhalb der Oberfläche, und in Wirklichkeit überall dachten Tiere, dass sie wenigstens durch ihre Träume die Sonne erreichen würden. In ihren Pyramiden und Höhlen, die nicht der Wirklichkeit entsprachen, fühlten sie sich glücklich und gaben dort vor, dass Sonnenfinsternisse unmöglich seien.

All das, damit sie voller Zerstreuungen und voller atmosphärisch faszinierend angespannten Gedanken frei von vielem leben konnten.

anche Orte fingen mit Hilfe der Gehilfin an so hell zu werden, dass die Gehilfinnen sich in der Unendlichkeit verflogen.

Wenn sich eine Gehilfin verirrte, gab es glücklicherweise noch Engel, die zumindest den Eindruck machten, als ob sie sich auskennen würden. Sie zeigten den Gehilfinnen den Weg zu helleren Orten.

Die Gehilfinnen wussten sie nicht, was sie taten. Sie fragten nicht ?“ oder „“, denn es schien ihnen zu viel Spaß zu machen Orte heller werden zu lassen. Während die Engel entlang der Wege der Schlösser flogen, zeigten sie den Gehilfinnen Wege, die nur für sie gemacht zu sein schienen.

Die Strahlen der Engel und Gehilfinnen waren in der Unendlichkeit von Zeit verloren und ließen alles heller werden. Da die Sonne unendlich war gab es immer mehr Licht als jemals zuvor.

Jeder einzelne Engel besaß die Fähigkeit die Wege mit Energie zu beladen. Wo sich Energie befand, beleuchteten die Gehilfinnen die Wege mit ihrem Licht. Statt mehreren, unterschiedlichen Luftschlössern gab es eigentlich nur ein einziges Luftschloss, an dem alle arbeiteten, zumindest war das der Traum, den die Engel eines Tages erleben wollten und an dem sie arbeiteten. Dafür wurden sie mit dem Licht der Gehilfinnen belohnt.

Manche bemerkten nicht, wann es notwendig war anderen etwas von ihrer Energie abzugeben. Niemand wusste, warum das so war.

Vielleicht lag es an den Strukturen, die sich Coopa in einem der Schlösser ausgedacht hatte?

Vielleicht waren die Engel zu aktiv?

Vielleicht waren die Gehilfinnen zu passiv?

Vielleicht lag alles daran, dass sich die Engel und Gehilfinnen noch nicht wirklich verständigten und alles nur an fehlenden

Kommunikationseinrichtungen in den Wäldern lag?

Eines Tages geschah etwas. In den Wäldern wurden Fragen mit Antworten vermischt. Oft stellten die Gehilfinnen einfache, kindliche Fragen. Während sie um die Engel flogen, fragten sie mit ihrer zauberhaften Stimme:

"", oder

"", oder

"" oder

"". Plötzlich kam es zu einer Verbesserung der Beziehungen zwischen Engeln und Gehilfinnen. Entwicklung war nun auf liebende Art und Weise möglich, weil beide sich verbunden hatten und kreativ Inspiration fanden.

Ihr Name war Energie. Sie wusste niemals wirklich, was sie tat, während sie verspielt von einem Ort zum anderen schwirrte.

Bis zu dem Augenblick, als aus der Ferne kleine, verschreckte, schwarze Einhörner auf die Gehilfinnen zuflogen und die eine Frage stellten, deren Antwort sie schon immer gesucht hatten.

ie Einhörner konnten von allem, das sie belastete, frei sein und erfuhren, was ihre Träume bedeuteten.

Die Einhörner taten wirklich nicht viel mehr als herumzusitzen, zu essen, sich zu unterhalten und Geschichten zu erzählen, zu musizieren und und zu träumen, so waren sie glücklich. Was sollte schon daran falsch sein, was sie sich selbst ausgesucht hatten?

Irgendwann war Archy dran. Sie versuchte zu singen, doch es war ihr unmöglich. Sie wollte ihr sonniges Lied anstimmen, das sie früher mit dem Vogel und der Katze durch die Wälder getragen hatte, doch ihre

Stimme hörte sich einfach nur anders an. Sie musste zuerst einige Mal versuchen, das Lied anzustimmen, bevor sie ihre neue Stimme, die sie hatte, hören konnte. Es war die Stimme eines schwarzen Pferdes. Nach einiger Zeit sang sie. Doch es war nur:

Ein kleines, junges Einhorn fürchtete sich. Es stand neben Archy auf und schaute mit ihr in den Himmel, wo sich ein Tor abzeichnete, golden glänzend, mit vielen Symbolen. Es hatte so viel Spaß gemacht mit Archy zusammen den Tag über zu singen und viel Spaß zu haben.

Das junge Einhorn fragte Archy: „“

Archy fühlte sich plötzlich traurig und spürte mit einem Mal, dass der Ort, an dem sie sich befand, nicht der Richtige für sie war.

Sie erinnerte sich an Summody, wie sie auf dem Sonnenblumenfeld gestanden und zu all den Tieren gesprochen hatte. Archy dachte über Liebe nach. Bisher hatte sie sich immer sehr geborgen gefühlt.

Wieso geschah sogar das, was sie nicht wollte?

Es konnte nicht wahr sein, dass die Einhörner Furcht davor hatten die Wahrheit über sich und ihre Umgebung zu erfahren.

Weshalb liebten sie sich selbst so wenig, dass sie Furcht davor hatten sich mit ihren Überzeugungen auseinanderzusetzen?

Waren die Dinge, die ihr Summody erzählt hatte, falsch? Für das erste Mal in ihrem Leben fing sie zu zweifeln an.

Was würde sich sonst noch als falsch herausstellen?

Was war richtig und falsch? Was ist gut, was ist böse, und wieso dachte sie gerade jetzt über den Weg nach, den sie gewählt hatte, und das Universum an sich, das laut Summody voller Liebe sei?

Die Einhörner versuchten Archy zu erzählen, was gut war, aber da gab es so viele Dinge, von denen Archy dachte, dass sie gut seien.

Verwirrt musste sie eine Pause machen und mit Pallitchy in die Höhle hinter den Vorhängen gehen. Obwohl er selbst diesen Ort verlassen wollte und wusste, dass etwas mit dem Leben der Einhörner nicht stimmte, überzeugte er Archy davon, an allem teil zu nehmen. Es würde ein Leben in der Wüste, nahe der Sonne, werden. Als Archy das hörte, war ihr klar: Sie lebte in einem sicheren Universum. Es gab nichts zu befürchten, nichts zu kritisieren, stattdessen nur Neues zu entdecken, um die Welt schöner zu machen, als sie es sowieso schon war. Liebe würde sie am richtigen Ort erwarten. Sie lief durch die Wüste, während es dunkler wurde und die Sonne hinter dem Horizont versank.

Das junge Einhorn erschien aus einem Versteck, das von Misstrauen geprägt war, und im glitzernden Schein des Mondes, der gerade aufgestiegen war, fragte es Archy:

„“

Archy überlegte, und antwortete so frei wie noch nie, denn sie hatte ihre ursprüngliche Stimme wiederentdeckt.

Ein Tropfen fiel vom Himmel herab. Er landete auf Archy’s schwarzem Einhorn, kullerte langsam, kreisförmig drehte sich der Tropfen um das Einhorn und glänzte dabei im Licht, bis er nach unten fiel und dem Sand seine Spur einprägte.

Das junge Einhorn fragte: „I„

Archy antwortete.

Beide Einhörner hopsten vergnügt über eine saftige, grün wachsende Wiese, die während einer dunklen Nacht von vielen Sternen angeschienen wurde. Dann überlegten sie sich, mit welcher Art von Tieren sie sich am liebsten befreunden wollten. Es war dunkel, und die Sonne war schon...



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