Barnes | Cold Case Academy – Eine riskante Entscheidung | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 320 Seiten

Reihe: Die Cold-Case-Academy-Reihe

Barnes Cold Case Academy – Eine riskante Entscheidung

Die deutsche Ausgabe des BookTok-Bestsellers »The Naturals« von der Bestsellerautorin der »The Inheritance Games«
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-641-32291-5
Verlag: cbt
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Die deutsche Ausgabe des BookTok-Bestsellers »The Naturals« von der Bestsellerautorin der »The Inheritance Games«

E-Book, Deutsch, Band 3, 320 Seiten

Reihe: Die Cold-Case-Academy-Reihe

ISBN: 978-3-641-32291-5
Verlag: cbt
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Die rasante Thriller-Reihe der Bestsellerautorin der »The Inheritance Games«-Reihe

Als in Las Vegas eine Reihe brutaler Morde geschieht, sollen Cassie Hobbes und der Rest des Teams ermitteln. Doch trotz ihrer besonderen Talente stellen diese Morde das Team vor ein Rätsel: Alle Opfer wurden in der Öffentlichkeit getötet, ohne dass der Mörder auf einem der Überwachungsvideos zu sehen ist. Und dann sind da noch die Nummern, die der Täter jedem Opfer aufs Handgelenk tätowiert hat. Hinter den Nummern verbirgt sich ein Code – und je näher das Team der Lösung des Falls kommt, desto größer wird die Gefahr, in der sie schweben!
Drei Tage. Drei Casinos. Drei Leichen.– Die Einsätze sind hoch in diesem atemberaubenden Pageturner der Bestsellerautorin der »The Inheritance Games«–Reihe.

Die »Cold Case Academy«–Reihe:

Ein mörderisches Spiel (Band 1)
Ein tödliches Rätsel (Band 2)
Eine riskante Entscheidung (Band 3)
Eine gefährliche Enthüllung (Band 4)

Jennifer Lynn Barnes hat bereits mehr als 20 hochgelobte Jugendromane geschrieben und damit die Spiegel-Bestsellerliste erklommen. Sie war Fulbright-Stipendiatin und studierte Psychologie, Psychiatrie und Kognitionsforschung. Ihren Abschluss machte sie an der Yale University und arbeitete als Professorin für Psychologie und Kreatives Schreiben, bevor sie sich ausschließlich ihrem eigenen Schreiben widmete.

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Kapitel 5 


Wir waren etwa zwanzig Minuten in der Luft, als Briggs und Mullins uns informierten, wohin wir flogen – und warum.

»Wir haben einen Fall.« Mullins’ Stimme klang ruhig und kühl. Vor nicht allzu langer Zeit hätte sie noch darauf bestanden, dass es kein gab, dass Minderjährige, egal, wie talentiert, bei FBI-Ermittlungen nichts zu suchen hatten.

Vor nicht allzu langer Zeit war das Naturtalente-Programm auf ungelöste Fälle beschränkt gewesen.

In der Zwischenzeit hatte sich manches geändert.

»Drei Leichen in drei Tagen.« Briggs fuhr fort, wo Mullins aufgehört hatte. »Die örtliche Polizei hatte keinen Schimmer, dass sie es mit einem einzigen Täter zu tun hatte, bis heute Morgen eine erste Autopsie des dritten Opfers durchgeführt wurde. Sie haben sofort das FBI um Hilfe gebeten.«

Ich stürzte mich auf die Frage. Je mehr mein Gehirn gefordert war, desto weniger konnte es zu der kürzlich entdeckten Leiche zurückkehren.

Zurück zu den tausend und einen Erinnerungen an meine Mutter.

»Unsere Opfer haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam«, fuhr Briggs fort, »abgesehen von der räumlichen Nähe und dem, was die Visitenkarte unseres UNSUBs zu sein scheint.«

Profilerinnen und Profiler verwenden den Begriff »Modus Operandi« – oder »M. O.« –, um die notwendigen und funktionalen Aspekte eines Verbrechens zu beschreiben. Aber eine Visitenkarte zu hinterlassen? Das war nicht funktional. Es war nicht notwendig. Und das machte es zu einem Teil der Handschrift unseres Unbekannten Subjekts, unseres UNSUBs.

»Was für eine Art Visitenkarte?«, fragte Dean. Seine Stimme war sanft, hatte aber diesen leichten Summton, also wechselte er bereits in den Profiling-Modus. Es waren die kleinen Details – die Art Visitenkarte, wo die Polizei sie gefunden hatte, was darauf stand –, die uns das UNSUB verstehen lassen würden. Signierte unser Mörder damit sein Werk oder übermittelte er eine Botschaft? Markierte er seine Opfer als seinen Besitz oder eröffnete er eine Kommunikation mit der Polizei?

Agent Mullins hob eine Hand, um Fragen abzuwehren. »Klären wir zunächst die Hintergründe.« Sie wandte sich an Briggs. »Fangen wir ganz von vorne an.«

Briggs nickte knapp, dann betätigte er einen Schalter. Ein Monitor im vorderen Teil des Flugzeugs leuchtete auf. Briggs drückte eine Taste und ein Tatortfoto erschien. Es zeigte eine Frau mit langen dunklen Haaren, die auf einem Betonboden lag. Ihre Lippen schimmerten bläulich. Ihre Augen waren glasig. Ein durchnässtes Kleid klebte an ihrem Körper.

»Alexandra Ruiz«, sagte Agent Mullins. »Zweiundzwanzig Jahre alt, Studentin der Beschäftigungstherapie an der Universität von Arizona. Sie wurde etwa zwanzig Minuten nach Neujahr mit dem Gesicht nach unten im Pool auf dem Dach des Apex-Casinos gefunden.«

»Das Apex-Casino.« Sloane blinzelte. »Las Vegas, Nevada.«

Ich wartete darauf, dass Sloane uns die Quadratmeterzahl des Apex oder das Gründungsjahr nennen würde. Fehlanzeige.

»Teuer.« Lia füllte die Lücke. »Vorausgesetzt, unser Opfer hat überhaupt im Apex gewohnt.«

»Hat sie nicht.« Briggs rief ein weiteres Foto auf, das neben dem von Alexandra eingeblendet wurde, diesmal von einem Mann Anfang vierzig. Er hatte dunkles Haar mit einem silbergrauen Schimmer. Es war ein Schnappschuss. Der Mann schaute nicht in die Kamera, aber ich hatte das Gefühl, dass er ihre Anwesenheit gespürt hatte.

»Thomas Wesley«, erklärte Briggs. »Ehemaliger Internetmogul, amtierender Pokerweltmeister. Er ist wegen eines bevorstehenden Pokerturniers in der Stadt und hat die Penthouse-Suite im Apex gemietet, mit exklusivem Zugang zum Pool auf dem Dach.«

»Ich nehme an, Wesley feiert gern?«, fragte Lia. »Besonders an Silvester?«

Ich löste mich von dem Bild Thomas Wesleys und mein Blick wanderte zurück zu dem Alexandras. der Ihr Kleid war türkis. Sie trug schwarze, hochhackige Schuhe. Ein Absatz war abgebrochen.

»Hat sie blaue Flecken?«, fragte ich. »Irgendwelche Anzeichen, dass sie unter Wasser gehalten wurde?«

Agent Mullins schüttelte den Kopf. »Es gab keine Anzeichen für einen Kampf. Ihr Alkoholspiegel war so hoch, dass die Polizei von einem Unfall ausging. Tragisch, aber strafrechtlich nicht relevant.« Das würde erklären, warum die Polizei die ersten beiden Opfer nicht miteinander in Verbindung gebracht hatte. Sie hatten nicht einmal erkannt, dass Alexandra ein Mordopfer war.

»Woher wissen wir, dass es Unfall war?« Lia schwang die Beine über die Kante ihres Sitzes und ließ sie baumeln.

»Die Visitenkarte«, antworteten Dean und ich gleichzeitig.

Ich richtete meinen Fokus von Alexandra auf das UNSUB.

»Was war es?« Ich wiederholte die Frage, die Dean zuvor gestellt hatte. »Was hat das UNSUB hinterlassen?«

Wieder ein Klicken Briggs’, ein weiteres Bild auf dem Monitor, diesmal eine Nahaufnahme von Alexandras Handgelenk. Ihr Arm lag auf dem Beton, die Handfläche zeigte nach oben. Ich konnte die Adern unter ihrer Haut sehen, und direkt darüber, am äußeren Rand des Handgelenks, waren vier Zahlen in kunstvoller Schrift auf ihre Haut tätowiert: . Die Tinte war dunkelbraun und hatte einen leichten Orangestich.

»Henna«, schlug Sloane vor und spielte mit dem Rand ihres Ärmels, wobei sie den Blickkontakt zu uns sorgfältig vermied. »Ein Farbstoff, der aus der Blütenpflanze gewonnen wird. Henna-Tätowierungen sind nicht dauerhaft und etwa zwanzigmal seltener als bleibende Tätowierungen.«

Ich spürte, wie Dean neben mir diese Information verarbeitete. Sein Blick war auf das Bild geheftet, als könnte er es zwingen, ihm die ganze Geschichte zu erzählen. »Das Tattoo auf ihrem Handgelenk«, sagte er. »Ist das die Visitenkarte?«

»Gibt es eine Möglichkeit, den Zeitpunkt der Tätowierung zu bestimmen?«, fragte ich. »Hat er sie erst tätowiert und dann ertränkt, oder hat er sie ertränkt und dann tätowiert?«

Briggs und Mullins tauschten Blicke aus. »Weder noch.« Mullins beantwortete die Frage. »Laut ihren Freundinnen hat sie sich das Tattoo selbst machen lassen.«

Während wir noch darüber nachdachten, rief Briggs ein neues Foto auf. Ich versuchte wegzusehen, aber es gelang mir nicht. Der Körper auf dem Bildschirm war mit Blasen und Verbrennungen übersät. Man konnte nicht erkennen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte. Es gab nur einen Fleck unversehrter Haut.

Das rechte Handgelenk.

Briggs zeigte uns eine Großaufnahme.

Sloane las laut vor. Sie unterbrach sich, aber ihre Lippen bewegten sich weiter, während sie die Zahlen stumm wiederholte.

Währenddessen starrten Dean und ich auf das Foto.

»Diesmal kein Henna«, sagte er. »Diesmal habe ich die Zahlen in die Haut der Zielperson eingebrannt.«

Mein bevorzugtes Pronomen beim Profiling war . Ich sprach dem Mörder, den Opfern. Aber wenn Dean in den Kopf eines UNSUBs schlüpfte, er der Mörder. Er den Mord.

Angesichts dessen, wer und was sein Vater gewesen war – und Deans ständiger Sorge, eine Spur von dessen Monstrosität geerbt zu haben –, überraschte mich das nicht. Jedes Mal, wenn er in den Profiler-Modus schaltete, stellte er sich dieser Angst.

»Vermutlich werden Sie uns gleich mitteilen, dass sich Opfer Nummer zwei die Zahlen selbst auf den Arm gebrannt hat?«, fragte Lia Briggs. Sie gab sich ungerührt von der Grausamkeit des Gesehenen, aber mir konnte sie nichts vormachen. Lia war eine Expertin darin, ihre wahren Gefühle zu verbergen und nur das zu offenbaren, was sie der Welt zeigen wollte.

»Sozusagen.« Briggs rief ein weiteres Bild auf. Es zeigte eine Art Armband. In das dicke Material, aus dem es gefertigt war, waren vier Metallzahlen eingestanzt: , aber seitenverkehrt – ein Spiegelbild der Zahlen auf der Haut des Opfers.

Agent Mullins klärte uns auf. »Feuerhemmendes Material. Als unser Opfer in Brand gesteckt wurde, erhitzte sich das Metall, aber nicht der Stoff, sodass darunter ein deutlich sichtbares Brandmal zurückblieb.«

»Unseren Quellen zufolge erhielt das Opfer das Armband zusammen mit einem Paket Fanpost«, fuhr Briggs fort. »Der Umschlag, in dem es verschickt wurde, ist verschwunden.«

»Fanpost?«, fragte ich. »Also ist das Opfer … wer?«

Als Antwort...


Wander, Sascha
Sascha Wander ist in Deutschland und den USA aufgewachsen, liest leidenschaftlich gerne und findet, Übersetzen ist einer der schönsten Berufe der Welt.

Barnes, Jennifer Lynn
Jennifer Lynn Barnes hat bereits mehr als 20 hochgelobte Jugendromane geschrieben und damit die Spiegel-Bestsellerliste erklommen. Sie war Fulbright-Stipendiatin und studierte Psychologie, Psychiatrie und Kognitionsforschung. Ihren Abschluss machte sie an der Yale University und arbeitete als Professorin für Psychologie und Kreatives Schreiben, bevor sie sich ausschließlich ihrem eigenen Schreiben widmete.



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