Benjamin | Medienästhetische Schriften | Buch | 978-3-518-29201-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 1601, 444 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 177 mm, Gewicht: 351 g

Reihe: suhrkamp taschenbücher wissenschaft

Benjamin

Medienästhetische Schriften


Neuauflage 2006
ISBN: 978-3-518-29201-3
Verlag: Suhrkamp Verlag

Buch, Deutsch, Band 1601, 444 Seiten, Format (B × H): 108 mm x 177 mm, Gewicht: 351 g

Reihe: suhrkamp taschenbücher wissenschaft

ISBN: 978-3-518-29201-3
Verlag: Suhrkamp Verlag


Walter Benjamin hat früh erkannt, daß technische Medien die künstlerischen Darstellungsweisen und die alltäglichen Erfahrungsformen verändern. Seit den 20er Jahren sind zahlreiche Texte zum Zusammenhang von Medienentwicklung, Kunstproduktion und Wahrnehmungswandel entstanden, die die Medienästhetik als eigenen Bereich der Ästhetik und Kunstwissenschaft begründet haben. Die zwischen 1925 und 1940 entstandenen Arbeiten üben seit ihrer Wiederentdeckung nachhaltigen Einfluß auf die kunst- und medientheoretischen Debatten aus. Sie werden hier, gegliedert nach Medienkomplexen, erstmals gesammelt vorgelegt.

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Weitere Infos & Material


I. Gedächtnis und Erinnerung
Zum Bilde Prousts
Gedächtnis und Erinnerung
Aus einer kleinen Rede über Proust
Das bucklicht Männlein
Über einige Motive bei Baudelaire
II. Sprache, Stimme, Schrift
Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen
Das Reflexionsmedium und die Kunst & die Kunst als Reflexionsmedium
Wort und Schrift im Barock
ABC-Bücher vor hundert Jahren
Der Mensch in der Handschrift
Die Technik des Schriftstellers in dreizehn Thesen
Bürobedarf
Lehre vom Ähnlichen
Über das mimetische Vermögen
Der Erzähler
III. Buch und Lektüre
Nr. 13: Bücher und Dirnen
Dienstmädchenromane des vorigen Jahrhunderts
François Bernouard. Der Drucker, Verleger und Autor
Kritik der Verlagsanstalten
Wie erklären sich große Bucherfolge?
Ich packe meine Bibliothek aus
Was die Deutschen lasen, während ihre Klassiker schrieben
Bücher und Lektüre des Kindes
IV. Zeitung und Reklame
Tankstelle
Vereidigter Bücherrevisor
Diese Flächen sind zu vermieten
Kriegerdenkmal: Karl Kraus
Karl Kraus
Die Zeitung
Der Autor als Produzent
Pariser Brief k1l: André Gide und sein neuer Gegner
Das Paris des Second Empire bei Baudelaire
V. Malerei, Graphik, Photographie
Über die Malerei oder Zeichen und Mal
Alte vergessene Kinderbücher
Aussicht ins Kinderbuch
Neues von Blumen
Briefmarken-Handlung
Kleine Geschichte der Photographie
Kaiserpanorama
Daguerre oder die Panoramen
Pariser Brief k2l: Malerei und Photographie
VI. Film
Zur Lage der russischen Filmkunst
Erwiderung an Oscar A. H. Schmitz
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
VII. Telephon und Rundfunk
Gespräch mit Ernst Schoen
Das kalte Herz. Vorspiel
Theater und Rundfunk
Zweierlei Volkstümlichkeit
Das Telephon
Auf die Minute


Schöttker, Detlev
Detlev Schöttker, geb. 1954; Studium der Germanistik und Politikwissenschaft in Braunschweig und Kiel,

1980-1996 Wiss. Mitarbeiter an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, der Universität Hannover und der Universität Stuttgart, Promotion an der Universität Kiel 1987, Studienaufenthalt an der University of Pittsburgh/PA

1987, Habilitation an der Universität Stuttgart

1996, Vertretungsprofessuren an der Universität/GH Kassel und der TU Dresden

1997-1999, dort seit 2000 apl. Professor für Neuere deutsche Literatur.

Buchveröffentlichungen:

Hermen Bote. Braunschweiger Autor zwischen Mittelalter und Neuzeit (Mithg. 1987), Bertolt Brechts Ästhetik des Naiven (1989),

Konstruktiver Fragmentarismus. Form und Rezeption der Schriften Walter Benjamins (1999),

Von der Stimme zum Internet. Texte aus der Geschichte der Medienanalyse (Hg. 1999), Walter Benjamin: Medienästhetische Schriften (mit Nachwort 2002),

Philosophie der Freude. Von Freud bis Sloterdijk (Hg. 2003),

Mediengebrauch und Erfahrungswandel (Hg. 2003),

Schrift Bilder Denken. Walter Benjamin und die Künste (Hg. 2004),

Arendt und Benjamin (Hg. zus. mit Erdmut Wizisla 2006),

Dresden - eine literarische Einladung (Hg. 2006),

zahlreiche Aufsätze zur Literaturgeschichte, Ästhetik und Medientheorie.

Benjamin, Walter
Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 als erstes von drei Kindern in Berlin geboren und nahm sich am 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Benjamins Familie gehörte dem assimilierten Judentum an. Nach dem Abitur 1912 studierte er Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg im Breisgau, München und Berlin. 1915 lernte er den fünf Jahre jüngeren Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er zeit seines Lebens befreundet blieb. 1917 heiratete Benjamin Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael (1918 –1972). Die Ehe hielt 13 Jahre. Noch im Jahr der Eheschließung wechselte Benjamin nach Bern, wo er zwei Jahre später mit der Arbeit Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik bei Richard Herbertz promovierte. 1923/24 lernte er in Frankfurt am Main Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer kennen. Der Versuch, sich mit der Arbeit Ursprung des deutschen Trauerspiels an der Frankfurter Universität zu habilitieren, scheiterte. Benjamin wurde nahegelegt, sein Gesuch zurückzuziehen, was er 1925 auch tat. Sein Interesse für den Kommunismus führte Benjamin für mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre verfolgte Benjamin gemeinsam mit Bertolt Brecht publizistische Pläne und arbeitete für den Rundfunk. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Benjamin, im September 1933 ins Exil zu gehen. Im französischen Nevers wurde Benjamin 1939 für drei Monate mit anderen deutschen Flüchtlingen in einem Sammellager interniert. Im September 1940 unternahm er den vergeblichen Versuch, über die Grenze nach Spanien zu gelangen. Um seiner bevorstehenden Auslieferung an Deutschland zu entgehen, nahm er sich das Leben.

Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 als erstes von drei Kindern in Berlin geboren und nahm sich am 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Benjamins Familie gehörte dem assimilierten Judentum an. Nach dem Abitur 1912 studierte er Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg im Breisgau, München und Berlin. 1915 lernte er den fünf Jahre jüngeren Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er zeit seines Lebens befreundet blieb. 1917 heiratete Benjamin Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael (1918 –1972). Die Ehe hielt 13 Jahre. Noch im Jahr der Eheschließung wechselte Benjamin nach Bern, wo er zwei Jahre später mit der Arbeit bei Richard Herbertz promovierte. 1923/24 lernte er in Frankfurt am Main Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer kennen. Der Versuch, sich mit der Arbeit an der Frankfurter Universität zu habilitieren, scheiterte. Benjamin wurde nahegelegt, sein Gesuch zurückzuziehen, was er 1925 auch tat. Sein Interesse für den Kommunismus führte Benjamin für mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre verfolgte Benjamin gemeinsam mit Bertolt Brecht publizistische Pläne und arbeitete für den Rundfunk. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Benjamin, im September 1933 ins Exil zu gehen. Im französischen Nevers wurde Benjamin 1939 für drei Monate mit anderen deutschen Flüchtlingen in einem Sammellager interniert. Im September 1940 unternahm er den vergeblichen Versuch, über die Grenze nach Spanien zu gelangen. Um seiner bevorstehenden Auslieferung an Deutschland zu entgehen, nahm er sich das Leben.

Detlev Schöttker, geb. 1954; Studium der Germanistik und Politikwissenschaft in Braunschweig und Kiel,
1980-1996 Wiss. Mitarbeiter an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, der Universität Hannover und der Universität Stuttgart, Promotion an der Universität Kiel 1987, Studienaufenthalt an der University of Pittsburgh/PA
1987, Habilitation an der Universität Stuttgart
1996, Vertretungsprofessuren an der Universität/GH Kassel und der TU Dresden
1997-1999, dort seit 2000 apl. Professor für Neuere deutsche Literatur.

Buchveröffentlichungen:
(Mithg. 1987), (1989),
(1999),
(Hg. 1999), (mit Nachwort 2002),
(Hg. 2003),
(Hg. 2003),
(Hg. 2004),
(Hg. zus. mit Erdmut Wizisla 2006),
(Hg. 2006),
zahlreiche Aufsätze zur Literaturgeschichte, Ästhetik und Medientheorie.



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