Buch, Deutsch, Band 1372, 135 Seiten, Format (B × H): 121 mm x 185 mm, Gewicht: 191 g
Reihe: Insel-Bücherei
Versuchter Selbstmord mit Stecknadeln
Buch, Deutsch, Band 1372, 135 Seiten, Format (B × H): 121 mm x 185 mm, Gewicht: 191 g
Reihe: Insel-Bücherei
ISBN: 978-3-458-19372-2
Verlag: Insel Verlag GmbH
Dr. Ernst Büchner, Arzt und Vater Georg Büchners, stellte mit sich und seinen Patienten Versuche an, um sein medizinisches Wissen zu vergrößern. Darüber berichtete die 'Allgemeine Literatur-Zeitung' unter der Überschrift 'Versuchter Selbstmord durch Verschlucken von Stecknadeln vom Assessor Dr Büchner': 'Ein interessanter Fall, der abermals, wie fast alle ähnliche, ein junges Mädchen betraf. Es waren im Ganzen 95 Nähnadeln, 82 Stecknadeln und eine Stopfnadel abgegangen; und von noch 166 Nadeln blieb es ungewiß, ob sie wirklich ausgeleert worden, oder nicht.'
Diese lange verschollenen Texte zeigen nicht nur mögliche Vorlagen für das literarische Werk Georg Büchners, sonder erlauben Einblicke in die Medizin der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Versuchter Selbstmord durch Verschlucken von Stecknadeln
Gutachten über den Gemütszustand eines Soldaten im Augenblick seines Vergehens im Dienste, durch tätliches Vergreifen am Vorgesetzten
Beobachtung einer glücklich abgelaufenen Selbst-Entmannung
Beobachtung und Operations-Geschichte eines sogenannten Blutschwamms, Fungus haematodes
Beobachtungen über den Tripper beim männlichen Geschlecht, zunächst zur Beleuchtung eines neuen Kriteriums zwischen dem s. g. echten und dem s. g. unechten Tripper angestellt, nebst Folgerungen über das eigentümliche Wesen des Trippers überhaupt, zur Begründung einer sicheren Heilmethode dieses Übels
Ein dezidierter Fall von Wasserscheu als Folge des Bisses eines tollen Hundes, nebst beigefügtem Fall einer zweifelhaft gebliebenen Rabies ohne darauffolgende Wasserscheu
Nachwort




