Bohlen | Furchtlos | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 240 Seiten

Bohlen Furchtlos

Befreit für ein Leben in Kraft, Liebe und Besonnenheit
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-417-27031-0
Verlag: R.Brockhaus
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Befreit für ein Leben in Kraft, Liebe und Besonnenheit

E-Book, Deutsch, 240 Seiten

ISBN: 978-3-417-27031-0
Verlag: R.Brockhaus
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Lebe furchtlos, glaube befähigt, liebe kraftvoll! Kennst du die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit und Stärke? Voller Lebensfreude, Leichtigkeit und Mut? Ein Leben, in dem du die Schönheit Gottes erkennst und einfach du selbst bist? Und dann kommt da diese dunkle Wolke, die sich vor die Sonne schieben will. Die Mauer, die dich einengt. Die nervige kleine Stimme, die dir einredet, dass du dieses Leben niemals finden wirst! Sarah Bohlen kennt beides: die Sehnsucht und die Wolke. Und sie lädt dich ein, dich deinen Unsicherheiten zu stellen. Dein verängstigtes inneres Kind aus dem dunklen Keller der Seele ins Licht Gottes zu holen. Mutig den ersten Schritt Richtung Furchtlosigkeit zu gehen. Nicht allein! Sondern mit dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Kommst du mit?

Sara Bohlen (Jg 1983) lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern im Ruhrgebiet. Als Sara Lorenz war sie lange Jahre als Sängerin und Songwriterin mit der Band 'Sharona' und eigenen Projekten in Deutschland unterwegs. Heute leitet sie mit ihrem Mann zusammen eine junge Kirche, die sie im Jahr 2013 in ihrem Wohnzimmer gründeten. Ihr Herz schlägt dafür, dass Menschen Jesus kennenlernen, ihm leidenschaftlich nachfolgen und in seiner Freiheit aufblühen.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Hallo Angst! In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33; LUT

Fürchte dich nicht


Stell dir einmal vor, du hättest keine Angst. Stell dir vor, Unsicherheit wäre gar kein Thema für dich. Was würdest du tun? Wie würde sich dein Leben verändern? Würdest du um die Welt reisen? Würdest du Bungee-Jumping machen? Würdest du deinen Job kündigen und ein eigenes Business gründen? Würdest du endlich deinen Traum leben? Würdest du vielleicht auf den Tisch hauen und diesen Konflikt ansprechen, der dich schon ewig ärgert? Würdest du dem jungen Mann, an den du ständig denken musst, endlich sagen, was du für ihn empfindest? Würdest du dir die Haare pink färben, ein Nasen-Piercing stechen lassen? Würdest du die Verkäuferin ansprechen, um sie zu ermutigen, deinen Arbeitskollegen erzählen, was Jesus dir bedeutet? Würdest du für wildfremde Menschen beten? Würdest du diese Idee, die lange schon in deinem Herzen ist, endlich mal mit jemandem teilen? Wovon träumst du, wenn du an ein furchtloses Leben denkst?

Was würde sich in deinem Leben verändern, wenn Angst und Unsicherheit keine Rolle spielen würden?

„Fürchte dich nicht!“ – diese Aufforderung lesen wir immer und immer wieder in der Bibel. Aber wenn das mal so einfach wäre. Wir wollen uns ja nicht fürchten. Angst nervt. Angst stört. Unsicherheit hält uns zurück. Sie ist wie eine nervige Motte, die ständig um unseren Kopf herum kreist. Sie ist wie ein Stachel im Rücken, der uns bei jeder Bewegung hemmt. Sie steht wie ein riesiger Berg zwischen uns und unseren Träumen – unserem Leben in Freiheit.

Vielleicht sehnst du dich mit allem, was in dir ist, danach, dass Angst und Unsicherheit endlich aus deinem Leben verschwinden. Vielleicht bist du Christin und betest bereits ununterbrochen, dass Gott dich endlich von deiner Angst befreien möge. Vielleicht fühlst du dich sogar schuldig, dass du diese Angst in deinem Leben hast und die Aufforderung „Fürchte dich nicht“ einfach nicht befolgen kannst: „Was denkt Gott von mir, wenn ich ihn liebe, aber mich trotzdem fürchte? Bin ich dann ein schlechter Christ? Ist mein Glaube nicht stark genug?“

Keine Angst vor der Angst


Ich möchte dich ermutigen: Hab keine Angst vor der Angst. Fühl dich nicht schuldig oder schlecht, weil du mit Angst und Unsicherheit zu kämpfen hast. Verurteile dich nicht dafür. Gott tut es auch nicht. Im Gegenteil, die Bibel ist voll von Menschen, die sich ängstlich fühlten und doch kraftvolle Dinge mit Gott erlebt haben.

Abraham hatte Angst vor den Ägyptern und gab seine schöne Frau darum als seine Schwester aus. Mose hatte Angst, vor Menschen zu sprechen. Gideon hatte Angst, das zu tun, was Gott ihm auftrug und bat ihn mehrmals hintereinander um ein Zeichen. Der Prophet Elia hatte eine regelrechte Panikattacke mit schweren Depressionen und versteckte sich in einer Höhle. David hatte Angst, seinen Fehler mit Batseba zuzugeben, und machte daraufhin alles nur noch schlimmer. Petrus hatte Angst, zu Jesus zu stehen, und verleugnete ihn. Paulus gab offen zu, dass er sich nicht immer sicher und stark fühlte.3 Und sogar Jesus Christus hatte solche Angst, dass er Blut schwitzte, als er kurz vor seiner Kreuzigung im Garten Gethsemane betete.

Es klingt vielleicht komisch, aber, anstatt das Monster deiner Angst in deinen Keller zu sperren, zu ignorieren und es wegzuwünschen, probier es doch mal damit: Lade es in dein Wohnzimmer ein! Du magst es zwar nicht, aber es ist nun mal da. Wie eine Grippe. Du kannst sie verdrängen, aber davon wird es nicht besser. Also nimm die Angst wahr. Nimm sie ernst, schau ihr in die Augen, um herauszufinden, wer sie ist und woher sie kommt. Freiheit beginnt immer mit Wahrheit. Also, statt Angst vor der Angst zu haben und sie wegzuwünschen, ist es wichtig, dass du erst mal akzeptierst, dass sie nun einmal da ist.

Jesus sagt, dass wir in der Welt Angst haben. Angst ist normal. Angst gehört zu dieser Welt, weil diese Welt nun mal kein besonders sicherer Ort für unser Herz ist. Tatsächlich ist Angst sogar gut. Sie ist eine von Gott geschaffene Emotion. Angst will uns schützen. Dafür können wir ihr eigentlich dankbar sein.

Angst taucht immer dann auf, wenn etwas, das wir wahrnehmen, unserem Gehirn vermittelt, dass wir in Gefahr sein könnten. Das Wort „Angst“ kommt von dem lateinischen Wort angustus bzw. angustia, was „Enge, Beengung, Bedrängnis“ bedeutet. Wann immer wir uns bedroht fühlen, wenn etwas unsere Grenzen überschreitet oder wir uns in die Ecke gedrängt fühlen, dann reagieren wir automatisch mit Angst. Dabei kann unser Körper bedroht sein, unser Selbstwert oder etwas, das uns lieb und wichtig ist.

Diese Schutzfunktion ist tief verankert in unserem autonomen Nervensystem. Sie wird vor allem von der Amygdala, dem Mandelkern im limbischen System als Zentrum der Emotionen, beeinflusst. Von der Amygdala ausgehend werden verschiedene Hirnregionen erregt, u. a. das vegetative Nervensystem und die Stresshormonachse. Es werden Stresshormone ausgeschüttet (Adrenalin und Cortisol). Das führt unter anderem dazu, dass Puls, Blutdruck und Muskelspannung steigen.4

Wenn du abends nach Hause läufst und plötzlich schneller werdende Schritte hinter dir hörst, wird dein Herzschlag schneller, dein Gehör etwas besser und deine Pupillen weiten sich. Dein Verdauungssystem macht sich bereit, unnötige Last abzuwerfen und die Durchblutung deiner Muskulatur steigt - selbst wenn die Schritte hinter dir nur einen Mann ankündigen, der es noch zum Bus schaffen wollte. Dein Körper stellt sich auf Flucht oder Kampf ein – und das ist auch gut so. Denn ein falscher Alarm ist im Zweifelsfall weniger schlimm als eine fälschlich als sicher eingestufte Situation. Im besten Fall regulieren sich deine Systeme schnell wieder. Dein Herzschlag wird merklich langsamer, wenn der Mann den Bus dann erwischt hat.

Stell dir die Angst wie eine große besorgte Schwester vor, die dich auf etwas aufmerksam machen will, das nicht stimmt und dich und dein Leben eventuell gefährden könnte. Ihre Intention ist nicht, dir zu schaden, sondern dich zu schützen. Die Frage ist nur, ob die Angst die Situation richtig einschätzen kann und ob die Lösung, die sie vorschlägt, die beste für dich ist. Aber es nützt jedenfalls nichts, wenn du dieser besorgten Schwester den Mund verbietest. Dann wird sie nur noch hartnäckiger versuchen, sich Gehör zu verschaffen. Im Gegenteil: Wir sollten ihr zuhören, ihre Hinweise dankbar annehmen und ihr erlauben, uns zu beraten.

Die Gefahr und unsere Möglichkeiten


In unserer Sprache gibt es viele verschiedene Begriffe, die Angst beschreiben. Sie reichen von Unsicherheit, Nervosität, Ängstlichkeit oder Furcht bis hin zu Panik oder Todesangst. „Angst“ ist dabei die grundlegende Emotion. Die anderen Begriffe beschreiben unterschiedliche Gewichtungen im Bezug darauf, wie groß wir die Gefahr oder Herausforderung einschätzen.

Wenn wir einer vermeintlich bedrohlichen Situation gegenüberstehen, dann richten wir unseren Fokus in zwei Richtungen: auf die Gefahr an sich und auf uns selbst. Wir versuchen, die Gefahr einzuschätzen – wie groß ist sie wirklich? Je größer die Gefahr, desto größer ist die Angst. Gleichzeitig versuchen wir abzuwägen, ob wir die nötigen Ressourcen haben, um uns der Gefahr zu widersetzen. Je kleiner wir uns fühlen im Vergleich zu der vor uns stehenden Herausforderung, desto ängstlicher fühlen wir uns. So kann eine Herausforderung für den einen sehr Furcht einflößend sein, für den anderen aber gar kein Problem. Eine Katze ist für eine Maus sehr bedrohlich. Sie nimmt besser schnell Reißaus. Für einen Hund aber ist eine Katze ein lustiger Zeitvertreib, die er gerne mal quer über die Felder jagt.

Für die eine ist eine stressige Situation im Job eine schöne Herausforderung. Für die andere ist sie die blanke Überforderung. Für die eine ist Veränderung eine willkommene Abwechslung. Die andere stürzt sie in völlige Unsicherheit. Für die eine ist eine Kritik oder ein Konflikt eine Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, für die andere fühlt er sich nach Angriff und Bloßstellung an.

Wie wir uns bewerten


Das Wort, das in unserem Schlüsselvers aus 2. Timotheus 1,7 für „Angst“ verwendet wird, ist das griechische Wort deilias. Es kann auch mit „Feigheit“ oder „Verzagtheit“ übersetzt werden. Es beschreibt jemanden, der vor einem Kampf flieht und sich nicht seinen Herausforderungen stellt, also im Grunde das Gegenteil von Mut. Deilias ist eine Ängstlichkeit, die sich selbst als ungenügend, kraftlos, unvollkommen und weniger gut bewertet. Eine verunsichernde, lähmende Angst, die uns dazu bringt, uns zu verstecken oder in destruktive Verhaltensweisen zu verfallen.

Unser eigentliches Problem ist oft nicht die Bedrohung an sich. Unser Problem ist, dass wir die eigenen Möglichkeiten, um den Herausforderungen des Lebens zu begegnen, so oft als zu gering einschätzen. Wir halten uns für zu klein, nicht stark genug, nicht klug genug, nicht gewitzt genug, nicht gut genug. Die Herausforderungen, die sich uns entgegenstellen, wirken daher übermächtig, unüberwindbar. Und das macht uns Angst.

Wie wir uns selbst bewerten, hängt von vielen Faktoren ab. Vielleicht ist es unsere fehlende Erfahrung, vielleicht ist es der Vergleich mit anderen. Die Basis für unsere Selbsteinschätzung liegt jedoch in unserer Vergangenheit. Von frühester Kindheit an lernen wir, uns selbst einzuschätzen. Wie uns unsere Eltern oder Bezugspersonen dabei helfen, ob sie uns unterstützen und uns geben, was wir brauchen, gibt uns die Grundlage dafür,...


Bohlen, Sara
Sara Bohlen (Jg 1983) lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern im Ruhrgebiet. Als Sara Lorenz war sie lange Jahre als Sängerin und Songwriterin mit der Band "Sharona" und eigenen Projekten in Deutschland unterwegs. Heute leitet sie mit ihrem Mann zusammen eine junge Kirche, die sie im Jahr 2013 in ihrem Wohnzimmer gründeten. Ihr Herz schlägt dafür, dass Menschen Jesus kennenlernen, ihm leidenschaftlich nachfolgen und in seiner Freiheit aufblühen.

Sara Bohlen (Jg 1983) lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern im Ruhrgebiet. Als Sara Lorenz war sie lange Jahre als Sängerin und Songwriterin mit der Band "Sharona" und eigenen Projekten in Deutschland unterwegs. Heute leitet sie mit ihrem Mann zusammen eine junge Kirche, die sie im Jahr 2013 in ihrem Wohnzimmer gründeten. Ihr Herz schlägt dafür, dass Menschen Jesus kennenlernen, ihm leidenschaftlich nachfolgen und in seiner Freiheit aufblühen.



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