Brentzel | 1968 - Bilanz eines Aufbruchs | Buch | 978-3-86685-669-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 328 Seiten, Format (B × H): 138 mm x 205 mm, Gewicht: 270 g

Brentzel

1968 - Bilanz eines Aufbruchs


Erscheinungsjahr 2018
ISBN: 978-3-86685-669-1
Verlag: Geest-Verlag

Buch, Deutsch, 328 Seiten, Format (B × H): 138 mm x 205 mm, Gewicht: 270 g

ISBN: 978-3-86685-669-1
Verlag: Geest-Verlag


Anonyma, Jahrgang 1939

Kraft und Mut für ein anderes Leben

BBB, Jahrgang 1936
So bin ich frei und offen geworden

Rutger Booß, Jahrgang 1944
Mein Leben ist von diesen Jahren geprägt

Moritz Bühler, Jahrgang 1945

Froh darüber, dabei gewesen zu sein

Yves Bündorf, Jahrgang 1949
Mein Interesse galt immer den Schwachen

in unserer Gesellschaft

Alfred Büngen – Jahrgang 1954
Rebell geblieben

Christian Burda, Jahrgang 1949
Bis heute engagiere ich mich

Karin Derichs-Kunstmann, Jahrgang 1946
‘67?, ‘68? Es fing vorher schon an
Impressionen zu den politischen und persönlichen Entwicklungen in den 1960er-Jahren

Wilfried Kunstmann, Jahrgang 1949
Marl 1968: Die Revolte in der Provinz

Willi Dettmer, Jahrgang 1951
Ohne ‘68 wäre alles in alten Bahnen verlaufen

Gretchen Dutschke, Jahrgang 1942
‘68 ist Aufruf auch für heutige Veränderungen

Ursula Gattinger, Jahrgang 1948
Ich hätte mir gewünscht, dass die Empörung über gesellschaftliche Zu- und Missstände

größer gewesen wäre

Willi Gryczan-Wiese, Jahrgang 1949
Vorwärts und rückwärts gelebt? Eigentlich

bin ich ein 69er …

Klaus Harbig, Jahrgang 1941

Reales humanes Engagement entwickeln

Barbara Henke, Jahrgang 1941

Keine volle Konfrontation, vielmehr junge

Menschen zu Kritik und Verantwortung

erziehen

Michael Hermesmeyer, Jahrgang 1946
Die antiautoritäre Bewegung war durchaus

in sich autoritär

Brigitte Hohberg, Jahrgang 1949
Es war eine Art von Befreiung

Roswitha Iasevoli, Jahrgang 1942

1968 gab den Anstoß zu mir selbst

Gisela und Horst-Dieter Koch, Jahrgang 1947

Unterschiedliche Wege – doch mit

gemeinsamem Ziel

Ulfert Krahé, Jahrgang 1943
Von der Orientierung an Vorbildern zu selbstständigem Denken und Handeln

Hans-Peter Krüger, Jahrgang 1956

Zwergenaufstand

Bernd Leimann, Jahrgang 1946

Nichts mehr als eine kulturelle Modernisierung

Günter Rückert, Jahrgang 1952
Mit Kunst das Bewusstsein der Menschen

verändern

Anna Maria Sachau, Jahrgang 1946
Ich empöre mich

Bodo Stöcklein, Jahrgang 1954

Das politische Leben dieser Jahre hat mein

weiteres Leben geprägt

Peter Sturm, Jahrgang 1950
1968 prägte mich weitaus mehr als die

familiäre Sozialisation

Christine Weber-Herfort, Jahrgang 1943
Kämpfen macht schlau

Weiblich, Jahrgang 1948
Und vor allem haben wir uns selbst verändert!

Ursula Wendler, Jahrgang 1952
Vom individuellen Widerstand zur sozialen

Revolte – endlich war ich nicht mehr allein!

Dagmar Yu-Dembski, Jahrgang1943
Manchmal singen wir noch die alten Lieder

„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Kierkegaard

2018 jährt sich das berühmte (und berüchtigte) Jahr 1968 zum 50. Mal.

Es steht in der Geschichte der Bundesrepublik für das Ende der Nachkriegszeit, für demokratischen Wandel, für den Bruch des Schweigens über die Verbrechen der Nazizeit, aber auch für den Beginn des Terrors von RAF und anderen Gruppierungen.

Marianne Brentzel hat aus diesem Anlass Menschen ihrer Generation befragt, welche Bilanz sie heute ziehen und was das Jahr und die Zeit für ihr Leben bedeutet. Es ging ihr nicht um Prominenz sondern um Vielfalt.

Es beteiligen sich Menschen, die damals Lehrlinge oder junge Arbeiter waren, die mitten im Studium standen, die aktiv in der Studentenbewegung waren oder sich eher als Mitläufer der Zeit betrachten.

Allen ist gemeinsam, dass sie die Zeit um das Jahr 68 für bedeutsam und unwiederbringlich halten und deshalb gern der Aufforderung gefolgt sind, sich an dem Projekt zu beteiligen.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Brentzel, Marianne
Im Dezember 1943 bin ich in Erpen bei Dissen, einem "bombensicheren" Ort in Niedersachsen, geboren. Ich bin die Jüngste von fünf Geschwistern. Meine Eltern, Marianne Bauer, geborene Beck und Dr. Herbert Bauer, Facharzt für Orthopädie, kamen aus dem Rheinland bzw. aus Dresden. Ich wuchs in Bielefeld auf und machte 1964 am evangelischen Mädchengymnasium Sarepta in Bethel Abitur.

Danach: Studium der Politischen Wissenschaften am Otto-Suhr-Institut in Berlin mit Abschluß Diplom, später Zweitstudium Pädagogik und erstes Lehrerexamen. Ich nahm aktiv an der Studentenbewegung teil und verdiente mein Geld mehrere Jahre als Arbeiterin in Berliner Großbetrieben. Später organisierte ich mich in einer der maoistischen Gruppen (KPD) und arbeitete seit dem Umzug nach Dortmund bis zur Auflösung der Organisation 1980 in deren Landesleitung.

Seit 1973 lebe ich mit meiner Familie in Dortmund, bin mit Hugo Brentzel (Rechtsanwalt und Notar) verheiratet und habe zwei Kinder, Oliver und Christina. Nach verschiedenen Jobs als Dozentin in der Jugend- und Erwachsenenbildung und im Verlagsbereich bin ich seit einigen Jahren freiberufliche Autorin.

2012 wurde unser erster Enkel in Dortmund geboren, 2013 ein Enkel in Berlin, 2014 eine Enkelin und seit Februar 2016 haben wir einen weiteren Enkel, wiederum in Dortmund. Enkel sind wirklich das Schönste, was einer in meinem Alter passieren kann. Glück pur!
Nun ist in Berlin noch ein Enkel geboren.Wunderbar!

Doch es ist etwas für mich sehr Schlimmes passiert: Mein



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