E-Book, Deutsch, 257 Seiten, eBook
Brozus Globale Konflikte oder Global Governance?
2002
ISBN: 978-3-322-87343-9
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Kontinuität und Wandel globaler Konfliktlinien nach dem Ost-West-Konflikt
E-Book, Deutsch, 257 Seiten, eBook
ISBN: 978-3-322-87343-9
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Bedeutet das Ende des Ost-West-Konflikts auch das Ende systemprägender globaler Konfliktlinien? Diese Frage wird anhand der Analyse von sechs Weltkonferenzen - von der UNCED 1992 bis zur Vierten Weltfrauenkonferenz 1995 - untersucht. Kontrastiert werden die empirischen Befunde der Fallstudien mit verschiedenen populären Szenarios internationaler Politik, etwa dem "Kampf der Kulturen". Da die aufgefundenen Konfliktlinien keinem dieser Szenarios entsprechen, wird ein eigenes Modell des internationalen Konfliktgeschehens nach dem Ende des Ost-West-Konflikts entworfen. Im Mittelpunkt dieses Modells steht die Gleichzeitigkeit von Entwicklungs- und Koordinationsdilemma, die ebenso wie die analysierten Konfliktlinien bei der künftigen Diskussion von Global Governance berücksichtigt werden sollte.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
A. Kapitel I: Einleitung.- 1. Einführung: Andauernde Orientierungslosigkeit.- 1.1 Die Unübersichtlichkeit internationaler Politik nach dem Ost-West-Konflikt.- 1.2 Allgemeine Fragestellung: Welche Konfliktlinien strukturieren internationale Politik im 21. Jahrhundert?.- 1.3 Aufbau der Arbeit.- 2. Forschungsstand: Konfliktlinien in der Friedens- und Konfliktforschung.- 2.1 Historische Konfliktlinien.- 2.2 Zukünftige Konfliktlinien.- 2.3 Hintergrundbedingungen internationaler Politik im 21. Jahrhundert.- 2.4 Vier Szenarios internationaler Politik nach dem Ost-West-Konflikt.- 3. Vorgehensweise.- 3.1 Definitionen und Fragestellung.- 3.2 Forschungsdesign und Untersuchungsmethode.- 3.3 Untersuchungsgegenstand und Fallauswahl.- B. Kapitel II: Fallstudien.- Lesehinweise zu den Fallstudien.- Konferenzstruktur und -auswertung.- 1. Der Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro — United Nations Conference on Environment and Development (UNCED).- 1.1 Hintergrund.- 1.2 Der Vorbereitungsprozeß.- 1.3 Der Erdgipfel in Rio de Janeiro.- 1.4 Die Ergebnisse der UNCED.- 1.5 Diskussion.- 2. Die Weltkonferenz über Menschenrechte 1993 in Wien — World Conference on Human Rights (WCHR).- 2.1 Hintergrund.- 2.2 Der Vorbereitungsprozeß.- 2.3 Die Weltmenschenrechtskonferenz in Wien.- 2.4 Die Ergebnisse der WCHR.- 2.5 Diskussion.- 3. Der WeltbevÖlkerungsgipfel 1994 in Kairo — International Conference on Population and Development (ICPD).- 3.1 Hintergrund.- 3.2 Der Vorbereitungsprozeß.- 3.3 Der WeltbevÖlkerungsgipfel in Kairo.- 3.4 Die Ergebnisse der ICPD.- 3.5 Diskussion.- 4. Der Weltsozialgipfel 1995 in Kopenhagen — World Summit for Social Development (WSSD).- 4.1 Hintergrund.- 4.2 Der Vorbereitungsprozeß.- 4.3 Der Weltsozialgipfel in Kopenhagen.- 4.4 Die Ergebnisse des WSSD.- 4.5 Diskussion.- 5. Der Kemwaffengipfel 1995 in New York — Nonproliferation Treaty Review and Extension Conference (NPTREC).- 5.1 Hintergrund.- 5.2 Der Vorbereitungsprozeß.- 5.3 Der Kemwaffengipfel in New York.- 5.4 Die Ergebnisse der NPTREC.- 5.5 Diskussion.- 6. Die Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking — Fourth World Conference on Women (FWCW).- 6.1 Hintergrund.- 6.2 Der Vorbereitungsprozeß.- 6.3 Die Vierte Weltfrauenkonferenz in Peking.- 6.4 Die Ergebnisse der FWCW.- 6.5 Diskussion.- C. Kapitel III: Auswertung der empirischen Befunde.- 1. Einleitung.- 2. Erster Schritt: Auswertung der konfliktakteursorientierten Analyse der Konferenzdokumente.- 2.1 Konfliktakteursorientierte Analyse der protokollierten Stellungnahmen.- 2.2 Konfliktakteursorientierte Analyse der signifikanten Vorbehalte.- 3. Auswertung der konfliktgegenstandsorientierten Analyse der Konferenzdokumente.- 3.1 Spezifische Konfliktgegenstände bei der UNCED 1992.- 3.2 Spezifische Konfliktgegenstände bei der WCHR 1993.- 3.3 Spezifische Konfliktgegenstände bei der ICPD 1994.- 3.4 Spezifische Konfliktgegenstände beim WSSD 1995.- 3.5 Spezifische Konfliktgegenstände bei der NPTREC 1995.- 3.6 Spezifische Konfliktgegenstände bei der FWCW 1995.- 4. Zweiter Schritt: Zusammenfassende Analyse der Konferenzprozesse.- 4.1 Allgemeine Konfliktgegenstände bei der UNCED 1992.- 4.2 Allgemeine Konfliktgegenstände bei der WCHR 1993.- 4.3 Allgemeine Konfliktgegenstände bei der ICPD 1994.- 4.4 Allgemeine Konfliktgegenstände beim WSSD 1995.- 4.5 Allgemeine Konfliktgegenstände bei der NPTREC 1995.- 4.6 Allgemeine Konfliktgegenstände bei der FWCW 1995.- 4.7 Allgemeine Konfliktakteure der Konferenzprozesse.- 5. Dritter Schritt: Konfliktbereiche und Konfliktlinien internationaler Politik nach dem Ost-West-Konflikt.- 5.1 Problemfelder, Sachbereiche und Konfliktbereiche.- 5.2 Konfliktbereiche und Konfliktgegenstände.- 5.3 Konfliktakteurskonstellationen im Konfliktbereich „Entwicklungsmodelle“.- 5.4 Konfliktakteurskonstellationen im Konfliktbereich „Modelle gesellschaftlicher Ordnung“.- 5.5 Konfliktakteurskonstellationen im Konfliktbereich „Modelle internationaler Ordnung“.- 5.6 Fazit: Konfliktbereiche und Konfliktlinien.- D. Kapitel IV: Schlußdiskussion.- 1. Überprüfung der Prognosen der Szenarios.- 1.1 Machtkonflikte.- 1.2 Kulturkonflikte.- 1.3 Wirtschaftskonflikte.- 1.4 Entwicklungskonflikte.- 1.5 Zusammenfassung.- 1.6 Exkurs: Einige Folgerungen für Theorien Internationaler Beziehungen.- 2. Ausblick: Konfliktlinien in einer globalisierten Welt.- 2.1 Entwicklungs- und Koordinationsdilemma.- 2.2 Integration oder Fragmentierung als Antwort auf Entwicklungs- und Koordinationsdilemma.- 2.3 Global Governance als vermittelndes Modell.- 2.4 Die Bedeutung von Konfliktlinien für Global Govemance.- 2.5 Schlußplädoyer: Global Govemance als Antwort auf die Gleichzeitigkeit von Entwicklungs- und Koordinationsdilemma.




