Buch, Deutsch, 328 Seiten
Eine Geschichte der Weimarer Republik 1918 bis 1933
Buch, Deutsch, 328 Seiten
ISBN: 978-3-98722-003-6
Verlag: Hamburger Edition
Heute sind nicht nur in der Bundesrepublik rechte Parteien wieder auf dem Vormarsch. Vorschnelle Vergleiche mit der Zwischenkriegszeit verursachen Panik. Umso dringlicher ist es, erneut über die Entwicklungen der Weimarer Republik zu reden und zu streiten. Genau dazu trägt Ute Daniel mit ihrem neuen Buch bei.
Erfolge von Rechtsaußenparteien lassen sich nie allein über ihre Strategien oder Führungspersonen erklären. Das wäre auch mit Blick auf Weimar zu einfach, selbst wenn viele Menschen ab 1929 vor allem auf Adolf Hitler starrten, bewundernd oder voll Furcht. Stattdessen müssen wir rekonstruieren, so die Historikerin, wie andere politische Akteure die Situation wahrnahmen. Für die meisten von ihnen war die Weimarer Republik ein Zwischenreich, eine vorübergehende Verirrung. Ihr Handeln war ausschlaggebend für das Ende der Republik. Hitler war nur der Profiteur.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Einleitung 7
I Anfang und Ende der Weimarer Koalition (1918–1920) 33
II Inflationszeit, zwei Prozesse 1924 und das erste Reparationsregime (1920–1927) 89
III Die Drehtür wird Ereignis (1928–1930) 159
IV Wie verlässt man ein Zwischenreich? (1930–1933) 181
Schlussbemerkungen 287
Dank 299
Abkürzungsverzeichnis 300
Quelle und Literatur 301
Personenregister 324




