Darkins | Mit dir im Rausch der Sinne | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2585, 144 Seiten

Reihe: Julia

Darkins Mit dir im Rausch der Sinne


1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7515-1835-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2585, 144 Seiten

Reihe: Julia

ISBN: 978-3-7515-1835-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Er bringt Liv zur Weißglut! Arrogant mischt sich der gefährlich attraktive Consultant Adam Jackson in die PR-Kampagne für das Kinley-Imperium ein, das Liv und ihre Geschwister unbedingt retten müssen. Jede Begegnung endet in einem hitzigen Wortgefecht. Dann küsst Adam sie auch noch und entfesselt in der jungen Erbin eine explosive Mischung aus Leidenschaft und Ärger! Eine einzige Nacht will sie mit ihm verbringen, damit dieses lodernde Feuer endlich gelöscht wird. Doch der Rausch der Sinne, in dem sie versinken, ist so übermächtig, dass eine Nacht nicht genügt ...

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1. KAPITEL


„Ah, da bist du ja! Livia, ich möchte dir Adam Jackson vorstellen.“

Livia runzelte die Stirn. Weder der Auftritt ihres Bruders noch der Name des Mannes gaben ihr einen Hinweis darauf, wer dieser Fremde in ihrem Büro war oder was er dort zu suchen hatte. Sie hob die Brauen und wartete auf eine sachdienliche Erklärung.

Rein optisch gab der Fremde allerdings eine attraktive Ergänzung ihres Mobiliars ab, wie sie zugeben musste. Groß, dunkelhaarig und attraktiv wirkte er wie ein wandelndes Klischee. Sie reichte ihm die Hand und wünschte insgeheim, sie hätte ihn nicht unbedingt hier an ihrem Arbeitsplatz getroffen, wo es fraglich war, ob sie je die Gelegenheit bekäme, ihn näher kennenzulernen.

Sie sah, wie sich seine Augen weiteten und wusste instinktiv, dass ihr Interesse auf Gegenseitigkeit beruhte.

„Adam ist ein Unternehmensberater, der sich auf die Luxuskosmetikbranche spezialisiert hat“, erklärte ihr Jonathan. „Ich habe ihn angeheuert, damit er dich bei dem Parfüm-Projekt unterstützt.“

Livias Brauen wanderten noch höher, während sie den Drang bekämpfte, auf der Stelle zu flüchten. Allerdings wäre das kaum professionell. Nur, was trieb ihr Bruder hier für ein Spiel mit ihr? Immer noch verbindlich lächelnd, aber mit gefährlich glimmendem Blick wandte sie sich ihm direkt zu. „Was lässt dich glauben, ich könne das nicht allein bewältigen?“

Jonathan schüttelte den Kopf. „Ich halte dich für absolut kompetent.“ Seine Stimme klang ebenso kontrolliert wie ihre. „Aber dies ist ein ehrgeiziges Projekt, und ich möchte nicht, dass du dich überforderst. Mir ist keineswegs entgangen, wie viele Überstunden du in letzter Zeit gemacht hast.“

Abrupt wandte sich Livia dem Mann zu, der neben ihrem Bruder stand. Sie verwünschte das Universum dafür, dass es ihr so einen verlockenden Fang präsentierte, nur um ihn ihr gleich wieder zu entreißen.

„Adam, es tut mir leid, dass Sie die Reise hierher umsonst angetreten haben, aber leider gibt es keine freie Stelle in meinem Team.“ Mit einem Anflug von Bedauern ging sie zur Tür, um die beiden Männer hinauszukomplimentieren, doch ihr Bruder stellte sich ihr in den Weg, an seiner Seite … dieser Adam.

Livia verschränkte die Arme vor der Brust und wartete darauf, dass die beiden den Weg freigaben.

„Ich habe bereits letzte Woche versucht, mit dir darüber zu reden“, sagte Jonathan. „Ich habe dich um ein Treffen gebeten, und du hast mich mit dem Argument abgewimmelt, du hättest keine Sekunde Zeit.“

„Ich zog einen vereinbarten Videocall mit Claude Gaspard vor“, kam es kühl zurück. „Wäre mir in den Sinn gekommen, dass du mich als Strafe übergehen würdest …“

„Liv, so kommen wir nicht weiter“, unterbrach Jonathan sie sanft, was ihren Blutdruck noch weiter in die Höhe trieb. „Wir wollen alle, dass dein Projekt ein Erfolg wird, aber nicht um jeden Preis. Du strengst dich zu sehr an und brauchst jemanden, der die Last mit dir teilt.“

„Du hältst mich also nicht für fähig …“

Ein subtiles Räuspern zu ihrer Linken ließ sie innehalten. Sie wandte nur kurz den Kopf in Richtung des attraktiven Neuzugangs und schüttelte abwehrend den Kopf.

„Bitte entschuldige, Adam“, sagte Jonathan, der sich erst jetzt daran zu erinnern schien, dass sie nicht allein waren. „Liv, wir werden später weiterdiskutieren. Fürs Erste musst du einen Weg finden, mit Adam zu kooperieren, denn er bleibt. Und Adam … bevor du für heute gehst, möchte ich mit dir noch über diese andere Sache sprechen.“

Damit ließ Jonathan sie beide einfach stehen.

Livia wusste, dass es ungerecht war, wütend auf Adam zu sein, anstatt auf ihren überheblichen älteren Bruder, der sich zudem noch als Ersatzvater fühlte, seit ihre Eltern sie im Teenageralter verlassen hatten. Gleichzeitig konnte sie Jonathan nicht ernsthaft böse sein, denn er tat das alles nur aus Liebe und Fürsorge für sie.

Außerdem würde er auch noch ihre beste Freundin heiraten, und damit stand automatisch wieder dieser Adam in der Schusslinie! Zumal er in ihrer Fantasie bereits einen Platz beanspruchte, der ihm nicht zustand. Doch ihr bildhaftes Vorstellungsvermögen war seit jeher Fluch und Segen zugleich gewesen – und sein enges T-Shirt und die muskulösen Arme boten reichlich Stoff für Fantasien, die sie rigoros in den Hinterkopf verbannte.

„Adam, es tut mir wirklich leid, dass mein Bruder sich so weit aus dem Fenster gelehnt hat, ohne mich mit einzubeziehen.“

Das heimliche Objekt ihrer Begierde verschränkte die Arme, was den Bizeps noch dominanter hervortreten ließ, und gab sich irritierend gleichgültig. „Ihr Bruder ist der Vorstandsvorsitzende, soweit ich informiert bin“, erwiderte er gelassen. „Also ist dies seine Entscheidung.“

„Reine Formsache“, wandte Liv ein. „Dies ist ein Familienunternehmen, und …“

„Sie und Ihr jüngerer Bruder sind ihm unterstellt, oder?“, unterbrach Adam sie lässig. „Diese Formsache bedeutet, dass er heute Morgen meinen Vertrag unterschrieben hat und Sie nichts dagegen tun können.“ Er dachte einen Moment lang nach und schürzte seine Lippen auf eine Weise, die ihrer wachgeküssten Libido nicht gerade zuträglich war.

„Na ja, Sie könnten natürlich versuchen, mich rauszuklagen“, räumte er mit einem Lächeln ein, das ihr Herz unerwartet ganz weit oben im Hals schlagen ließ. „Aber es wäre reine Zeit- und Geldverschwendung. Und wenn ich mich nicht irre, ist hier beides momentan Mangelware.“

Sie wusste, dass er recht hatte, was ihre Laune nicht gerade hob. Seit sie ihren Bruder dazu hatte überreden können, das Modehaus ihrer Familie um eine eigene Parfüm- und Kosmetiklinie zu ergänzen, war sie gefühlt jede wache Minute in dieses Projekt eingebunden. Darum hatte sie auch keine Zeit für Jonathan gefunden, als er sie kurzfristig gebeten hatte, ihm eine halbe Stunde Zeit einzuräumen, ohne ihr zu sagen, worum es ging.

Zumal es ihr gelungen war, gerade an dem Tag endlich eine Telefonkonferenz mit einem Meisterparfümeur in Paris zu arrangieren, den sie überreden wollte, noch in diesem Jahr einen Duft neu zu kreieren, den ihre Urgroßmutter in den dreißiger Jahren entwickelt, aber nie auf den Markt gebracht hatte. Sie hatte das Rezept im Sommer des vergangenen Jahres bei der Durchsicht alter Papiere in Cotswolds Manor gefunden, einst Familiensitz, jetzt Erbteil ihres Bruders Jonathan.

Und wenn es Rowan nicht gelungen wäre, sehr alte Missverständnisse aus der Vergangenheit zwischen Jonathan und sich auszuräumen, woraufhin die beiden sich sogar verlobt hatten, wäre aus dem Parfümprojekt wahrscheinlich gar nichts geworden.

Aber ein verliebter Jonathan, der ihre beste Freundin heiratete, hörte seiner kleinen Schwester bereitwilliger zu als jemals zuvor. Irgendwie hatte sie sich darauf verlassen, dass diese Veränderungen von Dauer sein würden. Doch leider …

„Sie sind also fest eingestellt und werden bezahlt“, stellte Livia mehr für sich fest. „Aber ich benötige Ihre Unterstützung nicht, da ich bereits monatelang an dem Projekt gearbeitet habe und durchaus in der Lage bin, es selbst auf den Weg zu bringen.“

Adam schüttelte stur den Kopf. „Ich lasse mich nicht für etwas bezahlen, das ich nicht liefere.“

„Dann lösen Sie den Vertrag doch auf …“, sagte sie leichthin, als wäre ihr egal, ob er blieb oder ging.

Darauf lachte Adam lauthals los, was sie dermaßen überraschte, dass sie automatisch aufblickte und ihn atemlos anstarrte. Sein Gesicht war wie verwandelt, und für einen Sekundenbruchteil fragte sie sich, wie es wohl wäre, ihn ohne negative Hintergedanken so zum Lachen zu bringen. Eine absurde Idee, die sie gleich wieder verdrängte.

Sie wollte schließlich nichts von diesem Mann … außer, dass er baldmöglichst ihr Büro verließ.

Doch was sie gegen ihren Willen spürte, sah sie auch in seinen Augen aufblitzen und noch etwas Gefährlicheres, das Livia warnte, ihre ungebetenen Fantasien unbedingt im Zaum zu halten! „Sorry, aber meine Zeit ist mehr als knapp bemessen“, sagte sie, ohne ihn anzusehen. „Und ich erwarte einen Anruf.“

„Wenn es um das Parfümprojekt geht, sollte ich dabei sein.“

Das war nicht die Antwort, die sie erwartet hatte. Und was er forderte, würde sie ganz sicher nicht akzeptieren. Doch wie sollte sie einen muskelbepackten Hünen aus ihrem Büro bekommen? Natürlich klingelte jetzt auch noch das Telefon auf ihrem Schreibtisch. Ohne den Blickkontakt zu ihr abzubrechen, beugte sich Adam vor und drückte auf die Freisprechtaste ihrer Anlage.

Außer einem sengenden Blick blieb ihr kein Mittel, ihn auf seinen Platz zu verweisen, da die Leitung nach Paris offen war.

„Bonjour …“, zwitscherte Livia. Sie versuchte, ihren Ärger aus ihrer Stimme rauszufiltern, und lauschte dem schnellen Französisch am anderen Ende der Leitung. Was unendlich leichter wäre, wenn Adam sie nicht ständig fixieren würde, während sie sich durch den Anruf quälte und keine der wohlüberlegten konstruktiven Feedback-Floskeln anbringen konnte, die sie sich gestern Abend zurechtgelegt hatte.

Na super, dachte sie frustriert. Jetzt hält Adam mich für inkompetent, und er und Jonathan können sich wunderbar darüber austauschen, wie unprofessionell ich bin.

Möglicherweise würde ihr kritischer Bruder sogar auf die Idee verfallen, sie aus dem Job rauszunehmen und Adam an ihre Stelle setzen.

Sie beendete den Anruf so schnell...



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