E-Book, Deutsch, 274 Seiten
Deppert Theorie der Wissenschaft
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-658-15120-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Band 3: Kritik der normativen Wissenschaftstheorien
E-Book, Deutsch, 274 Seiten
ISBN: 978-3-658-15120-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Dieser Band bietet einen umfassenden Überblick über die normativen Theorien der Wissenschaft. Ende des 19. und Anfang des 20. Jhs. schien die Philosophie ihre Kompetenz in der Behandlung der Grundlagenprobleme der menschlichen Existenz an die Physik abzugeben. Einige Philosophen nutzten ihre Kenntnisse in Mathematik und Logik, um durch den Bezug auf die philosophischen Traditionen der Erkenntnistheorie mit den normativen Wissenschaftstheorien des Logische Positivismus, des Kritischen Rationalismus und des Konstruktivismus philosophisches Terrain zu erhalten. Ihr weit überzogener und nicht zu rechtfertigender Anspruch, den Wissenschaftlern korrektes wissenschaftliches Arbeiten vorzuschreiben, hat trotz ihrer wissenschaftsfördernden Arbeiten wie etwa die Metrisierungstheorie oder die sprachliche Bedeutungslehre das Ansehen der Wissenschaftstheorie ruiniert. Der Band III ist darum ein Wiederbelebungsversuch einer interdisziplinären für alle Wissenschaften fruchtbaren Theorie der Wissenschaften.
Wolfgang Deppert ist Wissenschaftstheoretiker, Philosoph, Physiker und Maschinenbauingenieur.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;5
2;1 Vorbemerkungen;8
2.1;1.1 Kritik der wirtschaftlichen Vernunft;8
2.1.1;1.1.1 Zum Begriff des EURO-Schutzschirmes;9
2.1.2;1.1.2 Zu den Zielen, die mit dem Rettungsschirm erreicht werden könnten und sollten?;12
2.1.3;1.1.3 Über die Bedingungen der Möglichkeit zur Existenzerhaltung von Betrieben oder Staaten;13
2.2;1.2 Vorbemerkungen zum Zweck und zum Zustandekommen dieser Vorlesung;16
2.3;1.3 Kritische Einleitung;17
3;2 Charakterisierung des Gegenstandsbereichs ‚Wissenschaftstheorien‘;20
3.1;2.1 Vorbemerkungen;20
3.2;2.2 Der erkenntnistheoretische Rahmen der Wissenschaftstheorien;22
3.3;2.3 Erinnerung an Hübners Theorie der Wissenschaft als Beispiel einer wissenschaftstheoretischen Metatheorie;28
3.4;2.4 Die Bedeutung der Metaphysik für die Begründung wissenschaftlicher und wissenschaftstheoretischer Theorien;33
4;3 Darstellung relevanter Beurteilungs- möglichkeiten und der dazugehörigen Kriterien;37
4.1;3.1 Der Zweckbezug von Beurteilungskriterien und die Zwecke der Wissenschaftstheorien;37
4.2;3.2 Beurteilungskriterien für Wissenschaftstheorien;41
4.2.1;3.2.1 Das Konsistenzkriterium;41
4.2.2;3.2.2 Das Transparenzkriterium;42
4.2.3;3.2.3 Das Fruchtbarkeitskriterium;43
4.2.4;3.2.4 Das Toleranzkriterium;44
5;4 Darstellung der einzelnen normativen Wissenschaftstheorien und ihre Beurteilung;46
5.1;4.1 Der Logische Positivismus;46
5.1.1;4.1.1 Darstellung des Logischen Positivismus;46
5.1.1.1;4.1.1.1 Die empiristische Grundposition;46
5.1.1.2;4.1.1.2 Gründe für die Ablehnung jeglicher Metaphysik durch den logischen Positivismus;48
5.1.1.3;4.1.1.3 Wie sollen nach den Grundsätzen des Logischen Positivismus die Naturgesetze gefunden werden, durch die die innere Verbundenheit der Wirklichkeit gegeben ist?;53
5.1.2;4.1.2 Darstellung der Festsetzungen des Logischen Positivismus;61
5.1.2.1;4.1.2.1 Begriffliche Gegenstandsfestsetzungen des Logischen Positivismus;61
5.1.2.2;4.1.2.2 Existentielle Gegenstandsfestsetzungen des Logischen Positivismus;63
5.1.2.3;4.1.2.3 Die begrifflichen Allgemeinheitsfestsetzungen;65
5.1.2.4;4.1.2.4 Die existentiellen Allgemeinheitsfestsetzungen;66
5.1.2.5;4.1.2.5 Begriffliche Zuordnungsfestsetzungen;67
5.1.2.6;4.1.2.6 Die existentiellen Zuordnungsfestsetzungen;67
5.1.2.7;4.1.2.7 Die begrifflichen Prüfungsfestsetzungen;68
5.1.2.8;4.1.2.8 Die existentiellen Prüfungsfestsetzungen;68
5.1.2.9;4.1.2.9 u. 4.1.2.10 Die begrifflichen und existentiellen Festsetzungen über die menschliche Erkenntnisfähigkeit;68
5.1.2.10;4.1.2.11 Die begrifflichen Zwecksetzungen;68
5.1.2.11;4.1.2.12 Die existentiellen Zwecksetzungen;69
5.1.3;4.1.3 Beurteilung des Logischen Positivismus;72
5.1.3.1;4.1.3.1 Zur Konsistenz der neopositivistischen Wissenschaftstheorie;72
5.1.3.2;4.1.3.2 Die Beurteilung des Neopositivismus durch das Transparenzkriterium;74
5.1.3.3;4.1.3.3 Zur Fruchtbarkeit der neopositivistischen Wissenschaftstheorie;75
5.1.3.4;4.1.3.4 Zur Toleranz der Neopositivisten;76
5.2;4.2 Der Kritische Rationalismus;77
5.2.1;4.2.1 Darstellung des Kritischen Rationalismus;77
5.2.2;4.2.2 Darstellung der Festsetzungen der Theorieform des Kritischen Rationalismus;80
5.2.2.1;4.2.2.1 Die begrifflichen Gegenstandsfestsetzungen;80
5.2.2.2;4.2.2.2 Die existentiellen Gegenstandsfestsetzungen der Kritischen Rationalisten;82
5.2.2.3;4.2.2.3 Die begrifflichen Allgemeinheitsfestsetzungen im Kritischen Rationalismus;84
5.2.2.4;4.2.2.4 Die existentiellen Allgemeinheitsfestsetzungen;85
5.2.2.5;4.2.2.5/6 Die begrifflichen und existentiellen Zuordnungsfestsetzungen;85
5.2.2.6;4.2.2.7 Die begrifflichen Prüfungsfestsetzungen;87
5.2.2.7;4.2.2.8 Die existentiellen Prüfungsfestsetzungen;87
5.2.2.8;4.2.2.9/10 Begriffliche und existentielle Festsetzungen zur menschlichen Erkenntnisfähigkeit;88
5.2.2.9;4.2.2.11 Die begrifflichen Zwecksetzungen;89
5.2.2.10;4.2.2.12 Die existentiellen Zwecksetzungen;89
5.2.3;4.2.3 Beurteilung des Kritischen Rationalismus in der Theorieform;91
5.2.3.1;4.2.3.1 Beurteilung nach dem Konsistenzkriterium;91
5.2.3.1.1;4.2.3.1.1 Der Rahmenfehler;93
5.2.3.1.2;4.2.3.1.2 Der Anwendungsfehler;95
5.2.3.2;4.2.3.2 Das Transparenzkriterium;98
5.2.3.3;4.2.3.3 Das Fruchtbarkeitskriterium;102
5.2.3.3.1;4.2.3.3.1 Zum Voraussage- und Erklärungszweck der Wissenschaft;103
5.2.3.3.2;4.2.3.3.2 Zum Grundlagenbestimmungszweck;103
5.2.3.3.3;4.2.3.3.3 Zum Anregungszweck zu neuen wissenschaftlichen Fragestellungen;104
5.2.3.4;4.2.3.4 Das Toleranzkriterium;104
5.2.4;4.2.4 Darstellung der Programmform des Kritischen Rationalismus;105
5.2.5;4.2.5 Darstellung der Festsetzungen der Programmform des Kritischen Rationalismus;111
5.2.6;4.2.6 Beurteilung der Programmform des Kritischen Rationalismus;112
5.3;4.3 Der Operativismus oder Konstruktivismus;113
5.3.1;4.3.1 Vorbemerkungen;113
5.3.2;4.3.2. Der Operativismus Thomas Hobbes‘;113
5.3.3;4.3.3 Der Konstruktivismus des 20. Jahrhunderts;115
5.3.4;4.3.4 Der Konstruktivismus Hugo Dinglers;116
5.3.4.1;4.3.4.1 Biographische Vorbemerkungen;116
5.3.4.2;4.3.4.2 Das Problem des Anfangs;118
5.3.4.3;4.3.4.3 Die Definitionen des Anfangs;119
5.3.4.4;4.3.4.4 Die Darstellung des Anfangs;123
5.3.4.5;4.3.4.5 Der Aufbau der Idealwissenschaften und ihre erkenntnistheoretische Bedeutung;127
5.3.4.6;4.3.4.6 Die Festsetzungen des Dinglerschen Konstruktivismus;133
5.3.4.6.1;4.3.4.6.1 Vorbemerkungen;133
5.3.4.6.2;4.3.4.6.2 Festsetzungen zur Unterscheidung von Erkenntnisbereichen;134
5.3.4.6.3;4.3.4.6.3 Die Festsetzungen des absoluten Allgemeinen und Einzelnen;135
5.3.4.6.4;4.3.4.6.4 Die Festsetzungen des relativen Allgemeinen und Einzelnen;136
5.3.4.6.5;4.3.4.6.5 Festsetzungen über die Vermögen des Menschen, die seine Erkenntnisfähigkeit sichern;137
5.3.4.6.6;4.3.4.6.6 Die Zwecksetzungen;137
5.3.4.6.7;4.3.4.6.7 Festsetzungen zur freien Forschung (f-Forschung);139
5.3.4.7;4.3.4.7 Die Beurteilung des Dinglerschen Konstruktivismus;139
5.3.5;4.3.5 Der dialogische oder protowissenschaftliche Konstruktivismus;142
5.3.5.1;4.3.5.1 Vorbemerkungen;142
5.3.5.2;4.3.5.2 Der Aufbau der wissenschaftlichen Terminologie;144
5.3.5.3;4.3.5.3 Der konstruktivistische Wahrheitsbegriff;154
5.3.5.4;4.3.5.4 Der nicht gelungene Aufbau der Protowissenschaften und die Gründe für sein Mißlingen;164
5.3.5.5;4.3.5.5 Die Festsetzungen des dialogischen Konstruktivismus;168
5.3.5.5.1;4.3.5.5.0 Vorbemerkungen;168
5.3.5.5.2;4.3.5.5.1 Die begrifflichen Gegenstandsfestsetzungen des dialogischen Konstruktivismus;169
5.3.5.5.3;4.3.5.5.2 Die begrifflichen Allgemeinheitsfestsetzungen des dialogischen Konstruktivismus;170
5.3.5.5.4;4.3.5.5.3 Weitere Festsetzungen des dialogischen Konstruktivismus;170
5.3.5.6;4.3.5.6 Die Beurteilung des dialogischen Konstruktivismus;173
5.3.6;4.3.6 Der radikale Konstruktivismus;174
5.3.6.1;4.3.6.0 Vorbemerkende Fragestellung: Wie ratzekahl ist der radikale Konstruktivismus?;174
5.3.6.2;4.3.6.1 Zur Darstellung des radikalen Konstruktivismus;176
5.3.6.3;4.3.6.2 Versuch einer groben Bestimmung des Erkenntnisbegriffs im radikalen Konstruktivismus;178
5.3.6.4;4.3.6.3 Abschließende Bemerkungen zum radikalen Konstruktivismus;181
6;5 Zusammenfassende Folgerungen aus der Kritik der normativen Wissenschaftstheorien;182
6.1;5.0 Vorbemerkungen;182
6.2;5.1 Die wichtigsten Kritikpunkte;183
7;6 Interdisziplinarität. Künftige Aufgabe der Wissenschaftsphilosophie;186
7.1;6.1 Kurt Hübners Aufruf in seinem Nachruf;186
7.2;6.2 Wissenschaftstheorie-Institute an allen Universitäten!;187
7.3;6.3 Zu der Aufgabe der wissenschaftstheoretischen Forschung, neue Wissenschaften zu begründen;190
7.4;6.4 Zum versöhnlichen Schluß;193
8;7 Anhänge;194
8.1;7.0 Erläuterungen zu dem Kapitel „Anhänge”;194
8.2;Anhang 1;196
8.2.1;Löst die neue Biologie alte philosophische Probleme?– Antrittsvorlesung an der Kieler Universität am 2. Mai 1984;196
8.3;Anhang 2;207
8.3.1;Anmerkungen zu Gödels Narretei: Der Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch und der Unsinn selbstreferentieller Sätze;207
8.4;Anhang 3;211
8.4.1;XII. Symposion des IIfTC vom 19. bis 20. August 2005 in Kiel: Die Beziehung zwischen Krankheit, Gesundheit und der Theorie dynamischer Systeme am Beispiel des Menschen, der Wirtschaft und von Ökosystemen, Eröffnungsvortrag am 19. August 2005, 14.00 Uhr;211
8.4.2;Lebende Systeme als dynamische Systeme oder Kausalität als Finalität, Begriffliche Grundlagen der Theorie dynamischer Systeme Jochen Schaefer zum 75. Geburtstag;211
8.5;Anhang 4;223
8.5.1;Zur Möglichkeit einer kulturellen Phylogenese des Gehirns;223
8.5.2;1. Definitorische Festlegungen und erste Folgerungen;223
8.5.3;2. Zu den grundsätzlichen Möglichkeiten der Realisierung von physischen Bewußtseinsträgern;226
8.5.4;3. Die Denkbarkeit einer nicht biologischen Phylogenese des Gehirns;228
8.5.5;4. Zur Frage der möglichen Ausbildung einer kulturellen Phylogenese des Menschengehirns;231
8.5.6;5. Zu Bedingungen der Erforschung der kulturellen Phylogenese des Menschengehirns;234
8.5.7;6. Zum Aufbau einer theoretischen Gehirnphysiologie gemäß Kurt Hübners Mythosforschung;239
8.5.8;7. Die Fortführung des Aufbaus einer theoretischen Gehirnphysiologie zur Beschreibungder kulturellen Phylogenese des Gehirns aufgrund der von Hübner und anderen gefundenen Bewußtseinsformen bis in die Neuzeit hinein;241
9;8 Literatur;248
10;9 Register;253
10.1;9.1 Personenregister;253
10.2;9.2 Sachregister;258




