Die Urkunden des Klosters Marienfeld

Regesten und Editionen 1185 bis 1801
Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-402-15156-3
Verlag: Aschendorff

Regesten und Editionen 1185 bis 1801

Buch, Deutsch, Band 83, 1400 Seiten

Reihe: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen Neue Folge

ISBN: 978-3-402-15156-3
Verlag: Aschendorff


Das Zisterzienserkloster Marienfeld, bis zur Aufhebung 1803 eines der bedeutendsten und wohlhabendsten in Westfalen, wird erstmals 1185 erwähnt. In diesem Jahr tauschte der Edelherr Widukind von Rheda mit dem Kloster Freckenhorst Grundstücke, um ein Kloster gründen zu können. Die neue Einrichtung entstand in der Nähe des Gutes Wadenhart und erhielt den passenden Namen „Marienfeld“. Der Bischof von Münster unterstützte die Gründung so nachhaltig, dass er von Teilen der Forschung zu den Gründern des Klosters gerechnet wurde. Der umfangreiche Besitz des Klosters schlug sich auch in einer reichen schriftlichen Überlieferung nieder, die nach der Aufhebung von der preußischen Archivverwaltung übernommen wurde und sich heute im Landesarchiv NRW (Abteilung Westfalen) befindet. Der Bestand umfasst fast 1.700 Urkunden, die im vorliegenden Band ganz überwiegend im Regest wiedergegeben werden, die bis 1350 ausgestellten Urkunden zudem mit dem lateinischen oder niederdeutschen Originaltext.

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