Drake | Pull the Trigger | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 352 Seiten

Reihe: Devil´s Reach

Drake Pull the Trigger


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-95762-265-5
Verlag: Lago
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 1, 352 Seiten

Reihe: Devil´s Reach

ISBN: 978-3-95762-265-5
Verlag: Lago
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



*** Erster Titel einer Serie *** Endet mit einem Cliffhanger *** Für 18+ *** Kann Trigger enthalten *** »Ich bin nicht dein Prince Charming, Tess.« »Prince Charming wird überbewertet, Trigger. Menschen wie wir brauchen jemanden, der genauso kaputt ist wie sie selbst. Das gleicht das Ganze aus.« Ich wurde vom Teufel selbst großgezogen. Vom Jungen mit Schrammen wurde ich zum Mann mit dem Finger am Abzug. Das Töten ist das einzige, was den Aufruhr in meinem Inneren eindämmen kann. Ich kämpfe jeden Tag mit meinen Dämonen, doch dann verändert sie alles. Das Problem ist nur: Wenn du Zeit deines Lebens im Dunkeln gewandert bist, ist es dann wirklich klug ins Licht zu treten? Mit ihrer neuen Devil's-Reach-Reihe über den gleichnamigen Motorradclub schafft J. L. Drake es wieder, ein Netz aus Verrat, Mord und atemberaubender Spannung zu spinnen. Und mittendrin die beiden Hauptcharaktere: Trigger als Präsident des MC, der in seinem Leben nichts anderes kennt als Dunkelheit und Gewalt. Und Tess, die vor ihren eigenen Dämonen flieht. Geradewegs in die Arme des gefährlichen, aber auch anziehenden Trigger.

Die internationale Bestsellerautorin J. L. Drake lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Kalifornien. Wenn sie nicht schreibt, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit ihrer Familie oder reist. J. L. Drake liebt die vier Jahreszeiten, was man auch in all ihren Büchern merkt.
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Kapitel 2


Trigger


Ich wachte davon auf, dass mir eine weibliche Hand über die Brust strich. Ich stöhnte, weil ich ein Pochen in meinem Schädel spürte, stieß ihre Hand weg und ging unter die Dusche, während sie über mich fluchte und sich den Slip anzog.

Frauen hier in der Gegend sind Dutzendware. Ich schlief nicht mit Peggy. Sie hatte in den letzten drei Jahren versucht, zu mir ins Bett zu kommen. Sie war einsam und verzweifelt, und das war ein verdammter Abtörner. Ganz zu schweigen davon, dass sie mit fast dem ganzen Club geschlafen hatte.

Da unten muss nichts wachsen. Allerdings hatte sie ein Paar Lippen, die stärker als ein Staubsauger waren, also ließ ich sie das tun. Anrühren war jedoch eine Grenzüberschreitung, und das wusste sie verflucht gut.

»Nein.« Ich zeigte auf mein T-Shirt, das sie sich gerade überstreifen wollte.

»Trigger, ich habe kein Top …«

Ich öffnete meine Schlafzimmertür. »Nicht mein Problem.«

Ihr fiel die Kinnlade herab, sie riss sich mein T-Shirt herab und schleuderte es aufs Bett.

»Arschloch«, zischte sie und ging auf mich los. Sie holte aus und wollte mir eine Ohrfeige versetzen, aber ich blockte sie ab, packte ihr Handgelenk und warf sie aus meinem Zimmer. Hinter ihr knallte ich die Tür zu.

Verschwinde, verdammt noch mal!

Die Dusche half mir bei meinem Kater. Ich verstand es, mich vom Tequila fernzuhalten, aber letzte Nacht war es mir egal gewesen. Ich musste die Jungs dazu kriegen, ein Ohr am Boden zu halten. Dieses Gefühl in meinem Bauch, nachdem ich innerhalb eines Monats einen Prospect und einen Hangaround beim Klauen erwischt hatte, bedeutete, dass etwas im Busch war.

Gerade als ich meine Stiefel zuschnürte, hörte ich ein Klopfen an der Tür. Ich schaltete mein Handy ein und warf einen Blick auf die Kamera. Brick.

»Ja.«

Er lehnte sich mit verschränkten Armen an den Türrahmen und sprach durch die Tür. »Ich muss mir ein paar Tage frei nehmen. Ich habe einen Anruf von dem Krankenhaus bekommen, das Jilly aufsucht, und ihr Freund hat sie wieder ins Gesicht geschlagen. Muss ihm einen Besuch abstatten.«

»Nimm Maze mit.«

Er nickte so heftig, dass ich es durch die Kamera erkennen konnte. Dieser Freund musste wissen, wie sich ein Paar gebrochene Kniescheiben anfühlten. Maze war verrückt genug, sie ihm auf Befehl zu brechen.

Ich zog meine Kutte über mein schwarzes T-Shirt und öffnete die Tür. »Muss ich mir einen neuen Barkeeper suchen?«

»Nein«, lachte er. »Tess lässt sich nicht so leicht verschrecken. Sie ist vielleicht klein, aber sie ist frech wie sonst wer.«

»Gut.«

»Sie ist ein guter Mensch, Trigger.«

»Das wird sich zeigen.« Das Mädchen würde nicht lange überstehen. Eigentlich eine Schande, denn sie war verteufelt sexy. Brick trat beiseite, als ich an ihm vorüberging. »Komm später vorbei.« Er senkte den Blick, und sein Gesicht verhärtete sich. Seine Schwester war ein größerer Stressfaktor.

»Ja.«

Ich setzte mich an den Kopf des Tischs, während die Jungs nach und nach eintrudelten. Einer nach dem anderen setzte sich, und alle plauderten sie gedankenlos über ihren Tag. Größtenteils war es Rail, der den Scheiß von unserem Prospect zum Besten gab. Der Junge würde es besser kapieren. Jace lernte genug, solange er ein Hangaround war, also nichts mit Ausreden. Es waren noch dreizehn Monate bis zur Abstimmung über »ja« oder »nein« bei uns.

Ich wartete ab, bis Cooper kam. Als er erschien, legte er die Probesendung in die Mitte des Tischs.

»Brick ist ein paar Tage weg.« Sobald meine Stimme ertönte, hielten alle den Mund und hörten zu.

»Was ist mit der kleinen Tigerin hinter der Theke?« Gus, mein Sergeant-at-Arms, humpelte verspätet herein und nahm an der Ecke des Tischs Platz. Morgan hatte sich gegen die Wand gelehnt und versuchte, sein Grinsen zu verbergen.

Rail lehnte sich zurück und sah zur Tür hinaus, bevor er einen Pfiff ausstieß. »Diese Beine um meinen Kopf wären schon ganz in Ordnung.« Ein paar der Männer lachten.

»Brick hat sie hergebracht«, warf Morgan ein. Cooper öffnete die Tasche und stellte das Tablett vor die beiden Prospects.

»Gehört sie ihm?« Cooper richtete die Frage an mich.

»Weiß nicht.« Ich klopfte mit dem Daumen an meinen Joint und streifte die Asche ab. »Cooper, los.«

Cooper schüttete den weißen Staub auf das Tablett und reichte den Prospects das Röhrchen. Ich wollte keine Junkies, aber sie mussten meinen Vorrat überprüfen. Ohne zu zögern – weil sie es besser wussten –, beugten sie sich vor und zogen das Zeug hoch.

Ich sah, wie ihre Augen glasig wurden, und beobachtete ihre erste Reaktion. Normalerweise war es immer dasselbe mit meinen Vorräten. Sie schlugen hart zu und besänftigten dich in etwa drei Sekunden. Es war ein Ritt, der Stunden dauerte, ohne die heftigen Nachwehen. Mein Zeug war das Beste auf dem Markt.

»Verdammt.« Ty, der hagere Prospect, rieb sich die Seite seines Kopfs, sank dann zurück und glitt in seinen Stuhl. »Hier drin gibt’s sechs verschiedene Rotschattierungen.«

»Gut, weitermachen.« Ich musste nichts von Jace hören. Er war bereits eine Lache auf dem Fußboden, und das reichte mir völlig.

»Wir sind für die Wüste bereit?«

»Ja.« Gus nickte und zündete sich eine Zigarette an. »Die von der Ostküste treffen irgendwann nächste Woche ein. Sie waren in Colorado, wie ich zuletzt gehört habe.«

»Gut.«

»Alles in Ordnung, Boss?« Big Joe steckte den Kopf zur Tür herein.

Ich nickte und bemerkte Tess hinter einem Tisch. Ihr langes blondes Haar schwang um ihre Brüste herum, die im Augenblick vor dem glücklichen Gesicht eines Mitglieds wippten. Während unserer Treffen war die Bar geschlossen, aber einige der Mitglieder hingen gern herum, um Befehle entgegenzunehmen, wenn wir fertig waren.

Tess beugte sich vor, um eine Serviette aufzunehmen, und ihr fester kleiner Hintern erhielt einen Klaps. Meine Fersen gruben sich in meine Stiefel, und meine Hand verdrehte das Tischbein. Der Drang, dem Arschloch die Finger in die Augen zu drücken, holte mich fast auf die Beine, aber der vorsichtige Ausdruck von Wachsamkeit auf Gus’ Gesicht brachte mich wieder einigermaßen zur Besinnung. Ich gab mir alle Mühe, das beschissene Gefühl abzuschütteln, aber es schmorte weiter.

Ich lenkte den Blick zu Rail hinüber, der gerade eine Hand des einen Prospects in den Schritt des anderen legte. Er grinste, als er mich sah, und setzte sich dann in seinen Stuhl zurück. Sie wussten, dass sie die Prospects verarschen konnten, aber wenn wir ein Treffen abhielten, benahmen sie sich gewöhnlich.

»Sag den Jungs, sie sollen das Produkt unter die Leute bringen. In drei Wochen möchte ich Bares sehen.«

Meine Worte brachten die Jungs ruckzuck zum Schweigen. Sie sahen mich an, als hätten sie mich nicht richtig gehört.

»Drei Wochen, Trigger?« Gus’ Stimme brach schließlich die Stille. »Warum nicht sechs?«

Ich schaukelte in meinem Stuhl zurück und kämmte mir das Haar mit beiden Händen, bevor ich einen weiteren Joint anzündete. Sobald die erste Woge von Rauch meine Lungen traf und das leichte Brennen mich durchfuhr, ergriff ich das Wort.

»Ich möchte unsere Verkäufe verdoppeln.«

»Je größer die Gier, desto schneller die Scheiße, mein Sohn.«

Ich fuhr mit dem Kopf zu Gus herum und hielt seinem Blick stand. Er schwebte an der Grenze, und als er den Blick abwandte, wusste ich, dass er verstanden hatte.

»New Orleans hatte ein paar Probleme und benötigt dringend Bares. Ich würde lieber das Doppelte einstreichen, als unsere Ressourcen anzugreifen.«

»Wir sind dabei«, fügte Rail hinzu, weswegen die anderen einverstanden waren.

»Inzwischen sucht ihr mir einen anderen Prospect.« Ich schlug auf den Tisch, als das Bild, wie ich mit meinem Messer dem Dieb die Zunge durchschnitt, an meiner Erinnerung kratzte. »Wir sind hier fertig.«

Ich wartete, bis sie gegangen waren, bevor ich den Versammlungsraum abschloss. Ein Informant sollte vorbeischauen, und mich juckte etwas, das gekratzt werden musste.

Ich setzte mich hinten hin und beobachtete Tess. Ihr Lächeln war hübsch, und es geschah nicht oft, dass wir ein hübsches Gesicht hier bei uns hatten. Meistens waren sie verzweifelt und bedürftig oder von etwas abhängig. Ich zog mein Handy aus der Tasche, warf es auf den Tisch und suchte nach der Nummer des Informanten.

»Kann ich dir was bringen?« Ich hielt inne,...


Die internationale Bestsellerautorin J. L. Drake lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Kalifornien. Wenn sie nicht schreibt, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit ihrer Familie oder reist. J. L. Drake liebt die vier Jahreszeiten, was man auch in all ihren Büchern merkt.



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