Emmrich | Die Essenz der Wildkräuter | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 224 Seiten

Emmrich Die Essenz der Wildkräuter

Urtinkturen für ganzheitliche Gesundheit
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-96933-902-2
Verlag: Silberschnur
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Urtinkturen für ganzheitliche Gesundheit

E-Book, Deutsch, 224 Seiten

ISBN: 978-3-96933-902-2
Verlag: Silberschnur
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Heilkräuter-Tinkturen für Ihre Hausapotheke Direkt vor unserer Haustür liegt ein ungehobener Schatz ... die reiche Welt der Wildkräuter. Der Allgemeinmediziner und Biologe Peter Emmrich stellt hier 18 wirkkräftige Kräuter und die in seiner Praxis erprobten Tinkturen daraus vor, die bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden können, wie die teils verblüffenden Erfolge aus der Praxis des Autors beweisen. Denn indem er in seinen Heiltinkturen die westliche Naturheilkunde mit der Lehre des Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin verbindet, kann eine tiefgreifende Harmonisierung und somit eine ganzheitliche Heilung des Körpers erreicht werden - bei Wechseljahresbeschwerden, Prellungen, Bronchitis, Asthma, Impotenz, Diabetes, ADHS, Herzrhythmusstörungen u. v. m. Egal ob auf Reisen, zu Hause oder als Notfalltropfen: Heilkräuter-Tinkturen sind eine unschätzbare und dabei absolut nebenwirkungsfreie Hilfe aus der Schatzkammer der Natur, die in keiner Hausapotheke fehlen darf. Tropfen für Tropfen zu mehr Gesundheit!

Peter Emmrich ist Diplom-Biologe, Chemiker und Facharzt für Allgemeinmedizin mit den Zusatzbezeichnungen Homöopathie, Naturheilverfahren, Akupunktur, Sportmedizin, Manuelle Medizin und Palliativmedizin. Er führt in Pforzheim eine Hausarztpraxis und hat einen Lehrauftrag für Allgemeinmedizin an der Universität Tübingen. Als Präsident des Europäischen Naturheilbundes e.V., Vizepräsident des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e. V. (ZAEN) und Vorstandsmitglied der Hufelandgesellschaft e. V. befasst er sich seit Jahren intensiv mit natürlichen Heilverfahren und biologischer Medizin.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Zistrose


(Cistus incanus)


Die Zistrose zählt zur Familie der Zistrosengewächse (Cistaceae) und botanisch betrachtet zur Ordnung der Malvenartigen (Malvales). Die Zistrose ist kein Rosengewächs, obgleich der Name darauf hindeuten könnte. Im Handel wird sie in verschiedener Schreibweise unter den Namen Cystus, Cistus oder Zistus angeboten. Die Zistrose ist ein genügsames, sonneliebendes, buschartiges Gewächs mit einer Wuchshöhe bis 130 cm, das an karge, trockene Böden angepasst ist. Ursprünglich stammt sie aus dem Mittelmeerraum, vornehmlich aus Nordgriechenland und von den Kanarischen Inseln; es gibt dort etwa 30 verschiedene Arten. Von Mai bis Juli bildet sie wunderschöne rosafarbene Blüten aus.

Seit der Antike wird sie traditionell als Heilpflanze gegen Durchfall, bei Magen- und Darmbeschwerden sowie bei Hauterkrankungen und Wundheilungsstörungen angewendet. Hier helfen ihre ausgeprägt entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften.

1999 wurde ihr von der im selben Jahr in Würzburg gegründeten wissenschaftlichen Vereinigung Herba Historica e. V. der Titel “Arzneipflanze des Jahres” verliehen.

Im Jahr 2000 wies die italienische Universität von Catania die antioxidative Wirkkraft der Zistrose nach, ihre Fähigkeit, freie Radikale, die unsere Zellwände zerstören können, zu neutralisieren. Dies könnte auch der Grund sein, weshalb gerade diese Heilpflanze eine solch großartige Heilwirkung auf unsere Haut und Schleimhaut besitzt und nebenbei einen starken Juckreiz zu lindern vermag. Auch Menschen mit Hämorrhoiden profitieren davon.

Vor einigen Jahren hatte das Universitätsklinikum Münster die Zistrose auf ihre antivirale Wirkung gegen Grippeviren der verschiedensten Subtypen (H1N1, H5N1, H7N7, H3N2) getestet und herausgefunden, dass die Zistrose gegen all diese Unterarten wirkt, übrigens auch gegen das später als “Schweinegrippe”-Erreger bezeichnete Virus, welches eine Variante des H1N1-Subtyps war. Dasselbe gilt auch für den COVID-19-Erreger (Corona-Virus SARS-CoV-2). Und sicherlich haben wir mit dieser Heilpflanze auch eine Chance, weitere bislang unbekannte Viren abzuwehren beziehungsweise eine Infektion durch diese zum Abheilen zu bringen. Die Zistrose gilt mittlerweile als Geheimtipp in den naturheilkundlichen Kreisen. Von den Wissenschaftlern weltweit wird vor allem ihr hoher Polyphenolgehalt gelobt. Untersuchungen ergaben darüber hinaus eine dreifach stärkere Wirkung im Vergleich zu Grüntee und eine vierfach größere im Vergleich zu reinem Vitamin C. Eine unglaublich mächtige Heilpflanze!

So verwundern auch nicht die Fallberichte hinsichtlich der Aussage, die Zistrose vermöge aufgrund ihrer Polyphenole Schwermetalle zu binden und auszuleiten, ebenso wie sie auch weitere “entgiftende” Stoffwechselprozesse des menschlichen Körpers aktiviere. Die Universität Leipzig veröffentlichte 2010 ihre Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der positiven Wirkung der Zistrose an Borreliosepatienten.

Drei Jahre später berichtet die Universität von Kalabrien über die Tatsache, dass die Zistrose imstande ist, Acetylcholinesterase und Butyrylcholinesterase zu hemmen, zwei am Abbau von Gehirnbotenstoffen beteiligte Enzyme. Dies lässt die Vermutung zu, durch die Einnahme einer Zistrosentinktur (in einer Dosierung von 3-mal 5 Tropfen über Monate hinweg täglich) eine Demenz oder die Krankheit Alzheimer im Vorfeld ihrer Ausprägung stoppen zu können. Neurologische Kontrolluntersuchungen sollten am Patienten erfolgen und den Verlauf dokumentieren. Bedenkt man, dass generell entzündliche Prozesse im Sinne einer stillen Entzündung, Silent Inflammation genannt, als Auslöser einer demenziellen Erkrankung im Fokus der Betrachtung stehen, so würden diese Hinweise den Beweis liefern.

Im selben Jahr zeigte eine türkische Studie großartige Erfolge mit der Zistrose bei Magengeschwüren und den damit verbundenen Schmerzen. Darüber hinaus konnte bei den Patienten die Senkung eines erhöhten Blutzuckerspiegels erreicht werden. Folglich verfügt die Zistrose auch über antidiabetische Eigenschaften.

Offensichtlich verhindert die Zistrose auch die Einlagerung von Fetten ins Bindegewebe und aktiviert den Zellstoffwechsel. Davon würden Patienten mit einer Fettstoffwechselstörung profitieren. Aber auch hier wäre eine regelmäßige Anwendung der Zistrosentinktur mit mindestens 3 x 5 Tropfen täglich über Monate nötig.

Verwendete Pflanzenteile: frische oberirdische Pflanzenteile, vor allem Blätter und Blüten

Anwendungsgebiete: Erkältungen jeder Art, stabilisiert Kreislauf und Immunsystem. Augen-, Bindehaut-, Hals-, Nasen- und Ohrenentzündungen, Husten, schleimlösend, Bronchitis, Zahnfleischentzündung, Aphthen, Karieserkrankung. Schützt die Haut vor Sonneneinstrahlung, Hautekzeme, Akne, Neurodermitis, verzögerte Wundheilung, Brechdurchfall, rheumatische Beschwerden, Zuckererkrankung.

Inhaltsstoffe: hoher Polyphenolgehalt an Flavonoiden wie Rutin, Quercetin und Luteolin. Hoher, antioxidativ wirksamer Vitamin-C-Gehalt, Gerbstoffe und Harze (Labdanum)

Wirkungen: entzündungshemmend, antimikrobiell gegen Bakterien, Viren und Pilze, findet Einsatz zur sommerlichen Zeckenabwehr

Dosierung:

Akut: viertel- bis halbstündlich 2 bis 5 Tropfen in etwas Wasser (5 ml = 1 Teelöffel) einnehmen oder direkt auf die Zunge tropfen. Bei Entzündungen im Mundbereich: 5 – 10 Tropfen in lauwarmes Wasser, mehrmals täglich Mund spülen oder gurgeln. Wunden: täglich die Wunde betupfen, dazu 10 Tropfen in abgekochtes Wasser (10 ml = 1 Esslöffel) geben oder ein getränktes Mullläppchen auflegen, ggf. über Nacht mit einer Binde fixieren.

Kinder bis sechs Jahre erhalten maximal 12 Tropfen in 24 Stunden.

Chronisch: 1- bis 3-mal täglich 15 bis 20 Tropfen in etwas Wasser (5 ml = 1 Teelöffel) geben und einnehmen oder direkt auf die Zunge tropfen.

Einnahmeempfehlung: Nach Abklingen der Beschwerden sollten die Tropfen reduziert über mindestens fünf Tage weitergegeben werden. So vermeidet man einen Rückfall.

Merke: Bei einer Allergie auf Zistrose sollte diese nicht angewendet werden. Generell gilt die Zistrose als sicher für die meisten Menschen und wird nicht mit Leberschäden in Verbindung gebracht.

Fallbeispiele aus der Praxis:


Wiederkehrende Infektanfälligkeit

Lydia ist eine 19-jährige Kunststudentin und leidet immer wieder unter einer heftigen Erkältung. Ich rate ihr, gleich zu Beginn der nächsten Erkältung viertel- bis halbstündlich 2 bis 3 Tropfen der Zistrose einzunehmen. Interessanterweise war nach Einsatz dieser Therapie ihre Erkältung nach drei Tagen restlos abgeklungen. Nachdem Lydia bisher an wochenlangen Erkältungsnachfolgen litt, war der kurze Verlauf dieser aktuellen Episode äußerst überraschend für die Patientin. Auch war sie am vierten Tag geistig frisch und litt nicht wie bisher am erkältungstypischen Gehirnnebel, dem Brain Fog, oft begleitet von eingeschränkter Denkfähigkeit. Ebenso beherzigte sie meinen Rat, das Mittel nach Symptombeendigung noch mindestens fünf weitere Tage anzuwenden mit 3 x 5 Tropfen täglich. In der Tat kam es nicht mehr zu einem Rückfall. In der Langzeitbetrachtung kann gesagt werden, dass Lydia seither pro Jahr lediglich bis zu zweimal an einer Erkältung litt. Offensichtlich gab ihr die Zistrose die nötige Abwehrkraft zurück.

Hämorrhoiden mit Afterjucken

Wer unter wiederkehrenden Hämorrhoiden mit Afterjucken leidet, weiß, wie sich Heiner, ein 71-jähriger Rentner, fühlen musste. Mit Anfang 50 unterzog sich Heiner einem operativen Eingriff aufgrund einer heftigen Analvenenthrombose. Chirurgisch wurde ein Schnitt in eine Hämorrhoide vorgenommen. Danach wurde eine zweite Hämorrhoide abgebunden. Vorerst war alles besser, doch im Nachhinein trat ein fürchterlicher Juckreiz auf. Salben, Cremes und Zäpfchen konnten keine Linderung bringen. Ich fragte meinen Patienten nach seinem Abwehrsystem und nach gehäuft auftretenden Erkältungen. Er berichtete mir von einem oft im November und unter starkem Ostwindeinfluss auftretenden Bronchialkatarrh. Erstmalig sei dieser Infekt nach dem Abbinden der Hämorrhoide aufgetreten. Ich erkannte den Zusammenhang und empfahl Heiner die Zistrosentinktur mit 4 x 5 Tropfen täglich und zur Nacht. Schon nach fünf Tagen war der Juckreiz am After besser. Es sollten noch einige Wochen vergehen, bis dieser restlos ausblieb. Interessanterweise blieb im November desselben Jahres auch der übliche Bronchialkatarrh aus. Es gilt...


Emmrich, Peter
Peter Emmrich ist Diplom-Biologe, Chemiker und Facharzt für Allgemeinmedizin mit
den Zusatzbezeichnungen Homöopathie, Naturheilverfahren, Akupunktur, Sportmedizin,
Manuelle Medizin und Palliativmedizin. Er führt in Pforzheim eine Hausarztpraxis
und hat einen Lehrauftrag für Allgemeinmedizin an der Universität Tübingen. Als Präsident
des Europäischen Naturheilbundes e.V., Vizepräsident des Zentralverbandes
der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e. V. (ZAEN) und Vorstandsmitglied
der Hufelandgesellschaft e. V. befasst er sich seit Jahren intensiv mit natürlichen
Heilverfahren und biologischer Medizin.

Peter Emmrich ist Diplom-Biologe, Chemiker und Facharzt für Allgemeinmedizin mit
den Zusatzbezeichnungen Homöopathie, Naturheilverfahren, Akupunktur, Sportmedizin,
Manuelle Medizin und Palliativmedizin. Er führt in Pforzheim eine Hausarztpraxis
und hat einen Lehrauftrag für Allgemeinmedizin an der Universität Tübingen. Als Präsident
des Europäischen Naturheilbundes e.V., Vizepräsident des Zentralverbandes
der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e. V. (ZAEN) und Vorstandsmitglied
der Hufelandgesellschaft e. V. befasst er sich seit Jahren intensiv mit natürlichen
Heilverfahren und biologischer Medizin.



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