Enchbold | Paanan | Buch | 978-3-86660-202-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 230 Seiten, GB, Format (B × H): 140 mm x 210 mm, Gewicht: 400 g

Enchbold

Paanan

Die Geschichte von Zermaa, Zeweg und einer Hündin, die ein Geschenk des Himmels war

ISBN: 978-3-86660-202-1
Verlag: Leipziger Literaturverlag

Die Geschichte von Zermaa, Zeweg und einer Hündin, die ein Geschenk des Himmels war

Buch, Deutsch, 230 Seiten, GB, Format (B × H): 140 mm x 210 mm, Gewicht: 400 g

ISBN: 978-3-86660-202-1
Verlag: Leipziger Literaturverlag


Die Zeit scheint stillzustehen in Zermaas Heimat, einem einsamen Steppental im Süden der Mongolei. Eine Zeitlang leben Zeweg und Zermaa wie im Rausch: alles gelingt ihnen, ihr Glück scheint vollkommen. Da zieht eines Tages ein Fremder bei ihnen ein, Bawuu, ein LKW-Fahrer aus Ulaanbaatar, der wegen eines Schadens an seinem Wagen eine Zeitlang ihre Gastfreundschaft in Anspruch nimmt. Doch während Zewegs Abwesenheit vergewaltigt er Zermaa. Aus Scham und Verzweiflung schweigt sie und verlässt schließlich ihren Mann, folgt Bawuu nach Ulaanbaatar. Zeweg betäubt sich mit Alkohol... Enchbold erzählt vom Leben der einfachen Menschen der
Gobi, wo er seine Kindheit verbracht hat. Sein Interesse für ihre Bräuche und Mythen, seine Vertrautheit mit der herben Landschaft und sein Wissen über das Leben der
Tiere lässt ihn nicht die Augen vor dem Verfall überkommener Werte verschließen, der sich aus der Konfrontation des Nomadentums mit der modernen Gesellschaft ergibt.

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D. Enchbold

1959 geboren in Ulaanbaatar, aufgewachsen im Südgobi-Aimag.
1985 Abschluss eines Geologiestudiums in Ulaanbaatar.
1988-2000 Tätigkeit beim Mongolischen Rundfunk und beim Mongolischen Fernsehen in verschiedenen Funktionen.
2000 Ernennung zum Chef des Presse- und Informationsdienstes der neu gegründeten Mutterlandspartei und Chefredakteur der Literaturzeitschrift „Zog“.
2003-2014 lebte er in Chicago, USA.
Seit 2014 wieder in Ulaanbaatar.
D. Enchbold ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Buchpublikationen
Bujls dachin zezeglene: Erzählungen, 1989
Paanan: Erzählungen,1997
Chün bajchad yuu cheregtej we (dt. „Was braucht man, um ein Mensch zu sein“): Essays, 2001
Kadsinog nomchotgoson tüüch: Roman, 2007

Filmskripte:
Sojoo (Soyo, the fang): Spielfilm, 1990
Chojmor öndshich nar: 50-teiliger Fernsehfilm, 2015

Zur Übersetzerin: Renate Bauwe

1941 geboren in Merseburg
1960 Abitur an der Dom- und Ratsschule Halberstadt
1960-1966 Studium der Mongolistik und Sinologie in Berlin und Ulaanbaatar
1975 Promotion zum Dr. phil.
1966-1998 Lehrtätigkeit in den Fächern Mongolische Sprache und Literatur am Ostasiatischen Institut (später Zentralasiatisches Seminar) der Humboldt-Universität zu Berlin

Seit Anfang der siebziger Jahre Übersetzung mongolischer Literatur.
Mitglied des internationalen Übersetzerkomitees der Mongolei
Mitglied der Sektion Literarische Übersetzer beim Schriftstellerverband der DDR

Für ihre Übersetzungen erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u.a.:

- Übersetzerpreis des Verlags Volk und Welt (1980)
- Nazagdordsh-Medaille des Mongolischen Schriftstellerverbands (1986)
- Ehrenurkunde des Kulturministeriums der MVR (1987)
- Übersetzerprämie des Senats von Berlin (1992)
- Ehrenurkunde des mongolischen Schriftstellerverbands (2002)



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