Fauerbach | Der große Pylon des Horus-Tempels von Edfu | Buch | 978-3-447-10610-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 122, 320 Seiten, GB, Format (B × H): 250 mm x 350 mm, Gewicht: 2230 g

Reihe: Archäologische Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts

Fauerbach

Der große Pylon des Horus-Tempels von Edfu

Architektur und Bautechnik eines monumentalen Torbaus der Ptolemaierzeit
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-447-10610-8
Verlag: Harrassowitz Verlag

Architektur und Bautechnik eines monumentalen Torbaus der Ptolemaierzeit

Buch, Deutsch, Band 122, 320 Seiten, GB, Format (B × H): 250 mm x 350 mm, Gewicht: 2230 g

Reihe: Archäologische Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts

ISBN: 978-3-447-10610-8
Verlag: Harrassowitz Verlag


In der oberägyptischen Stadt Edfu, 110 km flussaufwärts von Luxor gelegen, steht der am vollständigsten erhaltene Tempel des Alten Ägyptens. Das dem Horus geweihte Heiligtum wurde 237 v.Chr. unter Ptolemaios III. begonnen und in mehreren Bauphasen fertiggestellt. Als Letztes begann man 116 v.Chr. mit der Hofumfassung und dem monumentalen Pylon, der mit über 32 m Höhe den Tempel und die ihn umgebende Stadt überragt. Die geschlossene Fassade des Torbaus erweckt den Eindruck, dass es sich wie bei den Pylonen des Neuen Reiches um eine massive Konstruktion handelt. Dies hat dazu beigetragen, dass die bisherige Forschung das Innere des Bauwerks unbeachtet gelassen hat. Tatsächlich handelt es sich um ein achtgeschossiges Bauwerk mit zwei Treppenhäusern und 36 Innenräumen.

Ulrike Fauerbach hat das Gebäude erstmals auf seine Architektur hin untersucht und in seinen bautypologischen Kontext eingeordnet. Es handelt sich um den höchsten erhaltenen Geschossbau des Alten Ägyptens und eröffnet allein dadurch neue Einblicke in die Transformationsphase von pharaonischer zu griechischer Bautechnik. Fauerbach kann nachweisen, dass die bis zu 50 t wiegenden Blöcke auf Rampen in die erforderliche Höhe gezogen und mit Hebeln versetzt wurden, obwohl zu dieser Zeit auf anderen Baustellen bereits Kräne eingesetzt wurden. Trotz dieser traditionellen Technik entstand ein Meisterwerk pharaonischer Baukunst, wie die Untersuchung zahlreicher Details, bspw. der Treppen, der Türen, der Belichtung, der Geheimtüren zu den Schatzkammern, der im Gebäude entdeckten Werkzeichnungen und nicht zuletzt der rituellen Nutzung des Bauwerks zeigt.

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