Buch, Chinesisch, Englisch, 144 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm
Buch, Chinesisch, Englisch, 144 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm
ISBN: 978-3-947127-56-6
Verlag: Holzwarth Publications
In der kurzen Geschichte der zeitgenössischen Kunst in China war Feng Guodong zentrale Figur und Außenseiter zugleich. Er begann als Autodidakt, arbeitete als einfache Putzkraft in einer Textilfabrik, um Zeit fu¨r die Malerei zu haben. 1979 nahm er an den ersten freien Kunstausstellungen nach der Kulturrevolution teil, ein paar Jahre später gehörte er zu den Pionieren der chinesischen Abstraktion, verband westliche Gestik mit traditioneller Tuschemalerei. Er verkaufte Antiquitäten, schnitzte Skulpturen aus Wurzeln toter Bäume, lebte in Märkten und Ku¨nstlerkolonien, vermischte Kunst und Leben. 2005 starb er bei der Vorbereitung einer ersten großen Retrospektive. Es ist nicht leicht, diese vom Zufall getriebene Existenz zu fassen – hier bietet das Buch einen faszinierenden Einblick mit einem Gespräch zwischen Feng Xi, Kurator und Sohn des Ku¨nstlers, Feng Boyi, Kritiker der Szene seit Anfang der 1990er-Jahre, und Jia Wei, Co-Direktorin der SPURS-Galerie in Peking.




