E-Book, Deutsch, 122 Seiten
Fischer STAR GATE 103-104: Arndt Soklund
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7554-5405-2
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
...und "Die PSI-Bombe"
E-Book, Deutsch, 122 Seiten
ISBN: 978-3-7554-5405-2
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
STAR GATE 103-104: Arndt Soklund ...und 'Die PSI-Bombe' Erno Fischer: Arndt Soklund - 'Erneut tritt er sein Erbe an - nicht ahnend, wie gefährlich es ist!' Haiko Chan und sein Freund Don Jaime am Südpol - in illustrer Gesellschaft: PSI-Menschen, auch ein wenig abfällig Mutanten genannt. Sie haben die sagenhaften Relikte aus grauer Vorzeit gefunden, die eine enorme Macht versprechen. Reicht sie, um die Erde wieder von den kyphorischen Invasoren zu befreien? Liberanto, alias Arndt Soklund, war schon einmal hier gewesen, und seine Stadt, die er als Chef von Bionic Inc. vor Jahren schuf, erwacht im ewigen Eis, damit er sein Erbe erneut antritt... Erno Fischer: Die PSI-Bombe - 'Er ist eine lebende Bombe - und kann nichts dagegen tun!' Heiko Chan und sein Freund Don Jaime am Südpol - in illustrer Gesellschaft: PSI-Menschen, auch ein wenig abfällig Mutanten genannt. Sie haben die sagenhaften Relikte aus grauer Vorzeit gefunden, die eine enorme Macht versprechen. Reicht sie, um die Erde wieder von den kyphorischen Invasoren zu befreien? Liberanto, alias Arndt Soklund, ist auf jeden Fall dabei, seinen ehemaligen Konzern Bionic Inc. wieder in Besitz zu nehmen, der in diesem Spiel eine Schlüsselposition inne habt. Aber in der Zentrale, mitten in der Stadt am Südpol, stößt er auf Schwierigkeiten... Achtung: 'STAR GATE - das Original' ist eine eigenständige Serie, die inhaltlich nichts zu tun hat mit Serien ähnlichen Namens, die im Fernsehen laufen oder im Kino zu sehen sind! Urheberrechte am Grundkonzept zu Beginn der Serie STAR GATE - das Original: Uwe Anton, Werner K. Giesa, Wilfried A. Hary, Frank Rehfeld. Copyright Realisierung und Folgekonzept aller Erscheinungsformen (einschließlich eBook, Print und Hörbuch) by HARY-PRODUCTION!
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STAR GATE 104
Die PSI-Bombe - von Erno Fischer: „Er ist eine lebende Bombe – und kann selbst nichts dagegen tun!“
Heiko Chan und sein Freund Don Jaime am Südpol – in illustrer Gesellschaft: PSI-Menschen, auch ein wenig abfällig Mutanten genannt. Sie haben die sagenhaften Relikte aus grauer Vorzeit gefunden, die eine enorme Macht versprechen. Reicht sie, um die Erde wieder von den kyphorischen Invasoren zu befreien? Liberanto, alias Arndt Soklund, ist auf jeden Fall dabei, seinen ehemaligen Konzern Bionic Inc. wieder in Besitz zu nehmen, der in diesem Spiel eine Schlüsselposition inne habt. Aber in der Zentrale, mitten in der Stadt am Südpol, stößt er auf Schwierigkeiten…
DIE HAUPTPERSONEN: Heiko Chan und Don Jaime López de Mendoza Tendilla y Ledesma – der Survival-Spezialist und sein Freund kommen von einem Schlamassel in den nächsten. Lisa – Das kleine Mädchen ist erst vier Jahre alt. Aber sie ist ein sogenannter PSI-Mensch und trägt das Wissen ihrer verstorbenen Mutter in sich. Liberanto – Der Exterrorist heißt in Wirklichkeit Arndt Soklund und war einst der Chef von Bionic Inc. Um jetzt dieses Erbe erneut anzutreten… Kareen und Berint Soklund – Die Eltern von Arndt Soklund wagten vor zehn Jahren ein tödlich gefährliches Experiment, doch sind sie wirklich seitdem tot? Nestor Hagen – der ehemalige Sicherheitschef des Konzerns WWF (World Wide Finance) hat erhebliche Probleme – mit sich selbst! Und das hat tödlich gefährliche Folgen…
*
Arndt Soklund war intensiv damit beschäftigt, den zentralen Computer wieder in Gang zu bringen. Nachdem die Arbeit an der ersten Bedienungseinheit nichts fruchtete, wechselte er zur nächsten über. Sie war zwar normalerweise von untergeordneter Bedeutung, doch das sollte jetzt nichts ausmachen. Wichtig war erst einmal, dass er überhaupt ein Bild vom Zustand des Zentralcomputers bekam. Dass der ehemalige Sicherheitschef des Konzerns WWF Nestor Hagen inzwischen entgegen seiner ausdrücklichen Bitte in den Palast eindrang, meldete der Computer nicht. Die Sicherheitsschaltungen funktionierten nicht mehr wunschgemäß. Sie würden jeden hereinlassen und schnurstracks zur Zentrale führen, egal, wer es war und welchen Weg er verfolgte. Selbst, wenn er kam, um alles endgültig zu zerstören. Soviel hatte Arndt Soklund inzwischen jedenfalls begriffen: Von wegen, der Zentralcomputer hatte ihn identifiziert und deshalb hierher bringen lassen… Arndt Soklund hatte zwischendurch mit dem Gedanken gespielt, den Imitator und Computerexperten Karl Berens, der sich mit allen anderen nach wie vor in der Forschungsstation außerhalb der Stadt befand, zu Hilfe zu rufen, es jedoch immer wieder verschoben, weil er nicht glauben wollte, dass dem Computer nur mit Hilfe eines Experten beizukommen war. Aber er meldete sich dennoch telepathisch bei den Zwillingen Grit und Britt Lonesdale, um einen Zwischenbericht zu liefern, wie versprochen. Die Enttäuschung der beiden, weil sich inzwischen nichts Neues und vor allem nichts Positives ergeben hatte, war deutlich zu spüren. Sie machten auch prompt den Vorschlag, Karl Berens auf den Weg zu schicken, doch das lehnte der Exterrorist vorläufig ab. Er wollte nicht, dass sich noch jemand in die Gefahr begab, und jetzt machte er gegenüber den Zwillingen auch keinen Hehl mehr daraus, dass alles hier mehr als unheimlich anmutete. Erst musste sich herausstellen, ob sich dahinter wirklich eine Gefahr verbarg, und so lange wollte er allein bleiben. Arndt Soklund brach den Kontakt wieder ab, um sich voll und ganz auf seine Arbeit zu konzentrieren. Plötzlich flammte ein Bildschirm auf. Ein unscharfes, von ständig darüber hinweg flimmernden Störungen unterbrochenes Bild erschien. Auf dem Bild bewegte sich etwas. Es blieb diffus. Dann erlosch der Schirm wieder. Stirnrunzelnd nahm Arndt ein paar Schaltungen vor. Sie fruchteten nichts. Und im nächsten Augenblick hörte er ein Geräusch hinter sich und stoppte unwillkürlich in der Bewegung. Er machte nun nicht den Fehler, herumzuwirbeln und unkontrolliert zu handeln. Die noch ausgeschalteten und deshalb noch leicht reflektierenden Bildschirme ließen ihn erkennen, dass sich ein anderer Fahrstuhl geöffnet hatte. Jemand war hereingekommen, ohne auf sich aufmerksam zu machen. Ein heimlicher Lauscher, der Arndt bei seiner Tätigkeit beobachten wollte - aus welchem Grund auch immer? Arndt beobachtete, nicht nur mit seinen Augen, sondern auch mit seinen Extrasinnen, die er natürlich entsprechend vorsichtig einsetzte, um nicht darauf aufmerksam zu machen: Er erkannte damit sehr schnell seinen ungebetenen Besucher: Nestor Hagen! Arndt war bisher nichts Besonderes an dem Sicherheitsspezialisten aufgefallen. Einmal abgesehen von den Zwischenfällen, die dieser verursacht hatte, als sie sich hinab in die Tiefe zu den Relikten aus grauer Vorzeit begeben hatten. Seitdem war Nestor Hagen eher als ruhig und zurückhaltend erschienen, weshalb ihm Heiko Chan ja auch wieder die Strahlpistole zurückgegeben hatte. Arndt Soklund ahnte ergo nichts von dessen innerem Konflikt und seiner seelischen Not. Auch mit seinen Extrasinnen konnte er nichts davon feststellen – er genauso wenig wie die Auftraggeberin von Nestor Hagen Genieve Clouzot, sonst hätte diese ihren ehemaligen Sicherheitschef wohl längst zurückgepfiffen. Dafür war der Ex-Sicherheitschef der WWF viel zu beherrscht, um sich etwas anmerken oder sich telepathisch ausspionieren zu lassen. Er handelte, wie es für einen Sicherheitsexperten und ausgebildeten Survival-Spezialisten typisch war: misstrauisch, kampfbereit - gnadenlos. Genieve Clouzot hatte ihm aufgetragen, auf Arndt ein besonderes Auge zu werfen. Dies hatte er inzwischen wieder als seine eigentliche Aufgabe anerkannt. In den Palast war er nicht nur ohne Schwierigkeiten hinein gekommen, sondern er war dabei sogar unterstützt worden. Nicht von Arndt, denn der fingerte an den Bedienungseinheiten herum und schien damit wenig Erfolg zu haben. Der Zentralcomputer erkannte ihn, Hagen, als zuständig an! Das war die verdrehte Schlussfolgerung des Sicherheitsexperten. Dieselbe Zentraleinheit schien sich Arndt Soklund gegenüber jedoch recht reserviert zu verhalten. Hagens Logik, erzeugt in einem Zustand fortgeschrittener psychischer Labilität als Folge einer ganzen Reihe von seit ihrem Eindringen in die Tiefe erlebten PSI-Schocks, gipfelte darin, dass Arndt Soklund in Wahrheit ein Verräter war und der Zentralcomputer nur aus diesem Grund Hagen, den Sicherheitsexperten, ohne weiteren Kommentar und so schnell wie möglich hierhin geführt hatte! Arndt Soklund wollte als der Terrorist Liberanto hier alles vernichten. Und das erschien Nestor Hagen keineswegs abwegig, denn immerhin hatte Liberanto fünf lange Jahre als der größte und erfolgreichste Terrorist aller Zeiten gegolten. Selbst wenn das eine übertriebene Darstellung gewesen sein sollte, reichte schon ein Kern Wahrheit, um seine Meinung über ihn nur noch zu unterstreichen. Genieve Clouzots Auftrag war außerdem klar umrissen, wie er fest glaubte: Er musste auf Liberanto, alias Arndt Soklund, ein besonderes Auge werfen, weil dieser hier besonders wichtig war. Mit seinen Worten jetzt übersetzt hieß das doch nichts anderes, als dass der Schaden, den Liberanto hier anrichten konnte, bei weitem größer war als er bei jedem anderen hätte sein können! Kaum war er an diesem Punkt seiner gedankenlichen Beweiskette angelangt, als er hinter seiner Deckung hervor trat und seinen aktivierten Strahler auf den Rücken von Arndt Soklund richtete. Sein Daumen senkte sich auf den rot-markierten Abstrahlknopf, ohne auch nur einen weiteren Sekundenbruchteil zu zögern, sein Todesurteil zu vollstrecken.
*
Arndt Soklund sah es in den spiegelnden Bildschirmen und Armaturen und reagierte im entscheidenden Moment, indem er von seinem Platz hechtete. Hagen bezwang den Reflex, doch noch auf den Auslöser zu drücken, um die Anlage nicht unnötig zu beschädigen. Der Strahler folgte Arndts Flucht, doch der Erbe der Macht war schnell genug. Er tauchte hinter einem der Bedienungsblocks unter. Hagen verzog ärgerlich das Gesicht, wich zur Seite hin aus und lief mit vorgehaltener Waffe auf die andere Seite des Blocks zu, um Arndt den Weg abzuschneiden. Der Konzernerbe rechnete mit einem solchen Vorgehen, sprang aus der Deckung und befand sich im nächsten Augenblick hinter Hagen. Ein PSI-Kampf war hier in der Nähe des Mysteriums, das nicht nur die Relikte aus grauer Vorzeit bedrohte, eine unkalkulierbare Angelegenheit. Deshalb musste er möglichst auf seine Extrakräfte verzichten. Der durchgedrehte Hagen wirbelte herum. Seine Waffe war natürlich immer noch schussbereit. Arndt riss sein rechtes Bein hoch und traf zielsicher das Handgelenk des Sicherheitsexperten. Dabei wurde der Strahler wie beabsichtigt los geprellt und segelte davon. Hagen schien das nichts auszumachen. Geistesgegenwärtig schnellte seine Linke vor und packte nach Arndts Fußfesseln, um...




