Fitl | Habsburgs Standgerichte | Buch | 978-3-7011-0593-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 444 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 213 mm, Gewicht: 924 g

Fitl

Habsburgs Standgerichte

Mythos und Wirklichkeit. Militärische Standgerichtsbarkeit und die Revolten in der k.u.k. bewaffneten Macht im letzten Kriegsjahr 1918.
Erscheinungsjahr 2025
ISBN: 978-3-7011-0593-9
Verlag: Leykam

Mythos und Wirklichkeit. Militärische Standgerichtsbarkeit und die Revolten in der k.u.k. bewaffneten Macht im letzten Kriegsjahr 1918.

Buch, Deutsch, 444 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 213 mm, Gewicht: 924 g

ISBN: 978-3-7011-0593-9
Verlag: Leykam


Bis zum Beginn der Ersten Republik unterstanden Soldaten einer eigenen Militärgerichtsbarkeit, die im Ersten Weltkrieg im Spannungsverhältnis zwischen der Bindung an das Gesetz einerseits und den vielfältigen Interventionen der Generalität andererseits agierte. Kommandanten im Generalsrang, die als „zuständige Kommandanten“ zugleich Chefs der militärischen Anklagebehörde waren, hatten insbesondere in den summarischen Verfahren mannigfache Möglichkeiten, auf den Ausgang von Prozessen Einfluss zu nehmen.

In clamorosen Straffällen wie den Standgerichtsprozessen nach den Revolten in Marine und Landheer im Frühjahr 1918, in denen aus disziplinären und generalpräventiven Gründen ein Interesse an der Fällung drakonischer Urteile – auch Todesurteile – bestand, machten die Kommandanten von diesen Möglichkeiten auch reichlich Gebrauch, sei es legal im Rahmen ihrer Funktion als
Chefs der Anklagebehörde, sei es illegal unter Ausnutzung ihrer faktischen Machtstellung. Die vorliegende Arbeit untersucht die forensische Praxis in diesem Spannungsverhältnis und zeichnet unter steter Bedachtnahme auf die gesetzlichen Grundlagen ein differenziertes Bild der k.u.k. militärischen Standgerichtsbarkeit im Ersten Weltkrieg.

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Weitere Infos & Material


Fitl, Peter
Peter Fitl (*1952), Dr. iur. et Dr. phil., studierte Rechts- und Politikwissenschaft. Er war in der Anwaltschaft und in der Mineralölindustrie tätig, zuletzt als langjähriger Bereichsleiter Recht der BP Austria AG, und war in der Liste der Verteidiger in Strafsachen eingetragen. Nach Beendigung seines aktiven Berufslebens studierte er Geschichte und publiziert seither zur Militärrechts- und Militärjustizgeschichte der ausgehenden Habsburgermonarchie.



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