Fohrer | Sardinien Reiseführer Michael Müller Verlag | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 648 Seiten

Reihe: MM-Reisen

Fohrer Sardinien Reiseführer Michael Müller Verlag

Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps
18. Auflage 2024
ISBN: 978-3-96685-343-9
Verlag: Michael Müller Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps

E-Book, Deutsch, 648 Seiten

Reihe: MM-Reisen

ISBN: 978-3-96685-343-9
Verlag: Michael Müller Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Anders reisen und dabei das Besondere entdecken Mit den aktuellen Tipps aus den Michael-Müller-Reiseführern gestalten Sie Ihre Reise individuell, nachhaltig und sicher. Die 17. Auflage unseres Reiseführers von Eberhard Fohrer lässt keine Fragen zu Sardinien offen. 648 Seiten prall gefüllt mit 363 Farbfotos , akribisch vor Ort recherchierten Informationen, bewährten Tipps und hilfreichen Hinweisen machen Sardinien zu Ihrer zweiten Heimat. Dank 74 Plänen , inklusive Buslinien, archäologischen Fundstätten, Campingmöglichkeiten und Naturschutzgebieten plus herausnehmbarer Sardinien-Karte im Maßstab 1:300.000 sind Sie mit dem Reiseführer »Sardinien« immer optimal orientiert in der »Karibik Europas« . Trekkingbike schreibt: »Sehr detailliertes, aktuelles Handbuch für Individualreisende, auch jenseits der Strände.« MotorradABENTEUER findet: »Der wohl beste Reiseführer für Sardinien.« Trendjournal rät: »Für die Reiseplanung und die Orientierung sollte es () der beste unter den Reiseführern sein, der () beim Michael Müller Verlag zu haben ist.« Sardinien im Überblick Der Norden der Insel wartet auf Sie mit dem Golf von Olbia, der Costa Smeralda, dem Golf von Arzachena, La-Maddalena-Archipel, Gallura, Santa Teresa di Gallura, Tempio Pausania, Anglona und Turritano, Castelsardo, Sassari, La Nurraa, Alghero, Logudoro und Meilogu. Entdecken Sie mit unserem Reiseführer »Sardinien« den Westen der Insel mit Planargia Bosa, Sinis-Halbinsel, Arborea, der Tirso-Ebene, Abbasanta, Campidano, Iglesiente, Iglesias. Im Süden lohnend (neben vielem anderen) Sulcis, Isola di SantAntioco, Isola di San Pietro, Porto Teulada, Cagliari. Ostsardinien mit Baronia, San Teodoro, Orosei, Golf von Orosei, Dorgali, Cala Gonone, Ogliastra, Santa Maria Navarrese, Arbatax, Salto di Quirra, Sarrabus, Villasimius und das Inselinnere mit Barbagia, Nuoro, Marmilla und Sarcidano. Natur, Kultur und Geschichte Abseits der Strände locken herrliche Landschaften mit beeindruckenden Felsformationen , Macchia, Stein- und Korkeichen und abenteuerliche, von Schluchten durchzogene Karstregionen – ein Paradies für Naturliebhaber . Kulturinteressierte finden zahlreiche Zeugnisse der wechselhaften Geschichte, darunter Nuraghen, Brunnentempel und Gigantengräber. Der Reiseführer »Sardinien« ist kundiger Begleiter: 500 Seiten voller Geschichte und Geschichten der Orte und Regionen sowie über 100 Seiten mit kompakt zusammengefassten Informationen zum Nachlesen und Nachschlagen machen Ihnen Natur, Kultur, sowie Sitten und Gebräuchen der Insel vertraut. Bewährte Tipps und Hinweise lassen Ihren Sardinien-Urlaub zu einem individuellen Erlebnis werden – abseits touristischer Hot-Spots . Sport und Freizeitaktivitäten 1850 Küstenkilometer, leuchtender Quarzsand , türkises Wasser und das sonnige Wetter Sardiniens machen die Insel zu einem idealen Ziel für Bade- und Strandurlaub . Aktivurlauber finden auf Sardinien ein wahres Outdoor-Paradies. Wind- und Kitesurfen, Segeln, Tauchen, Bouldern und Klettern, Reiten, Wandern: wer aktive Entspannung in traumhaftem Ambiente sucht, ist auf Sardinien richtig. Der Reiseführer »Sardinien« hat für Sie ausgesuchte und geprüfte Adressen sowie alles Wissenswerte, um Ihren Sardinien-Urlaub sportlich zu gestalten. Essen und Trinken auf Sardinien Die sardische Küche unterscheidet sich von der italienischen Festlandsküche. Im Landesinneren eher deftig, an der Küste stehen Fisch und Meeresfrüchte im Mittelpunkt. Im Reiseführer »Sardinien« erfahren Sie alles über die sardische Küche, darunter Spezialitäten wie der Casu Marzu , Madenkäse. Dank unterschiedlicher Böden gibt es eine Vielzahl an Weinen. Die ausgesuchten Geheimtipps von Eberhard Fohrer verraten, in welchen Gaststätten Sie mit Einheimischen speisen und wo sich ein Besuch besonders lohnt. Übernachten und Unterkunft B&B, Hotels, Ferienhäuser, Appartements, Urlaub auf dem Bauernhof, Campingplätze: Sardinien hat für jedes Bedürfnis und jedes Budget das passende Dach über dem Kopf. Im Reiseführer »Sardinien« finden Sie die empfehlenswertesten Unterkünfte – für Sie recherchiert und ausprobiert. Neben prall gefüllten 500 Seiten zu Stränden, Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Hotels, Restaurants und Unterkünften finden Sie auf 111 Seiten alles Notwendige, Wissenswerte und Reisepraktische, etwa zu den Fähren Sardiniens. So planen Sie Ihren Sardinien-Urlaub individuell und entspannt von Anfang an. Drei Fakten über Sardinien, die sie wahrscheinlich noch nicht kannten:Die Eismacher: Die Bewohner von Aritzo und Belvi produzierten Eis aus den »Fosse della Neve«, den allwinterlichen Schneefeldern der umliegenden Berge. Sie pressten den Schnee mit hohem Druck, so dass Eisblöcke entstanden. Diese wurden mit Pferden sogar bis in den Süden des Festlandes, wo Schnee eine Rarität ist. Die technische Entwicklung machte die Eismacher ab den 1940ern überflüssig.Der untergetauchte Jesus: Am 8. Juli 1979 wurde vor der Isola dei Cavoli eine über drei Meter hohe und fünf Tonnen schwere Pietà (Maria mit Jesus) im Meer versenkt. Es ist die größte Figurengruppe, die je im Meer versenkt wurde. Jeden zweiten Sonntag im Juli gibt es eine Prozession zu Lande und zu Wasser zu der Stelle.Die Giganten vom Monte Prama: Seit 2014 sind in Cabras im »Museo Civico di Cabras« etwa zweieinhalb Meter hohe Sandsteinfiguren aus nuraghischer Zeit (ca. 1600 v. Chr.) zu sehen. insgesamt wurden etwa 40 entdeckt, sechs sind hier ausgestellt. Sie gelten als bedeutendste Funde ihre Epoche.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Sehenswertes
Obwohl Olbia Hafenstadt ist, spielt das Meer nur verkehrstechnisch eine Rolle, lauschige Ristoranti an plätschernden Wellen gibt es nicht. Im Sommer belasten die aus den Fähren strömenden Autokarawanen die Stadt erheblich. Im Uferbereich wurden ein System von Hochstraßen und ein langer Straßentunnel errichtet, um die Autos am Zentrum vorbeizulenken.
Corso Umberto I: Die Hauptstraße zieht sich vom Wasser kerzengerade über den kleinen Hügel mitten durchs Zentrum. Abends ist sie für den Verkehr gesperrt und im Sommer laden viele Verkaufsstände bis spätnachts zum Bummel ein.

Blick vom Hafenmuseum

San Paolo mit seinem farben prächtigen Majolika-Dach

San Simplicio, die älteste Kirche der Stadt

Beiderseits der blank gescheuerten Granitquader reihen sich altehrwürdige Bürgerhäuser mit schmiedeeisernen Balkonen, ebenfalls aus grauem Gallura-Granit. Den Beginn des Corso markiert das restaurierte Municipio, einst die Stadtvilla einer begüterten Familie. Wenige Schritte weiter kommt man an einer ehemaligen Schule und der Biblioteca Comunale vorbei.
Durch die rechter Hand abzweigende Via Cagliari erreicht man die 1747 vollständig aus Granit erbaute Pfarrkirche San Paolo mit hohem Campanile und besonders schönem Majolika-Dach. Der Innenraum ist mit modernen Wandmalereien geschmückt, dazu gibt es Porträts von sardischen Heiligen und populären Katholiken wie Papst Johannes XXIII., Padre Pio, San Giovanni Bosco und Mutter Teresa. Die benachbarte Kapelle besitzt volkstümliche Wandmalereien, auf denen der Leidensweg Jesu thematisiert ist.
San Simplicio: Der einzige bedeutende historische Bau Olbias steht hinter dem Bahnhof auf einem niedrigen Hügel. Es handelt sich um eine der ältesten Kirchen Sardiniens, romanisch-pisanisch aus dem 11./12. Jh. Zusammengesetzt aus groben Granitquadern, besticht sie durch ihre schlichte Harmonie. Das dreischiffige Innere wird durch zwei Reihen von Säulen und Pfeilern getragen, einige davon altrömisch, einige spätere mit Tier- und Menschenfratzen. In der Apsis sind zwei Fresken erhalten - das linke stellt den Namen gebenden San Simplicio dar, einen frühchristlichen Märtyrer, wahrscheinlich Bischof in der Zeit Kaiser Diokletians (3. Jh.), das andere Victor von Fausania, der Ende des 6. Jh. Bischof von Olbia war (damals noch Fausania). Man vermutet, dass früher die ganze Kirche mit Fresken ausgemalt war. Beim Bau einer Krypta hat man 1614 die Reliquien des heiligen Simplicio gefunden. Eine große Prozession ihm zu Ehren findet am 15. Mai statt (? Feste).
? Mo-Fr 9-17.30, Sa bis 13.30 Uhr, So geschl.
Tempio Necropoli di San Simplicio: Unter der Kirche und im Umkreis hat man bei neueren Ausgrabungen über 400 römische Gräber aus dem Zeitraum 200 v. bis 300 n. Chr. entdeckt, eine wirklich beeindruckend große Begräbnisanlage.
? Mo, Mi u. Sa 10-13, Eintritt mit Audioguide 5 €, 8-12 J. 4 €.
Archäologisches Museum: Seit 2004 steht auf der vorgelagerten Isola di Peddone ein moderner Bau, in dem das Museo Archeologico di Olbia seinen Platz gefunden hat. In schönen, hellen Räumen werden hier Funde von der Jungsteinzeit über die römische Zeit bis zum Mittelalter gezeigt, die beim Bau des Straßentunnels an der Umgehungsstraße ans Tageslicht kamen, darunter Keramik, Statuen, Gefäße und Münzen. Großes Highlight sind die römischen Schiffswracks, die 450 v. Chr. von den Vandalen im Hafen versenkt wurden. Man darf auch aufs Dach des Gebäudes steigen und den Blick auf Olbia genießen.
? Di-So 8-13, 16-19 Uhr, Mo geschl., Eintritt frei. Tel. 0789-28290.
Sonstiges: Eingekeilt zwischen Wohnblocks sind seitlich der Via Torino Quaderblöcke aus Granit erhalten - bescheidener Rest der einstigen punischen Stadtbefestigung aus dem 4. Jh. v. Chr. An der Via Alessandro Nanni, die parallel zum Porto Romano verläuft, gibt es eine überdachte Ausgrabung aus römischer Zeit. Und am landseitigen Ende des Porto Romano liegt der Parco Fausto Noce mit Rasenflächen, Wasserfontänen, Teich, Palmen und einem Amphitheater. Dazu gehören außerdem Sportanlagen und ein großer Kinderspielplatz.
Basis-Infos
Einwohner ca. 60.000
Informationen Ufficio Informazioni Turistiche, kleines Büro im Municipio am Beginn des Corso Umberto I. April bis Sept. Mo-Fr 9-20, Sa/So 9-13, 16-20 Uhr, sonst kürzer. Tel. 0789-52206, helloolbia.com.
Ganzjährig sind die Infobüros im Flughafen (Tel. 0789-563444) und in der Stazione Marittima (Tel. 0789-28888) geöffnet.
Adressen Medizinische Versorgung, Guardia Medica im nördlichen Stadtbereich, Ospedale San Giovanni di Dio, Viale Aldo Moro, Tel. 0789-552441.
Post, Via Acquedotto 7, ca. 2 Min. von der Piazza Margherita. 8-19 Uhr, So/Mo geschl.
Anfahrt / Flug
3 km südlich von Olbia liegt der moderne Flughafen Aeroporto Olbia-Costa Smeralda, von der SS 125 gibt es eine beschilderte Abzweigung (Tel. 0789-563444, geasar.it, olbiaairport.com).
Einrichtungen: In der Empfangshalle gibt es u. a. einen touristischen Infoschalter (tagsüber zu Ankünften offen), eine Buchhandlung mit internat. Presse, den Laden Kara Sardegna mit teuren sardischen Spezialitäten und eine Apotheke. Rechts außerhalb der Ankunftshalle sitzt man recht gemütlich im Flughafencafé Kara Kiosk, wo man z. B. auch Pizza essen kann.
Erste Hilfe: 24 Std. offen, Tel. 0789-563457.
Gepäckaufbewahrung: im Ankunftsbereich (beim Infoschalter melden), Gepäckstück 10 €/Tag (nach dem 7. Tag 5 €), Fahrrad 15 €.
Eigenes Fahrzeug: Das Parkgelände liegt vor dem Terminal, Parken bis zu 1 Std. kostet 2,50 €, bis zu 2 Std. 4,50 € und bis zu 3 Std. 6,50 €, danach 0,50 € pro Std., 24 Std. kosten 16,50 €.
Mietwagen: Zahlreiche Anbieter haben ihren Standort am Flugplatz, die meisten Schalter sind in einem separaten Gebäude rechts außerhalb vom Ankunftsbereich, z. B. Avis, Auto Europa, Ellepi, Europcar, Sardinya, Hertz und Maggiore u. v. m. Leider häufen sich in letzter Zeit die Klagen über Autovermieter.
Sixt Olbia hat ihre Vermietung dominant vor der Ankunftshalle, hier bilden sich oft lange Warteschlangen. Der Grund dafür scheint nach meiner Meinung und der anderer Kunden zu sein, dass immer wieder versucht wird, Zusatzleistungen zu verkaufen. Bitte lesen Sie die Bewertungen zu Sixt unter de.trustpilot.com/review/sixt.de und Google („Sixt Olbia“) und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil!
Mein Tipp Autovermietung Fabrizio Fabcar, Fabrizio (mit Bruder Marco) ist freundlich und zuverlässig, er vermietet unbürokratisch und günstig. Er wird sehr stark nachgefragt, unbedingt frühzeitig buchen. Kontakt über Beate Woller in Bosa, Tel. 0039-3299352279, kraus.italia@googlemail.com.
Stadtbusse (ASPO): Die Linien 2 und 10 fahren etwa alle halbe Stunde nach Olbia (sonntags weniger Verbindungen), Abfahrt 50 m von der Ankunftshalle, aktuelle Zeiten unter geasar.it und aspo.it.
Fernbusse: Neben dem Gebäude mit den Mietwagenschaltern starten alle Busgesellschaften, Fahrscheine (biglietti) gibt es im Bus. Aktuelle Infos unter geasar.it.
ARST fährt mehrmals tägl. über San Teodoro, Budoni, Posada, La Caletta und Siniscola nach Nuoro.
Deplano fährt Juni bis Sept. 4 x tägl. über Orosei nach Cala Gonone und ganzjährig bis zu 6 x tägl. über San Teodoro, Budoni und Siniscola nach Nuoro.
Sun Lines fährt u. a. Juni bis Sept. 4 x tägl. über Olbia (Piazza Crispi/Molo Brin und Staz. Marittima) nach Porto Rotondo, Porto Cervo (Costa Smeralda), Baja Sardinia und Cannigione (Linie 20) sowie 1 x tägl. über Tempio und Castelsardo nach Porto Torres (Linie 30), außerdem Mai bis Okt. 3-4 x tägl. über Sassari nach Alghero und Alghero Airport (Linie 90).
Turmo...


Fohrer, Eberhard
Jahrgang 1952, geboren in Marburg. Der Müller-Autor der ersten Stunde studierte Germanistik und Geschichte, wandte sich aber gleich nach dem Staatsexamen dem Reisejournalismus zu. In den ersten Jahren nach der Verlagsgründung war er nicht nur Autor, sondern auch Lektor und Layouter. Mittlerweile arbeitet er seit über dreißig Jahren als hauptberuflicher Reisebuchautor. Seine Bücher sind Bestseller und sein Reiseführer zu Kreta (der inzwischen in der 22. Auflage vorliegt) gilt unter Griechenlandkennern als »Kreta-Bibel«.



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