Friebe | Dr. Friebes Drachensalon | Buch | 978-3-902989-24-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 294 Seiten, Format (B × H): 1840 mm x 2480 mm

Friebe

Dr. Friebes Drachensalon

66 Historien, Geschichten und 128 Bilder aus der Welt der Drachen von Dr. Georg Friebe
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-902989-24-6
Verlag: unartproduktion

66 Historien, Geschichten und 128 Bilder aus der Welt der Drachen von Dr. Georg Friebe

Buch, Deutsch, 294 Seiten, Format (B × H): 1840 mm x 2480 mm

ISBN: 978-3-902989-24-6
Verlag: unartproduktion


In 13 Kapitel arbeitet Dr. Friebe einen Teil seiner großen Drachensammlung mit Essays, historischen Berichten, Sagen und Geschichten über Drachen auf. Das Buch liefert großartige Bilder über Drachen, von der seltenen Postkarte bis zur Skulptur, sowie Zeichnungen, Fotografien und Abbildungen wertvoller Drachenkunstgegenstände aus dem KHM Wien. Die Sammlung bietet sowohl einen profunden Lesestoff aus der "Drachengeschichte" als auch Drachensagen und kuriose Begebenheiten. Der wuchtige Kerndes Buches sind zweifellos die vielen Bilder aus der Sammlung Friebe, die in dieser Zusammenstellung einmalig sind. In Anbetracht der Fülle der Drachendarstellungen und -Geschichten stellt das 280-seitige Buch dennoch nur
einen, wenn auch umfangreichen, Einblick in die Drachenwalt dar.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1 EINLEITUNG
Das Bestiarium
Vom Wesen der Drachen
Der Drache im Lexikon
Der Ursprung des Wortes
2 DER ÖSTLICHE DRACHE
Der chinesische Drache und seine Bedeutung
Drachenadern
Eine Drachenprozession in Hongkong
Der Drachentanz
Das Drachenbootfest
Kunst am Himmel
Bewusste Abkehr von China
3 DRACHENMÄRCHEN AUS DEM OSTEN
Vom betrunkenen achtköpfigen Drachen
Der Drache nach dem Winterschlaf
4 AUF DEM WEG NACH EUROPA
Marduk und Tiamat
Der Drache in der islamischen Kunst
5 HELDENEPEN
Herakles tötet die Hydra
Die Äpfel der Hesperiden
Perseus und Andromeda
Thors Kampf mit der Midgardschlange
Die Geschichte vom Hürnen Seyfrid
Über Siegfried
6 CHRISTLICHE DRACHOPHOBIE
Personifizierung des Bösen
Höllen(d)rachen
Die erste Frau Adams
Der Leviathan
Das Ungeheuer Tarasque
Sankt Georg
St. Margaretha
Sankt Clemens und der Graouilly
Sankt Magnus tötet den Drachen
Der Magnusstab
7 DRACHENGESCHICHTEN
Fronleichnamsprocession zu
München im 18. Jahrhundert
Der Drachenstich zu Furth im Wald
Der Eiswurm
Das Ende der Drachenwurst
Das Tiefseemonster
8 BEGEGNUNGEN MIT DEM DRACHEN
Eygentliche Abbildung
des Erschröcklichen Meer·Trachens
Höchstmerckwürdige, doch gewisse Nachricht
Ein Drache im Bündnerland
Der Drache auf der Alp Cammor
Aus dem Ei eines Hahnes
Basilisk
9 DRACHENSAGEN
Der Drachentöter von Brand
Die Drachenabfuhr an den Gottesackerwänden
Der blasende Drache
Der Fluch des Lambton-Wurms
Der Kampf mit dem Lindwurm
10 DRACHOLOGIE
Der Lindwurmbrunnen zu Klagenfurt
Der Lindwurmschädel
So wird der Bär ein Drach
Drakonische Heilmittel
Drachensteine
Drachenknochen
Merkwürdige Fundstücke
Fälschung oder Rekonstruktion?
Wie der Luzerner Drachen-Stein gefunden wurde
Die Wunderkraft wird bestätigt
Was Drachen fressen
Die Jungfrau als Drachennahrung
Der Schatzhüter
11 FANTASY
Der Drachenhort und der Dieb
Eine Aufgabe im Trimagischen Turnier
Der Magische Abwehrschirm
Der Pakt mit dem Drachen
12 KUNST UND KULTUR
Paff, der Zauberdrachen
Puff the Magic Dragon
Die »Drachitektur« des Antoni Gaudí
13 ABGESANG
Das letzte Schweizer Seeungeheuer
Rational betrachtet …
Der Drache als Archetypus?


DAS DRACHENBOOTFEST
Es ist das Drachenbootfest, das zu den wohl berühmtesten Festen des Jahres zählt,
und weit über Chinas Grenzen hinaus bekannt ist. Seine Ursprünge führen zurück
bis in die neolithische Zeit, in der Bootswettrennen schon bei den Proto-Thai bekannt
waren Das chinesische Drachenbootsfest, so wie es heute gefeiert wird, geht
auf die Prä-Han-Zeit zurück. So berichtet Si-ma Qian (2. Jh. v. Chr.) in seinem Geschichtswerk
über einen hochgeachteten Beamten und Dichter, Qu Yuan (340-278
v. Chr.), der wegen ungerechter Behandlung durch den Kaiser und wegen Verleumdung
durch einen seiner Kollegen in die Verbannung geschickt wurde. Als integre
Persönlichkeit glaubte Qu Yuan, sich zu Unrecht verurteilt und wollte sich daraufhin
das Leben nehmen; er ertränkte sich im Fluß Mi-luo. Ihn zu retten, wurden
Boote ausgesandt. Trotz beharrlicher Suche wurde sein Leichnam nicht gefunden.
Alljährlich wird die vergebliche Suche am 5. Tag des 5. Monats nach dem chinesischen
Kalender wiederholt und ihm zu Ehren gefeiert. Drachenboote, die heute
noch in Südchina eigens für Wettrennen angefertigt werden, sind schmale, lange
Boote, die durch ihre Form und ihre Bemalung einen Drachen nachahmen. Wenn
früher bei einem Drachenbootsfest ein Mann ins Wasser fiel und ertrank (denn nur
wenige Chinesen konnten in der alten Zeit schwimmen), galt dies als erwünschtes
Opfer an den Flußdrachengott, von dem man sich fruchtbare Felder und reiche
Ernte erwartete.


Friebe, Georg
Dr. J. Georg Friebe (geboren in Mödling, aufgewachsen in
Rankweil) hat in Graz Paläontologie und Geologie studiert
und ist seit 1993 Museumskurator an der Vorarlberger
Naturschau bzw. inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn.
Am Anfang seiner bewussten Beschäftigung mit Drachen
standen Fossilien: Die Interpretation von Versteinerungen
im Volksglauben – unter anderem als Drachenreste – wurde
1995 zum Thema einer Ausstellung. Seit damals wächst seine
Drachensammlung: Zu wenigen dreidimensionalen Objekten
kamen Ansichtskarten, später Bierdeckel und -etiketten sowie
Heiligenbildchen. Eine philatelistische Wettbewerbssammlung
zu »Majestät und Kuschelmonster« rundet die umfangreiche
Kollektion ab. Bei den »Drachenfliegen« – den (Groß-)Libellen
– vermischen sich private und berufliche Interessen, und
der Paläontologe mutiert mehr und mehr zum Entomologen.
Doch zwischen steinernen und lebenden Tieren bleibt immer
noch genügend Platz für die Beschäftigung mit der Tierwelt
der menschlichen Phantasie.

Dr. J. Georg Friebe (geboren in Mödling, aufgewachsen in
Rankweil) hat in Graz Paläontologie und Geologie studiert
und ist seit 1993 Museumskurator an der Vorarlberger
Naturschau bzw. inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn.
Am Anfang seiner bewussten Beschäftigung mit Drachen
standen Fossilien: Die Interpretation von Versteinerungen
im Volksglauben – unter anderem als Drachenreste – wurde
1995 zum Thema einer Ausstellung. Seit damals wächst seine
Drachensammlung: Zu wenigen dreidimensionalen Objekten
kamen Ansichtskarten, später Bierdeckel und -etiketten sowie
Heiligenbildchen. Eine philatelistische Wettbewerbssammlung
zu »Majestät und Kuschelmonster« rundet die umfangreiche
Kollektion ab. Bei den »Drachenfliegen« – den (Groß-)Libellen
– vermischen sich private und berufliche Interessen, und
der Paläontologe mutiert mehr und mehr zum Entomologen.
Doch zwischen steinernen und lebenden Tieren bleibt immer
noch genügend Platz für die Beschäftigung mit der Tierwelt
der menschlichen Phantasie.



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