Professor Dr.-Ing. Alfred Herbert Fritz
arbeitete nach dem Studium der Werkstofftechnik als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Umformtechnik der TU Berlin und promovierte dort über ein Thema der Metallphysik. In der Industrie arbeitete er ab 1970 als Leiter der Messabteilung in der Zentralen Entwicklung der Schloemann AG in Düsseldorf. 1974 baute er im Betriebsforschungsinstitut des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh) die Abteilung Ergonomie und Umweltschutz auf. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche BMFT- und EG-Forschungsvorhaben im Programm „Humanisierung des Arbeitslebens“ durchgeführt. 1977 wurde A.H.Fritz auf die C3-Professur für Fertigungstechnik und Werkstoffprüfung im Fachbereich Maschinenbau an der TFH Berlin berufen (heute: Beuth Hochschule für Technik). Von 1980 bis zur Pensionierung 2002 leitete er dort das Labor für Produktionstechnik, dem er noch heute eng verbunden ist.
Darüber hinaus war er Leiter des von der Gesellschaft für Fertigungstechnik e.V. getragenen Forschungsinstituts ILFA (Institut für Lärmminderung an Fertigungs-Anlagen). Neben technologischen Verbesserungen für mittelständische Betriebe in Berlin wurden von der EG geförderte Großvorhaben in westdeutschen Stahlwerken durchgeführt, z.B. „Geräuschminderung beim Schweißen und Brennschneiden“ und „Verringerung von biomechanischen Schäden bei Schleifern von Strangguss-Kokillen“.
Professor Dr.-Ing. Ralf Förster
erlernte den Beruf eines Maschinen- und Anlagenmonteurs von 1985 - 1988. Nach einer Tätigkeit als Monteur im Kraftwerksbau studierte er ab 1992 Maschinenbau an der TU Berlin. Er war von 2000 - 2005 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mikrosystemtechnik der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg tätig und promovierte dort 2004. Von 2006 - 2011 hatte er verschiedene Projekt- und Führungsfunktionen bei der Berliner Glas KGaA und der Christian Dunkel GmbH in Berlin inne, zuletzt als Technischer Leiter. Als Professor für Werkzeugmaschinen und Maschinenkonstruktion wurde er 2011 an die Beuth Hochschule für Technik Berlin berufen, seit 2013 leitet er dort das Labor für Produktionstechnik. Professor Förster ist seit 2012 Leiter des VDI-Arbeitskreises Produktionstechnik in Berlin/Brandenburg.
Dr.-Ing. Hans-Werner Hoffmeister
arbeitet seit 1988 am Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der Technischen Universität Braunschweig. 1991-1995 übernahm er die Leitung der Gruppe Feinbearbeitung des Instituts. Seit 1995 ist Herr Dr.-Ing. Hoffmeister Oberingenieur für den Bereich „Fertigungstechnik" und seit 1996 Lehrbeauftragter in diesem Bereich. Seit 2005 ist er Mitglied im Institutsvorstand und stellvertretender Institutsleiter des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik.
Dipl.-Ing. Klaus-Dieter Kühn
war von 1977 bis 1988 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Oberingenieur und von 1988 bis 2006 Leiter des Technologietransferzentrums am Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der TU Braunschweig. Von 2006 bis 2014 war er Geschäftsführer des Netzwerkes ForschungRegion Braunschweig und bis 2017 Referent der Wissenschaftlichen Dienste des Präsidenten der TU Braunschweig. Er ist Sprecher des Technologietransferkreises der ForschungRegion Braunschweig und war Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel (1979-1984), an der Universität Hildesheim (1991-1992) und der TU Braunschweig (1994-1999).
Professor Dr.-Ing. Jörg Schmütz
war von 1996 – 2001 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Labor für Mikrozerspanung der Universität Bremen tätig und promovierte dort 2002. Von 2001 - 2010 hatte er verschiedene Projekt- und Führungsfunktionen bei der BMW AG und der HAUNI Maschinenbau AG inne und war zuletzt Leiter des Geschäftsbereichs Technologie und Produktionsservice. Als Professor für Fertigungstechnik war er von 2010 – 2012 an der FH Kiel. Seit 2012 ist Professor Schmütz an derBeuth Hochschule für Technik in Berlin als Professor für Fertigungstechnik und –anlagen tätig.
Professor Dr.-Ing. Günter Schulze, Mitbegründer dieses Werkes, lehrte Werkstoffkunde und Fertigungstechnik mit dem Schwerpunkt Schweißtechnik an der Technischen Fachhochschule Berlin (heute: BEUTH Hochschule für Technik, Berlin).
Frau Prof. Dr-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui
studierte Maschinenbau an der TU Berlin. Nach Abschluss des Studiums wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik Berlin, wo sie 1987 promovierte. 1990 erfolgte die Berufung als Professorin für Industrial Engineering an die Beuth Hochschule für Technik Berlin. Ihre fachlichen Schwerpunkte sind Ablaufoptimierung von Produktionssystemen sowie Additive Fertigung. Von 2003 – 2011 war sie Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Seit April 2013 ist sie Präsidentin der Technischen Hochschule Brandenburg. Daneben ist sie seit 1991 im VDI-Bereich „Frauen im Ingenieurberuf“ als stellvertretende Sprecherin und als Vorsitzende des Berlin-Brandenburger VDI-Bezirksvereins aktiv. Sie ist vielfältig als Gutachterin tätig.