Gebhard | Finanzierungsleasing, Steuern und Recht | Buch | sack.de

Gebhard Finanzierungsleasing, Steuern und Recht



Eine ökonomische Analyse

1990, Band: 65, 454 Seiten, Kartoniert, Paperback, Format (B × H): 170 mm x 244 mm, Gewicht: 821 g Reihe: neue betriebswirtschaftliche forschung (nbf)
ISBN: 978-3-409-13729-4
Verlag: Gabler Verlag


Gebhard Finanzierungsleasing, Steuern und Recht

Da der "Leasingmarkt" sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit fast durchweg zweisteIligen Zuwachsraten präsentiert, sollte die Frage, was die scheinbar evidente Vorteilhaftig keit von Finanzierungsleasingverträgen ausmacht, ohne Zwei deutigkeiten beantwortet sein. Da man annehmen muß, daß diese Vertragsfonn sowohl dem Leasinggeber als auch dem Leasingnehmer Vorteile bieten kann, die alternative finan zielle Arrangements nicht offerieren, sollte man erwarten, daß diese Vorteile hinlänglich und präzise bekannt sind. Sucht man indessen in der einschlägigen Literatur nach überzeugenden Argumenten, wird man nicht schnell fündig. Aus Anbietersieht noch immer vorgetragene Argumente sind zu einem erheblichen Teil nur vermeintliche Vorteile; aus theoretischer Sicht entwickelte Vorteile scheinen auf den ersten Blick eher bescheiden zu sein, was u.a. zu dem Schluß geführt hat, Abschlüsse von Finanzierungsleasingver trägen verdankten zu einem erheblichen Teil mangelndem Re chenvennögen der Leasingnehmer ihr Zustandekommen. Gebhard entscheidet sich (zu Recht) für eine umfassende entscheidungslogische Analyse des Problems. Geklärt wird, ob und unter welchen Bedingungen Finanzierungsleasingver träge für Leasinggeber und Leasingnehmer im Vergleich zu alternativen Vertrags- und Finanzierungsformen vorteilhafte Konstruktionen sind und ob diese Verträge die zielkonfonne Kapitalstruktur von gewerblichen Leasingnehmern in Richtung auf ein höheres Volumen von Festbetragsansprüchen (" Fremd kapital") bewegen können.

Zielgruppe


Research


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Weitere Infos & Material


1: Notwendigkeit, Zielsetzung und Konzeption der Untersuchung.- A. Begründung der Notwendigkeit einer Untersuchung.- B. Diskussion des Bezugsrahmens: Der Nutzen empirischer Untersuchungen für die Konkretisierung der Problemformulierung und Wahl der Untersuchungsmethodik.- 1 Der Informationswert empirischer Untersuchungen.- 1.1 Die Untersuchung des IFO-Institutes - Entwicklung und Struktur des Leasingmarktes.- 1.2 Die Untersuchung der Deutschen Leasing AG - Darstellung und Beurteilung.- 1.2.1 Falsifikationsvermeidung durch Wahl eines.- konf irmatorischen Adressatenkreises.- 1.2.2 Fehlender theoretischer Bezugsrahmen und die Unmöglichkeit einer Rekonstruktion.- 1.2.3 Mangelnde Plausibilität der verbleibenden Entscheidungsgründe.- 1.3 Die Untersuchung von Swoboda/Totter - Darstellung und Beurteilung.- 1.3.1 Theoretischer Referenzpunkt und praktisches Untersuchungsdesign - Kontraste.- 1.3.2 Zur (Ir-)Relevanz der empirischen Untersuchungsergebnisse und Problem(in)adäquanz der Meßmethodik.- 2 Entscheidungslogik, Empirie und finanzielles Wahlverhalten.- C. Untersuchungsobjekt, Problemformulierung und Problemstruktur ierung.- 1 Problemformulierung und Problemstrukturierung.- 2 Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes.- 2: Leasing und Steuern.- A. Finanzierungsleasing, Steuerplanungs- und Steuerarbitragebedingungen unter alternativen Elementarsteuerregimen.- O Vorbemerkung: Entscheidungsstabilität, Steuern und finanzwirtschaftlicher Vorteilhaf tigkeitskalkül.- 1 Allgemeine Gewinnsteuer: Das Standardmodell.- 1.1 Allokationswirkungen und Neutralitätsbedingungen.- 1.2 Zur Notwendigkeit leasingspezifischer Steuerplanung..- 1.3 Leasingirrelevanz bei identischen Besteuerungsbedingungen.- 1.3.1 Darstellung der Irrelevanzthese.- 1.3.2 Revisionsbedürftigkeit der Irrelevanzthese? - Darstellung und Kritik der Ausführungen Kovacs.- 1.3.2.1 Der ertragsteuerliche Kalkulationsspielraum des Leasinggebers: Subventionieren Leasinggeber Leasingnehmer?.- 1.3.2.2 Kalkulationsunterschiede bei Teil- und Vollamortisationsverträgen?.- 1.4 Leasingrelevanz bei divergierenden Besteuerungsbedingungen für Leasinggeber und Leasingnehmer.- 1.4.1 Divergierende Abschreibungsbedingungen.- 1.4.2 Divergierende Steuersätze.- 1.4.2.1 Indifferenz- und Vorteilhaftigkeitsbedingungen.- 1.4.2.2 Der Einfluß wesentlicher Parameter auf den Vorteilhaftigkeitsbereich.- 1.4.2.3 Zur Quantifizierung des Vorteils - Rechenbeispiele.- 1.4.3 Exkurs: Safe Harbor Leases - Leasing ohne Finanzierungsfunktion.- 2 Diskriminierende Gewinnsteuer: Das Basismodell.- 2.1 Neutralitätsbedingungen und Allokationswirkungen.- 2.2 Steuerplanung, Steuerarbitrage und Leasing.- 3 Fremdfinanzierungsprivilegierende Gewinnsteuer: Leasing in der Welt von Modigliani und Miller.- 3.1 Modellannahmen, Steuersystem und Kapitalstrukturimplikationen: Leasingspezifische Alternativenformulierung als steuerinduziertes Modellergebnis.- 3.2 Entscheidungskalküle, Indifferenzbedingungen und Vorteilhaf tigkeitsbereiche.- 3.2.1 Der Entscheidungskalkül des Leasingnehmers...- 3.2.1.1 Der Vorschlag von Myers/Dill/ Bautista.- 3.2.1.2 Exkurs: Diskussion alternativer Bewertungsvorschlage - Fehleranalyse.- 3.2.1.2.1 Der Vorschlag von John-son/Lewellen - Verbal-radikalismus in der Alternativenformulierung versus kalkülimplizite Alternativenpräzisierung.- 3.2.1.2.2 Die Bewertungsvorschläge von Offer - Methoden- und Fehlerpluralismus....- 3.2.1.2.3 Die Bewertungsvorschläge von Vancil und Bower/Herringer/Williamson.- 3.2.2 Der Entscheidungskalkül des Leasinggebers - Leasinginferiorität bei identischen Besteuerungsbedingungen.- 3.2.3 Leasingspezifische Indifferenz- und Vorteilhaf tigkeitsbedingungen.- 4 Zwischenresultate.- B. Finanzierungsleasing, Steuerplanungs- und Steuerarbitragebedingungen unter realitätsnahen Besteuerungsbedingungen.- 1 Untersuchungsziel, Annahmen und Abgrenzungen.- 1.1 Annahmenrealismus als Postulat.- 1.2 Zur Notwendigkeit komplexionsreduzierender Vorentscheidungen: Problemstellung und Prämis


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