E-Book, Deutsch, 92 Seiten
Gondermann Preiskalkulation in der Industrie
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-942660-45-7
Verlag: Thomas Gondermann
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Einfache und exakte Preiskalkulation mit Hilfe der Buchführung und der Kosten- und Leistungsrechnung
E-Book, Deutsch, 92 Seiten
ISBN: 978-3-942660-45-7
Verlag: Thomas Gondermann
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
An der Universität Siegen studierte Thomas Gondermann Betriebswirtschaftslehre und schloss das Studium 1991 als Dipl. Kfm., mit den Schwerpunkten Steuern und Prüfungswesen ab. Nach dem Studium hat Herr Dipl. Kfm. Thomas Gondermann im Bereich der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung gearbeitet. Während dieser Zeit hat er sich nicht mit steuerlichen Fragen befasst, sondern auch mit der Frage, wie kann der Unternehmer die Buchführung und die Kosten- und Leistungsrechnung nutzen, um den Gewinn seines Unternehmens zu steigern.
In diesem Buch hat er sich damit befasst, wie Unternehmer aus der Industrie die Buchführung und die Kosten- und Leistungsrechnung für die Preiskalkulation nutzen können. So dass die Preiskalkulation einfach, schnell, effektive und kostengünstig ist.
Neben der Preiskalkulation wird die Frage beantwortet, wie Sie mit der Preiskalkulation den Gewinn ihres Unternehmens steigern können.
Herr Dipl. Kfm. Thomas Gondermann hat mehrere Bücher geschrieben, nämlich „Preiskalkulation im Handel“ und „Erfolg für jeden Unternehmer“. Neben der Preiskalkulation hat sich Herr Gondermann, mit der Frage beschäftigt, welche Aufgaben hat die Buchführung außer der Berechnung der Unternehmenssteuern und wie können diese Aufgaben effektiv erfüllt werden.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;4
2;Einleitung;9
3;Warum ist die Preiskalkulation für den Gewinn des Unternehmens entscheidend?;10
4;Einflussfaktoren auf den Preis (Kapazitätsauslastung);11
5;Spezialmaschinen;11
6;Universalmaschinen;11
7;Produktionsschwankungen aufgrund von Nachfrageschwankungen;12
8;Produktionsschwankungen aufgrund von fehlenden Aufträgen;13
9;Kalkulationsschema;15
10;Fertigungsmaterial;16
11;Bezugskosten für Rohstoffe;17
12;Kosten für Vorprodukte/ Fremdbauteile;17
13;Materialgemeinkosten;17
14;Hilfsstoffe;18
15;Betriebsstoffe;18
16;Fertigungslöhne;18
17;Fertigungsgemeinkosten;19
18;Maschinenstunden;19
19;Maschinenstundengemeinkosten;19
20;Zeitliche Abgrenzung;20
21;Unfertige Erzeugnisse;20
22;Fertigerzeugnissen;21
23;Verwaltungskosten;21
24;Einzelkosten der Verwaltung;22
25;Verwaltungsgemeinkosten;22
26;Vertriebseinzelkosten;23
27;Werbeeinzelkosten;23
28;Werbegemeinkosten;23
29;Mieteinzelkosten;23
30;Vertriebseinzelkosten;23
31;Vertriebsgemeinkosten;24
32;Selbstkosten;24
33;Gewinnzuschlag;24
34;Entgelt für den mitarbeitenden Gesellschafter;25
35;Entgelt für das Eigenkapital des Unternehmers;25
36;Zuschlag für das Haftungsrisiko des Unternehmers;26
37;Zuschlag für Forschungs-- und Entwicklungskosten;26
38;Zuschlag für die nicht abzugsfähigen Betriebs-ausgaben;27
39;Zuschlag für Zinsen des Unternehmens;28
40;Kundenskonto;28
41;Kosten des Auftrages;29
42;Kundenrabatt;29
43;Bilanz;30
44;Erläuterungen zu den Bilanzposten;31
44.1;a) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten;31
44.2;b) Passive Rechnungsabgrenzung;31
44.3;c) Rückstellungen;32
44.4;d) Rückstellungen für Gewährleistung (Garantierückstellungen);33
45;Kostenaufstellung nach steuerlichen und handels-rechtlichen Vorschriften;34
46;Veränderungen der Zahlen aus der G + V für die Preiskalkulation;37
47;Wahl der Abschreibungsmethode;38
48;Anlagenspiegel mit steuerlichen Abschreibungen;39
49;Abweichungen zwischen der steuerlichen Ab-schreibung und der kalkulatorischen Abschreibung;40
50;Finanzierungslücke;41
51;Ansatz der tatsächlichen Nutzungsdauer;42
52;Anlagenspiegel für kalkulatorische Abschreibungen;43
53;Abschreibungen nach den steuerlichen Vorschriften;45
54;Abschreibungen nach den betriebswirtschaftlichen Grundsätzen;46
55;Forschungs- und Entwicklungskosten;47
56;Steuerliche Behandlung von Forschung und Ent-wicklungskosten;47
57;Betriebswirtschaftliche Behandlung der Forschung-und Entwicklungskosten;48
58;Kosten für Garantieleistungen;49
59;Behandlung von Garantierückstellungen nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen;49
60;Kosten für Renovierung;50
61;Ansatz einer kalkulatorischen Miete;51
62;Abschreibungen Gebäude;51
63;Zinsen für das Gebäude;52
64;Kosten für Instandhaltung;52
65;Berechnung der kalkulatorischen Miete;53
66;Kostenaufstellung nach den Veränderungen der G + V;54
67;Verursachungsgerechte Verbuchung der Geschäftsvorfälle;55
68;Verrechnung mit Stundensätzen;56
69;Zuschlag für Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld;56
70;Zuschlag für die Lohnfortzahlung im Urlaub und Krankheitsfall.;57
71;Berufsgenossenschaft;57
72;Zuschlag für Leerzeiten;57
73;Berechnung des Maschinenstundensatzes;58
74;Berechnung der kalkulatorischen Abschreibung nach Leistungseinheiten;59
74.1;a) Spezialmaschine;59
74.2;b) Universalmaschine;60
75;Folgende Kosten werden durch Stundensätze verteilt;62
75.1;a) Stundensätze für Löhne;62
75.2;b) Maschinenstunden;63
76;Verwaltungskosten;65
77;Vertriebskosten;66
78;Vertriebseinzelkosten;67
79;Buchungssätze für steuerliche und handelsrechtliche Grundsätze;68
80;Buchungssätze für steuerliche, handelsrechtliche und betriebswirtschaftliche Grundsätze;71
81;Berechnung des Gewinnzuschlages;75
82;Entgelt für den mitarbeitenden Gesellschafter;75
83;Entgelt für das Eigenkapital des Gesellschafters;76
84;Entgelt für das Haftungsrisiko des Gesellschafters;76
85;Kalkulationsschema aller Leistungen des Unternehmens;77
86;Kalkulationsschema der Leistung L1;78
87;Kalkulationsschema der Leistung L 2;79
88;Kalkulationsschema für eine Teilleistung der Leistung L 1;80
89;Berechnung der Zuschläge;82
89.1;a) Materialgemeinkostenzuschlag;82
89.2;b) Maschinenstundengemeinkostenzuschlag;82
89.3;c) Fertigungsgemeinkostenzuschlag;83
89.4;d) Verwaltungsgemeinkostenzuschlag;83
89.5;e) Vertriebsgemeinkostenzuschlag;84
89.6;f) Gewinnzuschlag;84
90;Besonderheiten bei der Berechnung einer Teilleistung;85
91;Verteilung der Verwaltungseinzelkosten und der Vertriebseinzelkosten;86
92;Zunächst ist zu Fragen zu stellen, ob eine so detaillierte Preiskalkulation erforderlich ist?;88
93;Schluss;91
Zuschlag für das Haftungsrisiko des Unternehmers (S. 26-27)
Der Einzelunternehmen und der Gesellschaften einer OHG bzw. BGB Gesellschaft haftet mit dem Vermögen der Gesellschaft und mit dem Privatvermögen. Bei der KG (Kommanditgesellschaft) gibt es mindestens einen Vollhafter und Teilhafter. Der Vollhafter haftet mit dem Anteil am Vermögen der Gesellschaft und seinem Privatvermögen. Für das Risiko (Verlust des Gesellschaftsanteils und der Verlust des Privatvermögens) sollte der Gesellschafter eine Risikoprämie erhalten i. d. R ist es eine höhere Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Jeder Anleger strebt eine höhere Verzinsung an, je höher das Risiko ist. So ist die Verzinsung von festverzinslichen Wertpapieren i. d. R. niedrigen als die Anlage in Wertpapieren (z.B. Aktien, Aktienfonds).
Zuschlag für Forschungs-- und Entwicklungskosten
Der Gewinn des Unternehmens hängt davon ab, inwieweit das Unternehmen in der Lage ist neue Leistungen/ Produkte zu entwickeln. Die Entwicklung von neuen Leistungen/ Produkten ist kostenintensive. Außerdem führt nicht jede Entwicklung zu einem verkaufsfähigen Produkt bzw. Leistung. Die Entwicklungskosten entstehen, bevor das spätere Leistung/ Produkt verkauft werden kann. Insofern sind die Entwicklungskosten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb zu finanzieren.
Das Unternehmen sollte in jeder wirtschaftlichen Lage in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte/ Leistungen investieren. Mit den neuen Leistungen/ Produkte kann das Unternehmen den Gewinn in der Zukunft sichern. Das Unternehmen kann seine wirtschaftliche Lage nur verbessern, in dem neue Leistungen/ Produkte angeboten werden können. Aus diesem Grund muss bei Verlusten die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung erhöht werden.
Dies ist aber nur möglich, wenn bei der Kalkulation der Preise eines Produktes/ Leistung ein Zuschlag für Forschung und Entwicklung berücksichtigt worden ist. Diese Verfahren stellen sicher, dass auch im Falle des Verlustes weiter in die Forschung und Entwicklung investiert werden kann. Forschung und Entwicklungskosten sind unabhängig vom momentanen Gewinn erforderlich. Die Forschung und Entwicklungskosten sichern den Gewinn der Zukunft des Unternehmens. Die Höhe der Forschung und Entwicklungskosten sind von der Branche, dem Leistungsangebot des Unternehmens und der Angebotszeit der Leistung bzw. des Produktes abhängig.




