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Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, 173 Seiten
Graf Evolutionstheorie - Akzeptanz und Vermittlung im europäischen Vergleich
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-642-02228-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Akzeptanz und Vermittlung im europäischen Vergleich - Tagungsband Einstellung und Wissen zu Evolution und Wissenschaft in Europa
E-Book, Deutsch, 173 Seiten
ISBN: 978-3-642-02228-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Die Evolutionstheorie hat sich in den letzten 150 Jahren von einer speziellen naturwissenschaftlichen zur universellen wissenschaftlichen Theorie entwickelt. Sie bezieht Phänomene von der Lebensentstehung bis zu den kulturellen und geistigen Entwicklungen des Menschen ein. Die Evolutionstheorie ist das Fundament der modernen Biologie. Dennoch ist sie bis heute die vermutlich umstrittenste Theorie der Menschheitsgeschichte. Ein großer Teil der Menschen in aller Welt lehnt sie bis heute vehement ab. Das Buch nähert sich diesem Phänomen, indem es einerseits einen interdisziplinären Einblick in die evolutionäre Forschung ermöglicht und damit Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen die Möglichkeit bietet, über ihre Forschung zu berichten. Andererseits schildern Forscher aus verschiedenen europäischen Ländern die spezifischen Schwierigkeiten bezüglich der Akzeptanz der Evolutionstheorie.
Der Herausgeber, Dittmar Graf, ist ein angesehener deutscher Biologie-Didaktiker an der TU Dortmund. Autoren: Christoph Antweiler (Universität Bonn) Anne Brasseur (Abgeordnete Europarat, Straßburg) Dittmar Graf (TU Dortmund) Thomas Junker (Universität Tübingen) Christoph Lammers (TU Dortmund) Werner Patzelt (TU Dresden) Ralf Sommer (MPI für Entwicklungsbiologie und Universität Tübingen) Haluk Soran (Universität Ankara) Gerhard Vollmer (TU Braunschweig) Anita Wallin (Universität Göteborg) James Williams (Universität Sussex)
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Grußwort;5
1.1;Tagung Einstellung und Wissen zu Evolution und Wissenschaft in Europa;5
2;Vorwort zum Tagungsband;7
3;Inhaltsverzeichnis;8
4;Autorenverzeichnis;10
5;Kapitel 1;12
5.1;Einstellung und Wissen zur Evolution und Wissenschaft in Europa;12
5.1.1;Die Gefahren des Kreationismus in der Bildung;12
5.1.1.1;1.1 Einführung;12
5.1.1.2;1.2 Kreationismus im Bildungsprogramm verschiedener Staaten Europas;14
5.1.1.2.1;1.2.1 Türkei;14
5.1.1.2.2;1.2.2 Frankreich;14
5.1.1.2.3;1.2.3 Schweiz;14
5.1.1.2.4;1.2.4 Belgien;15
5.1.1.2.5;1.2.5 Polen;15
5.1.1.2.6;1.2.6 Russland;15
5.1.1.2.7;1.2.7 Italien;15
5.1.1.2.8;1.2.8 Großbritannien;15
5.1.1.2.9;1.2.9 Serbien;16
5.1.1.2.10;1.2.10 Niederlande;16
5.1.1.2.11;1.2.11 Deutschland;16
5.1.1.3;1.3 Position verschiedener Glaubensgemeinschaften;16
5.1.1.3.1;1.3.1 Die katholische Kirche;16
5.1.1.3.2;1.3.2 Der Islam;17
5.1.1.4;1.4 Die Position des Europarats;18
5.1.1.5;Literatur;18
6;Kapitel 2;20
6.1;Evolution und Kreationismus in Europa;20
6.1.1;2.1 Kreationismus – eine Begriffsbestimmung;20
6.1.1.1;2.1.1 Junge-Erde-Kreationismus;22
6.1.1.2;2.1.2 Intelligent-Design-Kreationismus;24
6.1.2;2.2 Die Verbreitung kreationistischen Denkens in Europa;26
6.1.2.1;2.2.1 Benelux Staaten;26
6.1.2.2;2.2.2 Deutschland;27
6.1.2.3;2.2.3 Großbritannien;31
6.1.2.4;2.2.4 Italien;32
6.1.2.5;2.2.5 Österreich;33
6.1.2.6;2.2.6 Russland;34
6.1.2.7;2.2.7 Schweiz;34
6.1.2.8;2.2.8 Skandinavien;35
6.1.2.9;2.2.9 Türkei;36
6.1.3;2.3 Zusammenfassung;37
6.1.4;Literatur;38
7;Kapitel 3;40
7.1;Darwinische Kulturtheorie – Evolutionistische und „evolutionistische“ Theorien sozialen Wandels;40
7.1.1;3.1 Evolution und Darwin;41
7.1.1.1;3.1.1 Darwinisches Denken vs. Evolution;41
7.1.1.2;3.1.2 Biologie als besondere Naturwissenschaft: wider die populären Polarisierungen;42
7.1.1.3;3.1.3 Darwinismus als substratunabhängiges Modell;43
7.1.2;3.2 Darwinische und andere Modelle sozialen Wandels;44
7.1.2.1;3.2.1 Klassischer Sozialevolutionismus: nichtdarwinische Modelle von Richtung und Fortschritt;45
7.1.2.2;3.2.2 Darwinische Modelle: echtevolutionäre Theorie;47
7.1.3;3.3 Analogisierung als produktives Verfahren;47
7.1.3.1;3.3.1 Analogierelation als spezifische Ähnlichkeit;47
7.1.3.2;3.3.2 Neuere biokulturelle Analogieund Zusammenhangsmodelle;50
7.1.4;3.4 Fazit: Evolution als Faktor und Analogiemodell;52
7.1.5;Literatur;53
8;Kapitel 4;56
8.1;Wie wissenschaftlich ist der Evolutionsgedanke?;56
8.1.1;4.1 Ein Paradoxon;56
8.1.2;4.2 Unfreiwillige Revolutionäre;57
8.1.2.1;4.2.1 Nikolaus Kopernikus (1473–1543);57
8.1.2.2;4.2.2 Johannes Kepler (1571–1630);57
8.1.2.3;4.2.3 Charles Darwin (1809–1882);58
8.1.2.4;4.2.4 Max Planck (1858–1947) und Werner Heisenberg (1901–1976);59
8.1.3;4.3 Wie findet man eine revolutionäre Theorie?;60
8.1.4;4.4 Der Evolutionsgedanke – was ist das eigentlich?;61
8.1.5;4.5 Was ist neu an Darwins Theorie?;63
8.1.6;4.6 Und was ist daran revolutionär?;65
8.1.7;4.7 Kriterien für (erfahrungs-) wissenschaftliche Theorien;66
8.1.8;4.8 Einwände und Meta-Einwände zur Evolutionstheorie;67
8.1.9;4.9 Ist die Evolutionstheorie prüfbar?;71
8.1.10;4.10 Die Evolutionstheorie – nur ein metaphysisches Forschungsprogramm?;72
8.1.11;Literatur;74
9;Kapitel 5;76
9.1;Wissenschaft, die unsere Kultur verändert. Tiefenschichten des Streits um die Evolutionstheorie;76
9.1.1;5.1 Die Zwei-Kulturen-Spaltung der Wissenschaften;76
9.1.2;5.2 Religion, Wissenschaft und Evolutionstheorie;78
9.1.3;5.3 Religion in wissenschaftsgeprägter Kultur;79
9.1.4;5.4 Die Reichweite naturwissenschaftlicher Aufklärung;81
9.1.5;5.5 Die Reichweite der Evolutionstheorie;83
9.1.6;5.6 Anhang: Kernaussagen der Allgemeinen Evolutionstheorie;84
9.1.7;Literatur;85
10;Kapitel 6;88
10.1;Evolutionstheorie und Kreationismus. Ein aktueller Überblick;88
10.1.1;6.1 Die Resolution des Europarates;89
10.1.2;6.2 Schöpfung statt Evolution;91
10.1.3;6.3 Übereinstimmungen zwischen Bibel und Evolutionstheorie;92
10.1.4;6.4 Evolution als Schöpfung;94
10.1.5;6.5 Evolution und Schöpfung;96
10.1.6;6.6 Deismus;97
10.1.7;6.7 Zwiedenken;98
10.1.8;6.8 Fazit;99
10.1.9;Literatur;100
11;Kapitel 7;102
11.1;Zum Wissenschaftsverständnis der modernen Evolutionsbiologie;102
11.1.1;7.1 Einleitung;102
11.1.2;7.2 Evolutionäre Entwicklungsbiologie;103
11.1.3;7.3 Populationsgenetik;104
11.1.4;7.4 Evolutionäre Ökologie;107
11.1.5;7.5 Die Rezeption der Evolutionsforschung in den modernen Lebenswissenschaften;109
11.1.6;Literatur;109
12;Kapitel 8;110
12.1;Evolution und Kreationismus im Schulunterricht aus Sicht Großbritanniens. Ist Evolution eine Sache der Akzeptanz oder des Glaube;110
12.1.1;8.1 Einleitung;110
12.1.2;8.2 Alltagsglaube an Evolution;111
12.1.3;8.3 Wie oft wird Kreationismus in Schulstunden von den Schülern angesprochen?;114
12.1.4;8.4 Ansichten von Studenten zu Kreationismus;115
12.1.5;8.5 Weltanschauung oder falsche Vorstellung?;116
12.1.6;8.6 Ausprägungen von Fehlvorstellungen in der Wissenschaft;119
12.1.7;8.7 Fehlvorstellungen als Herausforderung;120
12.1.8;8.8 Akzeptanz kontra Glauben;120
12.1.9;8.9 Seltsame und unplausible Glaubensüberzeugungen;121
12.1.10;8.10 Glaube und Akzeptanz – Ähnlichkeiten und Unterschiede;122
12.1.11;8.11 Wie gut wird Evolution unterrichtet?;123
12.1.12;8.12 Wissenschaftliche Theorien und Lehrer der Naturwissenschaft im Referendariat;124
12.1.13;8.13 Tatsachen und Wissenschaft;125
12.1.14;8.14 Fazit;126
12.1.15;Literatur;127
13;Kapitel 9;130
13.1;Zu einer inhaltsorientierten Theorie des Lernens und Lehrens der biologischen Evolution;130
13.1.1;9.1 Theoretischer Hintergrund;131
13.1.1.1;9.1.1 Theoretische Rahmenkonstruktion;131
13.1.1.2;9.1.2 Vorstellungen von Evolution;132
13.1.1.3;9.1.3 Wissenschaftliche Vorstellungen;133
13.1.1.4;9.1.4 Die Ansprüche an Lernen und Lehren;133
13.1.1.5;9.1.5 Gestaltung von Unterrichtseinheiten;134
13.1.2;9.2 Ziele und Datensammlungen;134
13.1.2.1;9.2.1 Datensammlungen;135
13.1.3;9.3 Unterrichtseinheit und Unterrichten;136
13.1.4;9.4 Vorwissen der Schüler;138
13.1.4.1;9.4.1 Kategorisierung der Schülervorstellungen;138
13.1.4.2;9.4.2 Beispiele aus den Ergebnissen der schriftlichen Tests;139
13.1.4.3;9.4.3 Das „Vorhandene-Variation“-Item;139
13.1.4.4;9.4.4 Das „Geparden“-Item;140
13.1.4.5;9.4.5 Offene Items;141
13.1.4.6;9.4.6 Beständigkeit der Vorstellungen im Vorund Nachfolgetest;142
13.1.4.7;9.4.7 Individuelle Entwicklung des Wissens über Evolution;143
13.1.4.8;9.4.8 Diskussion;144
13.1.5;9.5 Eine inhaltsorientierte Theorie;146
13.1.5.1;9.5.1 Eine inhaltsorientierte Theorie zum Lehren und Lernen der Evolution;146
13.1.6;Literatur;148
14;Kapitel 10;151
14.1;Einstellung und Wissen von Lehramtsstudierenden zur Evolution – ein Vergleich zwischen Deutschland und der Türkei;151
14.1.1;10.1 Einleitung;151
14.1.2;10.2 Stand der Forschung;152
14.1.2.1;10.2.1 Überzeugungen zur Evolution;152
14.1.2.2;10.2.2 Verstehen von Evolutionsmechanismen;154
14.1.2.3;10.2.3 Zusammenhänge zwischen Verstehen von Evolutionsmechanismen und Überzeugungen zur Evolution und anderen Parametern;156
14.1.3;10.3 Methodik;157
14.1.4;10.4 Ergebnisse und Diskussion;158
14.1.4.1;10.4.1 Überzeugungen zur Evolution;158
14.1.4.2;10.4.2 Verstehen von Evolutionsmechanismen;160
14.1.4.3;10.4.3 Glaubensüberzeugungen;163
14.1.4.4;10.4.4 Einstellung zur Wissenschaft;163
14.1.4.5;10.4.5 Verstehen von (empirischer) Wissenschaft;164
14.1.4.6;10.4.6 Zusammenhänge zwischen Verstehen von Evolutionsmechanismen und Überzeugungen zur Evolution und anderen Parametern;166
14.1.5;10.5 Fazit;169
14.1.6;Literatur;170
15;Sachverzeichnis;172




