Greene | Der Mann, der den Eiffelturm stahl | Buch | 978-3-423-13180-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 191 mm

Greene

Der Mann, der den Eiffelturm stahl

und andere Erzählungen
Erscheinungsjahr 2004
ISBN: 978-3-423-13180-3
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

und andere Erzählungen

Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 191 mm

ISBN: 978-3-423-13180-3
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft


Ein repräsentativer Band, in dem sich die Entwicklung und der Formenreichtum eines der großen Erzähler des 20. Jahrhunderts verfolgen läßt.

'Es war nicht so sehr der Diebstahl des Eiffelturms, der mir Schwierigkeiten bereitete; es war die Frage, wie ich ihn zurückbringen sollte, bevor ihn irgendwer vermißte. Die ganze Sache war, da muß ich mich loben, hervorragend eingefädelt.'

›Der Mann, der den Eiffelturm stahl‹ ist das letzte noch zu Lebzeiten des Autors publizierte Werk. Es umfaßt zwölf Geschichten, die zwischen 1923 und 1989 entstanden sind und somit einen repräsentativen Überblick über die Entwicklung des Erzählers Graham Greene geben.

Schon 1972 schrieb ›The Observer‹, Graham Greene sei wie ein 'Jäger auf Beute aus, die andere Romanciers kaum je erspähen'.

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Weitere Infos & Material


Greene, Graham
Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhampstead, Hertfordshire, geboren. Sein Großonkel war der Autor der 'Schatzinsel', Robert Louis Stevenson. Da Greene der Sohn des örtlichen Schuldirektors war, behandelten seine Mitschüler ihn als Außenseiter. Er entwickelte einen Hang zum Einzelgängertum, gegen den auch seine beiden Brüder nichts tun konnten. Nach Beendigung der Schule ging Greene nach Oxford und studierte am Balliol College Neuere Geschichte. Seine erste Anstellung war ein Redakteursposten bei der Times in London, danach fand er eine Stelle als Filmkritiker beim Spectator.

Die großen Reisen, die er unternahm – u.a. nach Westafrika und Asien – wurden auch zum Fundus für seine schriftstellerische Tätigkeit. Ein entscheidender Schritt war 1934 sein Übertritt zum Katholizismus. Sein erster Roman, 'The Man Within' (1929, dt. 'Zwiespalt der Seele'), beschreibt bereits den Konflikt zwischen Gut und Böse, der im Zentrum von Graham Greenes Werk steht. Man findet ihn in den Kriminalgeschichten wie in den psychologisch ausgerichteten Romanen. Als 1940 'The Power and the Glory' (dt. 'Die Kraft und die Herrlichkeit') erschien, erhielt Greene dafür den Hawthorne-Preis. Viele halten es für sein vielleicht bestes Werk. Zweimal leitete er Verlage, Mitte der vierziger Jahre Eyre & Spottiswoode und Anfang der sechziger Jahre Bodley Head. Am 3. April 1991 starb Graham Greene in Genf. Er wurde mehrmals als heißer Kandidat für den Literatur-Nobelpreis gehandelt und zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.



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