Groß / Niedenthal | Geschlecht: divers | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 264 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Pädagogik

Groß / Niedenthal Geschlecht: divers

Die »Dritte Option« im Personenstandsgesetz – Perspektiven für die Soziale Arbeit
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-8394-5341-4
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Die »Dritte Option« im Personenstandsgesetz – Perspektiven für die Soziale Arbeit

E-Book, Deutsch, 264 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Pädagogik

ISBN: 978-3-8394-5341-4
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die »Dritte Option«, der nicht-binäre Geschlechtseintrag beim Standesamt, ist mit der Novellierung des Personenstandsgesetzes von Dezember 2018 möglich. Doch damit sind längst nicht alle erforderlichen rechtlichen Bedingungen zur Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt umgesetzt. Die Anerkennung der Geschlechtskategorie »divers« führt aber bereits zu notwendigen fachlichen Reflexionen und institutionellen Umgestaltungen in der Sozialen Arbeit. Die Beiträger*innen des Bandes leisten eine kritische Analyse des gesellschaftlichen und fachlichen Diskurses zur Gender Diversity insgesamt und tragen zu einer theoretischen, konzeptionellen und institutionellen Weiterentwicklungen innerhalb der Sozialen Arbeit bei.



Melanie Groß (Prof. Dr. phil.), geb. 1975, lehrt Soziale Arbeit an der Fachhochschule Kiel. Sie forscht u.a. zu Intersektionalität und Ungleichheit sowie zu poststrukturalistischen Theorieansätzen der Gender und Queer Studies.
Katrin Niedenthal, geb. 1970, ist selbstständige Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht in Bielefeld und Verfahrensbevollmächtigte im Dritte Optionsverfahren.

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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;Die ›Dritte Option‹ als neue juristische und soziale Kategorie – eine Einleitung;7
3;Ein Prozess um Anerkennung;17
4;Rechtliche Wege zur Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt;27
5;Die ›Dritte Option‹;45
6;Making Biological Binarity – Geschlechtszuweisende (Genital-)Operationen bei intergeschlechtlichen Kindern;61
7;Intergeschlechtlichkeit als Kategorie zur Reflexion von Geschlechtlichkeit in der Sozialen Arbeit;73
8;»Das haben halt dann ein paar Lehrer gewusst«;91
9;Intergeschlechtlichkeit und »Dritte Option« im Kontext Schule;113
10;Die Dritte Option: Uneindeutigkeit im Fadenkreuz von Macht und Herrschaft;149
11;Intergeschlechtlichkeit und Dritte Option als Querschnittsaufgabe der Sozialen Arbeit;173
12;Die Dritte Option und ihre Relevanz in Jugendarbeit und Jugendkulturforschung;185
13;Die Relevanz queerer Jugendzentren für trans* und inter* Jugendliche und junge Erwachsene am Beispiel NRW;201
14;Intergeschlechtlichkeit als Herausforderung für Fachkräfte in Erziehungs- und Bildungsprozessen;211
15;Die LSBTIQ*-Bewegung und geschlechtliche Vielfalt – Anerkennung und komplexe Netzwerkarbeit;225
16;Bedarfe von Eltern intergeschlechtlicher Kinder und Jugendlicher;243
17;Autor*innen;257


Groß, Melanie
Melanie Groß (Prof. Dr. phil.), geb. 1975, lehrt Soziale Arbeit an der Fachhochschule Kiel. Ihre Schwerpunkte liegen in der Jugend- und Geschlechterforschung und insbesondere in der Auseinandersetzung mit Diskriminierungsverhältnissen auf der Basis von Differenzkategorien.

Niedenthal, Katrin
Katrin Niedenthal, geb. 1970, ist selbstständige Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht in Bielefeld. Seitdem sie Verfahrensbevollmächtigte im Dritte-Option-Verfahren war, setzt sie sich regelmäßig juristisch und politisch für die Rechte von inter- und transgeschlechtlichen Menschen ein.

Melanie Groß (Prof. Dr. phil.), geb. 1975, lehrt Soziale Arbeit an der Fachhochschule Kiel. Ihre Schwerpunkte liegen in der Jugend- und Geschlechterforschung und insbesondere in der Auseinandersetzung mit Diskriminierungsverhältnissen auf der Basis von Differenzkategorien.
Katrin Niedenthal, geb. 1970, ist selbstständige Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht in Bielefeld. Seitdem sie Verfahrensbevollmächtigte im Dritte-Option-Verfahren war, setzt sie sich regelmäßig juristisch und politisch für die Rechte von inter- und transgeschlechtlichen Menschen ein.



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