Buch, Deutsch, Band 50, 68 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 200 mm, Gewicht: 92 g
Reihe: Würzburger Vorträge zur Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie
Über die Grenzen des Kulturbegriffs als normatives Argument
Buch, Deutsch, Band 50, 68 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 200 mm, Gewicht: 92 g
Reihe: Würzburger Vorträge zur Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie
ISBN: 978-3-8487-2766-7
Verlag: Nomos
Die kulturwissenschaftlichen Perspektiven auf das Recht sind vielfltig. Der Band geht vor allem den normativen Verwendungsweisen des ?Kultur?-Begriffs in der Rechtswissenschaft nach ? von der neukantianischen Kulturphilosophie bis zum Poststrukturalismus, bei kommunitaristischen und multikulturalistischen Autoren, in der ?kulturwissenschaftlichen Verfassungslehre? sowie in jenen Ans?tzen, denen zufolge das Grundgesetz von einer ?christlichen Kultur? ?berformt wird. Seine Antwort auf die Frage, was der Begriff der Kultur zur Eigenreflexion des Rechts beitragen kann, lautet: Nichts, au?er Verwirrung. Die These von der Kultur als einer Geltungsquelle von Recht ist falsch. Es f?hrt kein Weg von der Kultur zum Rechtssystem oder von kulturellen Werten zum Gehalt juridischer Normen. Der Kulturbegriff kann deshalb am Ende wenig anderes leisten, als die Anforderungen zu unterlaufen, denen rechtliches Begr?nden gen?gen muss.
Der Autor lehrt Rechtsphilosophie an der Westf?lischen Wilhelms-Universit?t M?nster und forscht im dortigen Exzellenzcluster ?Religion und Politik?.




