E-Book, Deutsch, 251 Seiten
Reihe: Medicine (German Language)
Hamborg IQM Demenz in der Altenpflege
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-662-61311-5
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Vom Pflegeheim zur demenzfreundlichen Magneteinrichtung
E-Book, Deutsch, 251 Seiten
Reihe: Medicine (German Language)
ISBN: 978-3-662-61311-5
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Die Betreuung von Menschen mit Demenz gehört zu den größten Herausforderungen des demographischen Wandels: Pflegeeinrichtungen müssen sich immer besser auf diese Bewohnergruppe einstellen und sich gut wappnen für die brennenden Themen der Altenpflege, wie Fachkräftemangel und Fehlzeiten. Das Instrument 'IQM Demenz' integriert wesentliche Merkmale modernen Managements und der Organisations- und Personalentwicklung und schlägt neue Strategien für das Alleinstellungsmerkmal Demenz vor. Es unterstützt Altenpflegeeinrichtungen bei der Umsetzung der neuen fachlichen Anforderungen: des neuen Pflegebegriffs, der neuen Begutachtungsrichtlinie, der neuen Qualitätsprüfung des 'Pflege-TÜVs', des neuen Expertenstandards Beziehungsgestaltung. Denn in der ersten Grundsatzstellungnahme Demenz der MDK Gemeinschaft (2009) steht der Abschnitt zu IQM Demenz aus guten Gründen unter dem Motto 'Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln soll'. Das Buch präsentiert die sechs Qualitätsbereiche des IQM Demenz, in denen sich die Einrichtung zum attraktiven Arbeitgeber und 'Magneten' für passende Mitarbeitende entwickeln und systematisch eine gesundheitsfördernde Einrichtungskultur gestalten kann. Zahlreiche Praxisbeispiele und Auszüge laden ein, es gleich in der eigenen Einrichtung 'auszuprobieren'. Es richtet sich an Leistungsträger im mittleren Management in Altenpflegeeinrichtungen, aber auch andere Verantwortliche im Gesundheitswesen, Politik und Wissenschaft.
Dipl. Psych. Martin Hamborg, Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor, Kieler Servicehäuser der AWO, Dozent, Autor und Forenmoderator auf wegweiser-demenz.de, Sprecher der AG Gerontopsychiatrie Kiel, Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung, Entwicklung und Erprobung des Bundesprojektes IQM Demenz
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Geleitwort;5
2;Vorwort;6
3;Übersicht der Praxistipps;11
4;Inhaltsverzeichnis;13
5;1 Komplexe Probleme brauchen einfache Lösungen;19
5.1;1.1Pflegeplanung auf einen Blick oder eine komplexe Problemlösung in Textbausteinen;20
5.2;1.2Bürokratiekosten nur durch „Menscheln“;21
5.3;1.3Eine demenzfreundliche Gemeinschaft passt sich an den Menschen mit Demenz an;21
5.4;1.4Demenzfreundlich ist mehr als demenzsensibel;22
5.5;1.5Ein kleiner roter Faden;23
5.6;Literatur;25
6;2 Zum Wesen der Demenz: Ein positives Krankheitsverständnis stärkt die Pflege;27
6.1;2.1Sinn in der Demenz statt Senizid – ein Plädoyer gegen die Verrohung;28
6.2;2.2Sinn durch Glückserfahrungen in der Musik;32
6.3;2.3Glück durch Eingebundensein und Menschen, die es gut meinen – eben demenzfreundlich;32
6.4;2.4Die Lernaufgabe hat das Umfeld;33
6.5;2.5Gewaltvermeidung durch Professionalität statt Schadensbegrenzung;34
6.6;2.6Fachlichkeit ist kein Auftrag, das Leiden zu ertragen;36
6.7;2.7Raus aus der Demenzfalle;38
6.8;2.8Raus aus der Angst – rein in die Prävention;41
6.9;2.9Erstes Fazit: Professionalität für demenzfreundliche „paradiesische“ Erfahrungen;43
6.10;2.10Zweites Fazit: Demenzfreundliche Einrichtungen werden zum Trendsetter für das Management;45
6.10.1;2.10.1Je stärker die Widersprüche, umso größer die Visionen?;46
6.10.2;2.10.2Voraussetzung ist nicht Charisma zu können, sondern Charisma zu wollen;47
6.11;Literatur;50
7;3 Einführung: Wie wirkt IQM Demenz?;51
7.1;3.1Vorbereitung – der Start in das IQM Demenz;51
7.2;3.2Organisation – die Schulung vor Ort;53
7.3;3.3Die Arbeit in sechs Selbstbewertungsteams;54
7.4;3.4Das Instrument und die Phasen;56
7.4.1;3.4.1Eine Einrichtung lernt sich kennen – die Profilerhebung;56
7.4.2;3.4.2Wertschätzender Ist-Soll-Abgleich in der Selbstbewertung;59
7.4.3;3.4.3Qualitätsverbesserung und Prozessbegleitung;59
7.4.4;3.4.4Qualitätsfeedback – die Rückmeldung durch Fachleute;60
7.5;Literatur;62
8;4 Der Expertenstandard Beziehungsgestaltung bei Menschen mit Demenz – Triebfeder oder Managementvision für das Regal?;63
8.1;4.1Hundertprozentige Umsetzung oder kontinuierlicher Prozess;65
8.2;4.2Kann Haltung verordnet werden oder ist Haltung schon die Haltung?;66
8.3;4.3Workshop IQM Demenz zur Implementierung: Der Expertenstandard nimmt das Management in die Pflicht;70
8.3.1;4.3.1Erste Handlungsebene: Vorbild des Managements in der Beziehungsgestaltung;72
8.3.2;4.3.2Zweite Handlungsebene: Verankerung der Person-zentrierung in den Strukturen, Verfahren und Konzepten;73
8.3.3;4.3.3Dritte Handlungsebene: Stärkung der Familien;77
8.3.4;4.3.4Vierte Handlungsebene: Stärkung der pflegefachlichen Kompetenz und der Milieutherapie;77
8.3.5;4.3.5Fünfte Handlungsebene: Evaluation ist mehr als die Wirksamkeit;80
8.4;4.4Nachdenklicher Kommentar – Stolpersteine und kritische Würdigung;88
8.4.1;4.4.1Klarheit statt Rollenkonflikt und Selbstüberschätzung;90
8.5;4.5IQM-Demenz-Workshop zur Implementierung der Anforderungen;90
8.5.1;4.5.1Gute Arbeit bei schlechter Leitung: Das gallische Dorfprinzip;92
8.6;4.6Anleitung für die IQM-Demenz-Checkliste für das Selbstbewertungsteam;93
8.7;Literatur;95
9;5 So geht Gesundheitsförderung – tun Sie mehr von dem, was Ihnen gut tut, und weniger von dem, was schadet;96
9.1;5.1Arbeit als Säule der Identität – und der Gesundheit;97
9.1.1;5.1.1Grundgedanken der Salutogenese;99
9.2;5.2Ungerechtigkeit: Hausgemacht und änderbar;100
9.3;5.3Grundprinzipien der betrieblichen Gesundheitsförderung;101
9.4;5.4Sinnvolle Arbeit, Betriebsklima und loyale Vorgesetzte halbieren Krankentage;104
9.5;5.5Vorbeugung psychischer Belastung;105
9.6;5.6Aus der psychischen Belastung in die psychische Krankheit oder nicht?;106
9.7;5.7Praxisbeispiel: Betriebliche Gesundheitsförderung in einem großen Projekt;108
9.8;5.8Gesundheitsförderung mit IQM Demenz – ein kleines Werkzeug für den attraktiven Arbeitgeber;109
9.8.1;5.8.1IQM-Demenz-Profilerhebung – die Brücke zwischen der Selbstpflegekompetenz und der gesundheitsfördernden Führung;110
9.8.2;5.8.2Neunzig-Minuten-Selbstbewertung zur Gesundheitsförderung – ein Motor für die Einrichtungskultur;112
9.9;Literatur;114
10;6 Der neue Pflege-TÜV schreitet für Pflegebedürftige voran und verstolpert sich bei den Pflegenden;115
10.1;6.1Der Pflege-TÜV prüft auf drei Ebenen;117
10.1.1;6.1.1Prüfebene eins: Informationen und Kennzahlen zu Ausstattung und Personal;118
10.1.2;6.1.2Prüfebene zwei: Ergebnisqualität und Bewertung der Versorgungsergebnisse;119
10.1.2.1;6.1.2.1 Einführung in 15 Ergebnisindikatoren;119
10.1.2.2;6.1.2.2 Erfassung der Ergebnisindikatoren – Anforderungen an das Qualitätsmanagement;124
10.1.3;6.1.3Prüfebene drei: Jährliche Qualitätsprüfung durch den MDK;125
10.1.3.1;6.1.3.1 Selbstbewertung für das Qualitätsmanagement im Pflege-TÜV;128
10.1.3.2;6.1.3.2 Der Informationsgewinn liegt in der Abweichung: Alte MDK-Prüfung und neue MDK-Prüfung im Vergleich;128
10.2;6.2Kleine Tücken im System: Der Pflege-TÜV versagt in der Haltung zum Pflegenden;131
10.2.1;6.2.1Die Qualitätsdarstellung steht ganz unter dem schwäbischen Motto „Nicht grügt ist gnug globt“;131
10.2.2;6.2.2Wasser auf die Mühlen der sich Beklagenden oder eine kleine Korrektur im lernenden System?;132
10.3;6.3Pflege soll neu denken – vielleicht auch die Pflegepolitik?;133
10.3.1;6.3.1Verlogene Logik – der Markt und der Gewinn;134
10.3.2;6.3.2Starke Lobby: 2 Jahre gesetzliche Fristen verschieben, ohne zu liefern;134
10.3.3;6.3.3Lernendes System – geht doch: Schmerzen bei Menschen mit Demenz;135
10.4;Literatur;135
11;7 Was tun – Umsetzung des neuen Pflegebegriffs mit IQM Demenz;136
11.1;7.1Sie lösen den Stau nur, wenn Sie in Bewegung bleiben;137
11.2;7.2Neue Konzepte für den neuen Pflegebegriff – für ein Fünftel mehr Pflegebedürftige an einem Tag;137
11.3;7.3Pflege – für eine Lebenssituation in der Schieflage;138
11.4;7.4Was war vorher und was ändert sich – eine Gegenüberstellung;139
11.5;7.5Impulse für Konzepte, Pflegeplanung und Versorgung;139
11.5.1;7.5.1Pflege wird immer mehr Aufklärung, Beratung, Anleitung und Erziehung;139
11.5.2;7.5.2Pflege im Spannungsfeld von Aktivierung und Edukation;143
11.5.3;7.5.3Wie erhöhen neue Erwartungen automatisch die Motivation?;144
11.5.4;7.5.4Kernaktivitäten für Edukation in der Pflege;145
11.5.5;7.5.5Edukation – multiprofessionell ohne Omnipotenzerwartung;147
11.5.5.1;7.5.5.1 Komplexe Interventionen – ein Begriff für neue Leistungen;150
11.6;7.6Edukation in der entbürokratisierten Pflege;153
11.7;7.7Was ändert sich im Strukturmodell durch den Paradigmenwechsel?;157
11.8;7.8Der neue Pflegebegriff in der Selbstbewertung mit IQM Demenz;162
11.9;Literatur;163
12;8 Haltung gibt Halt durch Werte;165
12.1;8.1Zeiteffizienz und Sparsamkeit;165
12.2;8.2Wertorientierung von IQM Demenz;168
12.3;8.3Einführung in die folgenden Kapitel;170
12.4;Literatur;171
13;9 Pflege und Betreuung;172
13.1;9.1Profilerhebung: Ist-Stand im Pflegealltag;173
13.2;9.2Die erste Selbstbewertung – hart im Wind des Pflege-TÜVs;176
13.3;9.3Professionalität wächst unkonventionell an den Belastungsgrenzen – durch Auf-merk-samkeit;179
13.4;Literatur;180
14;10 Gute Arbeit steht und fällt mit dem Personal und dem Personalmanagement;181
14.1;10.1Der größte Schatz ist das Personal;182
14.2;10.2Effizienz geht nur mit und nie gegen den Menschen;182
14.3;10.3Handwerkszeug für den verlässlichen Dienstplan;185
14.4;10.4Die Einrichtung wird ein Magnet zur Personalfindung und -bindung;186
14.5;10.5Altenpflege ist besser als Fernsehen;188
14.6;10.6Auch Loben will gelernt sein: Wer wächst wohl wie über sich hinaus?;189
14.7;Literatur;190
15;11 Informationsmanagement;191
15.1;11.1Pflegedokumentation – weniger ist mehr und je fachlicher, desto besser;192
15.2;11.2Informationen schaffen Ressourcen – Einbindung von An- und Zugehörigen;194
15.3;Literatur;194
16;12 Risikomanagement oder „no risk, no fun“;195
16.1;12.1Das Brandschutzdilemma: Sicherheitsaspekte stehen auch gegen Sicherheitsaspekte;198
16.2;Literatur;200
17;13 Management und Teams lernen von- und miteinander – Führung und Vernetzung;201
17.1;13.1Alltagsmanagement – ein Blick in das operative Geschäft;202
17.1.1;13.1.1Beschwerdemanagement oder fehlerfreundliches System?;206
17.1.2;13.1.2Beispiele aus Phase zwei: Selbstbewertung Alltagsmanagement;207
17.2;13.2Strategisches Management – der gemeinsame Blick in eine erfolgreiche Zukunft;209
17.2.1;13.2.1Ein Blick in die Glaskugel: Quartiersarbeit als strategisches Management;210
17.2.2;13.2.2Von Teamarbeit und Dreamarbeit;212
17.2.3;13.2.3Selbstbewertung strategisches Management;212
17.3;13.3Lieber trägerübergreifend gemeinsam handeln, als einsam abwarten;213
17.4;Literatur;219
18;14 Phase 3: Vom Themenspeicher ins Projektmanagement;220
18.1;Literatur;222
19;15 Qualitätsfeedback – nicht Prüfer sondern Peer;224
19.1;15.1Der Ablauf des Qualitätsfeedbacks;224
19.2;15.2Visionen sind machbar – aus dem Nähkästchen geplaudert;227
19.3;15.3Pflegedokumentation als Interviewpartnerin;230
19.4;15.4Kann die Einrichtung durchfallen?;232
19.5;Literatur;234
20;16 Entstehung IQM Demenz;235
20.1;16.1DED – die Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung e. V.;235
20.2;16.2IQM Demenz – Projektgeschichten;236
20.3;16.3IQM Demenz und Politik;239
20.4;Literatur;240
21;17 Coronapandemie – demenzfreundlich auch im Abstand?;242
21.1;17.1Was ist mit den Menschen, die alles gleich wieder vergessen?;243
21.1.1;17.1.1Arbeitsorganisation in der Pflege;243
21.1.2;17.1.2Prioritäten in der Pflege;244
21.1.3;17.1.3Familien, An- und Zugehörige;244
21.1.4;17.1.4Kommunikation mit Maske und Abstand;245
21.1.5;17.1.5Erinnerungshilfen;245
21.1.6;17.1.6Einschränkung der Bewegungsfreiheit;246
21.2;17.2Was ist, wenn Menschen sich gegen die Maßnahmen wehren?;246
21.2.1;17.2.1Orientierungshilfen;247
21.2.2;17.2.2Gewalt und Konflikte;247
21.2.3;17.2.3Beobachtung und Dokumentation;247
21.2.4;17.2.4Pflegefachliche Einschätzung als Grundlage für ärztliche Maßnahmen;248
21.3;17.3Was ist mit Menschen, die das alles nicht verstehen und nicht allein sein können?;248
21.4;17.4Wie erkennen wir häusliche Gewalt? Tipps für die Beratung;249
21.5;17.5Wie können Angehörige mit der gewaltigen Kraft des schlechten Gewissens umgehen?;250




