E-Book, Deutsch, 490 Seiten
Handwerk Inklusion als Ausdrucksgestalt
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-658-27556-3
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Rekonstruktive Inklusionsforschung an Freien Waldorfschulen
E-Book, Deutsch, 490 Seiten
ISBN: 978-3-658-27556-3
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Auf der Grundlage von vierzehn Einzelfällen rekonstruiert Hanne Handwerk Sinn- und Bedeutungsstrukturen inklusiver schulischer Praxis an vier Freien Waldorfschulen. Mit der Methode der Sequenzanalyse weist die Autorin Strukturtransformationen und Wandlungsprozesse nach, die neben der Ebene der Heranwachsenden auch die der Lehrenden und der Geschäftsführung erfassen. Anhand der Strukturbedingungen und des pädagogischen Konzepts der Freien Waldorfschulen werden entscheidende Voraussetzungen zur Umsetzung von Inklusion sichtbar gemacht. Aufgrund des mehrdimensionalen Erkenntnisinteresses gewinnen die Rekonstruktionsergebnisse allgemeine Gültigkeit und grundlegende Bedeutung für den erziehungswissenschaftlichen Diskurs.
Hanne Handwerk, Promotion 2010 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ('Die Bedeutung von Lyrik in Bildungsprozessen der frühen Adoleszenz'). 2010-2013 Lehrbeauftragte an der Goethe-Universität Frankfurt (Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Sonderpädagogik). 2013-20 Leitung des Forschungsprojekts 'Inklusion an Freien Waldorfschulen' (Goethe-Universität Frankfurt).
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Geleitwort;5
2;Dank;7
3;Vorwort;9
4;Inhaltsverzeichnis;10
5;1 Erkenntnisinteresse und Ziel;15
6;2 Theoretische Rahmung;20
6.1;2.1 Bildung und Lernen im Aspekt von Krise und Routine;21
6.1.1;2.1.1 Zur Struktur der pädagogischen Beziehung;24
6.1.2;2.1.2 Zur Struktur pädagogischen Handelns;28
6.1.3;2.1.3 Pädagogische Professionalität;32
6.1.4;2.1.4 Zum Konzept pädagogischer Deutungsmuster;35
6.1.5;2.1.5 Unterricht als sinnstrukturierte Praxis;36
6.2;2.2 Inklusion und Exklusion – Egalitäre Differenz und Fremdheit;37
6.3;2.3 Sonderpädagogischer Förderbedarf: Für und Wider einer unscharfen Kategorie;43
6.4;2.4 Antinomien und Dilemmata;46
6.5;2.5 Historie und Struktur der Freien Waldorfschulen: Gründungssituation und Separierung;47
6.6;2.6 Zum Bildungskonzept der Waldorfpädagogik – Implikationen und Differenzlinien;50
6.7;2.7 Methodologische und methodische Zugänge;54
6.7.1;2.7.1 Zur Methodologie der Fallrekonstruktion (Sequenzanalyse);55
6.7.2;2.7.2 Methodische Schritte;57
7;3 Anlage und Durchführung der Studie;59
7.1;3.1 Untersuchungsfeld;60
7.1.1;3.1.1 Schule A;61
7.1.2;3.1.2 Schule B;63
7.1.3;3.1.3 Schule C;64
7.1.4;3.1.4 Schule D;64
7.2;3.2 Zeitrahmen – Erhebungsinstrumente – Protokollierung und Notierung;65
7.3;3.3 Sichtung und Auswahl der Daten;68
7.4;3.4 Schematische Darstellung des Datenkorpus;69
7.5;3.5 Arrangement und Darstellung der Fälle;70
8;4 Ebene der Institutionen;74
8.1;4.1 Schule A;74
8.1.1;4.1.1 Außendarstellung: Analyse eines Broschüre?Textes;76
8.1.2;4.1.2 Diagnostisches Verfahren;78
8.2;4.2 Schule B;79
8.2.1;4.2.1 Außendarstellung: Analyse eines Broschüre?Textes;79
8.2.2;4.2.2 Diagnostisches Verfahren;81
8.3;4.3 Schule C;81
8.3.1;4.3.1 Außendarstellung: Analyse eines Zitats aus dem Leitbild;83
8.3.2;4.3.2 Diagnostisches Verfahren;85
8.4;4.4 Schule D;85
8.4.1;4.4.1 Außendarstellung: Analyse eines Textes aus dem Internetauftritt;86
8.4.2;4.4.2 Diagnostisches Verfahren;87
9;5 Ebene der Schülerinnen und Schüler;89
9.1;5.1 Erster Fall: Quirin – Fremdheit im Eigenen;89
9.1.1;5.1.1 Quirins Weg in die Freie Waldorfschule;90
9.1.1.1;5.1.1.1 Unterfall 1: Kollegiale Entscheidungskrise;95
9.1.2;5.1.2 Am Anfang;97
9.1.3;5.1.3 Ich und Die;105
9.1.4;5.1.4 „wer macht das denn“;107
9.1.5;5.1.5 Die Lehrer legen sich ins Zeug;113
9.1.5.1;5.1.5.1 Unterfall 2: „kleine krönung“ und „neue wege“;116
9.1.6;5.1.6 Kunstunterricht;129
9.1.7;5.1.7 Zusammenfassung Sequenzanalyse Quirin;131
9.1.8;5.1.8 Unterfall 3: Jana – Reflexionen einer Mitschülerin;135
9.1.8.1;5.1.8.1 „eigentlich überhaupt gar kein problem“;139
9.1.8.2;5.1.8.2 Freundin oder Betreuerin?;145
9.1.8.3;5.1.8.3 Das Problem der Lehrer;154
9.1.8.4;5.1.8.4 Räume für Bildung?;162
9.1.8.5;5.1.8.5 Fazit Sequenzanalyse Jana;166
9.1.9;5.1.9 Fazit Fall Quirin;169
9.2;5.2 Zweiter Fall: Olaf – Bühnenspiel als Vorschein des Selbstentwurfs;175
9.2.1;5.2.1 Olafs Weg in die Freie Waldorfschule;176
9.2.1.1;5.2.1.1 Exkurs 1: Zum Problem der ‚Ab?Schulung‘;177
9.2.2;5.2.2 „hast du jetz über den winter geschrieben“;179
9.2.3;5.2.3 Probleme mit Stockholm;182
9.2.4;5.2.4 Distanz als Habitusformation oder Folge schulischer Krisen;192
9.2.5;5.2.5 Auf der Bühne: Erste Selbsterkenntnis;201
9.2.6;5.2.6 „wenn man auf einmal so rauskommt“;208
9.2.7;5.2.7 Fazit Fall Olaf;213
9.3;5.3 Dritter Fall: Tessa – Zugehörigkeit im Kontrast;220
9.3.1;5.3.1 Tessas Weg in die Freie Waldorfschule;220
9.3.2;5.3.2 Freunde?;222
9.3.3;5.3.3 „rück doch ma eins auf”;229
9.3.4;5.3.4 „behindert is kein schimpfwort“;234
9.3.5;5.3.5 Unterfall 4: „wir bekommens nich so stark mit“;247
9.3.6;5.3.6 Unterfall 5: „große herausforderungen für den lehrer“;262
9.3.7;5.3.7 Fazit Fall Tessa;273
9.4;5.4 Vierter Fall: Irina – Individuierung in Atemnot;275
9.4.1;5.4.1 Irinas Weg in die Freie Waldorfschule;276
9.4.2;5.4.2 Unterm Regenbogen: Analyse einer Zeichnung;276
9.4.3;5.4.3 Im Streit;283
9.4.4;5.4.4 „es gibt aufgaben die kann ich garnich kapiern“;286
9.4.5;5.4.5 Fazit Fall Irina;287
9.5;5.5 Fünfter Fall: Serge – Im Spiegel der Anderen;289
9.5.1;5.5.1 Serges Weg in die Freie Waldorfschule;289
9.5.2;5.5.2 „gud“ – Eine Fallminiatur;290
9.5.3;5.5.3 Unterfall 6: Perspektive der Klassenlehrerin;295
9.5.4;5.5.4 Unterfall 7: Ludwig;296
9.5.4.1;5.5.4.1 „eigentlich recht normal“;297
9.5.4.2;5.5.4.2 „komplett ausnutzen“;308
9.5.4.3;5.5.4.3 Fazit Sequenzanalyse Ludwig;308
9.5.5;5.5.5 Unterfall 8: Basha;309
9.5.5.1;5.5.5.1 Fazit Sequenzanalyse Basha;321
9.5.6;5.5.6 Fazit Fall Serge;322
9.6;5.6 Sechster Fall: Gregor – Ironisierung als Bearbeitungsmodus;322
9.6.1;5.6.1 Gregors Weg in die Freie Waldorfschule;323
9.6.1.1;5.6.1.1 Exkurs 2: Lernende als Lehrende?;324
9.6.2;5.6.2 Vorspiel;325
9.6.2.1;5.6.2.1 Exkurs 3: Bildhafte Beispiele;327
9.6.3;5.6.3 Ironie aus Frustration;329
9.6.4;5.6.4 Bloßgestellt;331
9.6.5;5.6.5 Fazit Fall Gregor;334
9.7;5.7 Kontrastierung Schülerinnen und Schüler;334
10;6 Ebene der Lehrpersonen;340
10.1;6.1 Pädagogische Deutungsmuster;340
10.1.1;6.1.1 Siebter Fall: Frau Oswald – Prinzip doing inclusion;340
10.1.1.1;6.1.1.1 Zuschreibung mit Nachwehen;341
10.1.1.2;6.1.1.2 Pädagogische Hinsichten: Rätseln und Zutrauen;351
10.1.1.3;6.1.1.3 Zeugnistextanalysen – Stiller Beobachter und Spieler;354
10.1.1.4;6.1.1.4 Fazit Fall Frau Oswald;368
10.1.2;6.1.2 Achter Fall: Frau Auth – Inklusion als Maxime;372
10.1.2.1;6.1.2.1 Einführung in den Fall;372
10.1.2.2;6.1.2.2 Revolutionäres Potential als Motor inklusiver Schulkultur;373
10.1.2.3;6.1.2.3 Fazit Fall Frau Auth;387
10.1.3;6.1.3 Neunter Fall: Frau Abel – Teilhabe ohne Verstehen?;389
10.1.3.1;6.1.3.1 Einführung in den Fall;389
10.1.3.2;6.1.3.2 „das is alles son total offenes ganzes“;390
10.1.3.3;6.1.3.3 Fazit Fall Frau Abel;391
10.1.4;6.1.4 Zehnter Fall: Frau Fester – „zusammen leben“ als Deutungsmuster;391
10.1.4.1;6.1.4.1 Einführung in den Fall;391
10.1.4.2;6.1.4.2 „dass man immer diese zwei schienen denkt“;391
10.1.4.3;6.1.4.3 Fazit Fall Frau Fester;392
10.2;6.2 Beispiele (inklusiven) Unterrichtens;393
10.2.1;6.2.1 Elfter Fall: Unterricht als Wunschkonzert;393
10.2.1.1;6.2.1.1 Einführung in den Fall;393
10.2.1.2;6.2.1.2 Unterrichtsanalyse Musik Klasse 6;394
10.2.1.3;6.2.1.3 Fazit elfter Fall;409
10.2.2;6.2.2 Zwölfter Fall: Unterricht im Modus der Provokation;411
10.2.2.1;6.2.2.1 Einführung in den Fall;412
10.2.2.2;6.2.2.2 Unterrichtsanalyse Geographie Klasse 6;412
10.2.2.3;6.2.2.3 Fazit zwölfter Fall;429
10.3;6.3 Kontrastierung Lehrpersonen;431
11;7 Ebene der Geschäftsführung;434
11.1;7.1 Dreizehnter Fall: Herr Sorell – Freie Waldorfschule als Möglichkeitsraum;434
11.1.1;7.1.1 Einführung in den Fall;434
11.1.2;7.1.2 Inklusion: ein „wichtiger sozialgedanke“;435
11.1.3;7.1.3 Fazit dreizehnter Fall;439
11.2;7.2 Vierzehnter Fall: Frau Seefeld – Geschäftsführung in pädagogischer Perspektive;440
11.2.1;7.2.1 Einführung in den Fall;440
11.2.2;7.2.2 Die Chance zwingender Bedingungen;442
11.2.3;7.2.3 Fazit vierzehnter Fall;442
11.3;7.3 Kontrastierung Geschäftsführung;443
12;8 Dimensionierung;444
12.1;8.1 Dimensionierung Schülerinnen und Schüler;444
12.2;8.2 Dimensionierung Lehrpersonen;449
12.3;8.3 Dimensionierung Geschäftsführung;451
13;9 Modellbildung;452
13.1;9.1 Modellierung der Ergebnisse Schülerinnen und Schüler;452
13.2;9.2 Modellierung der Ergebnisse Lehrpersonen;457
13.3;9.3 Modellierung der Ergebnisse Geschäftsführung;459
14;10 Zusammenführung der Befunde und Ausblick;461
15;Literatur;470
15.1;Zeitschriften;487
15.2;Online?Publikationen;489




