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E-Book, Deutsch, 244 Seiten

Hayes Radikale Selbstliebe

Gesundheit aus der Sicht des Ayurveda
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7578-7366-0
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Gesundheit aus der Sicht des Ayurveda

E-Book, Deutsch, 244 Seiten

ISBN: 978-3-7578-7366-0
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Unser Körper ist ein intelligenter, selbstheilender Organismus und in jeder unserer Zellen steckt eine unendliche Fülle von Energie. Diese Energie können wir nutzen, um einen optimalen Zustand der Gesundheit und des Wohlbefindens zu erreichen - sowohl körperlich als auch geistig. Ayurveda ist ein uraltes System der Heilkunde, das auf dem Urvertrauen in die zellulare Intelligenz beruht. Je besser wir unseren eigenen Körper kennen und seine Sprache verstehen lernen, desto mehr sind wir in der Lage, seine natürlichen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. In diesem Buch werden ayurvedische Prinzipien und Methoden auf einfache und leicht verständliche Weise erklärt, so dass wir die individuellen Bedürfnisse unseres Körpers erkennen und seine Heilungsprozesse unterstützen können. Mit einem Vorwort von Dr. Rajvinder Kaur.

Sandra Hayes, gebürtige Bayerin, wanderte 1998 nach Irland aus, wo sie eine Familie gründete und viele Jahre in den Bereichen Tanz, Theater und Pädagogik arbeitete. Vor allem ihre Erfahrungen als Mutter, Stiefmutter und Pflegemutter von Kindern unterschiedlicher Bedürfnisse, hat sie gelehrt, welchen unglaublichen Einfluss Ernährung auf die geistige und körperliche Gesundheit hat. Inspiriert von persönlichen Erfolgserlebnissen begann sie 2012 Ayurveda und Yoga ernsthaft zu studieren und absolvierte unter anderem ein Diplom als Ayurveda Therapeutin im Ayurvedischen Institut in London. Seither ist es ihre Leidenschaft, Ayurvedisches Wissen zu verbreiten und Menschen zu begleiten, deren Wunsch es ist, ihre Gesundheit zu verbessern, Stress zu überwinden und ihr Leben positiver zu gestalten. 2021 ist sie wieder nach Bayern zurückgekehrt und bietet hier vor Ort sowie online ihre Hilfe an. www.sandrahayes.de

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Ayurveda und moderne Medizin
Unsere moderne Medizin hat uns so viel gegeben. Wir verfügen über Technologien, die uns ermöglichen, mikroskopisch kleine Organismen zu sehen, Körperzellen zu beobachten und winzige Moleküle zu erkennen. Wir verfügen über ausgefeilte Operationsmethoden, wirksame Medikamente, die fast jedes schmerzhafte oder lebensbedrohliche Symptom unterdrücken können, und Impfstoffe, die halfen, viele Krankheiten so gut wie auszurotten. Es besteht kein Zweifel, dass unsere modernen Methoden funktionieren, leider fordern sie aber auch einen hohen Preis. Nebenwirkungen von Medikamenten sind weit verbreitet und laut einer Studie von 2018 sogar die dritthäufigste Todesursache in den USA.1 Und während viele Krankheiten, vor allem Infektionskrankheiten, dank moderner Erkenntnisse heute der Vergangenheit angehören, sind viele andere auf dem Vormarsch, wie Allergien, Autoimmunerkrankungen, Krebs, Herzkrankheiten und Diabetes. Unsere Lebenserwartung ist zwar gestiegen und unser Verletzungs- und Infektionsrisiko ist gesunken, aber wir sind einem Zustand optimaler Gesundheit immer noch nicht näher gekommen. In vielen Fällen scheint es sogar, als ob es immer schlimmer wird.2 Es sieht so aus, als würden wir zwar länger leben, aber auch deutlich kränker werden. Nach Angaben der WHO3 waren im Jahr 2001 weltweit 60 % der Todesfälle auf chronische Krankheiten zurückzuführen. Das ist eine erschütternde Zahl, zumal viele chronische Krankheiten eine Folge der Lebensweise und der Ernährung sind und daher vermeidbar wären. Aber mit der Zunahme von Möglichkeiten in der Medizin wächst auch die Verantwortung unserer Ärzte, sich mit all den verschiedenen Medikamenten gut genug auszukennen. Da immer mehr neue Medikamente zugelassen werden4, nimmt die Aufklärung über deren Anwendung und Nebenwirkungen immer mehr Zeit von den fünf bis sechs Jahren in Anspruch, die ein Medizinstudent an der Universität verbringt, sodass immer weniger Zeit für Diät und Ernährung5 sowie die eigentliche Prävention dieser Krankheiten bleibt. Die Aufgaben unserer Ärzte haben sich ganz klar geändert. Bei akuten, lebenseinschränkenden oder sogar lebensbedrohenden Problemen kann ein Chirurg oder Allgemeinmediziner wirksame Medikamente verschreiben, durch die wir ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen können. Es ist einfach nicht mehr die Aufgabe moderner Ärzte, dafür zu sorgen, dass wir uns gesund ernähren, Sport treiben und ein allgemein gesundes Leben führen, sodass wir die Selbstheilungsmechanismen unseres Körpers unterstützen und Krankheiten verhindern können. Diese Verantwortung liegt ganz allein bei uns. Aber wie können wir diese Verantwortung übernehmen, wenn wir selbst nicht besonders viel über Ernährung wissen? Wenn die meisten Informationen über Lebensmittel sowieso aus der Werbung oder von der Lebensmittelindustrie gesponserten, voreingenommenen Studien stammen, wie können wir dann erwarten, dass wir uns in diesem Meer von widersprüchlichen Botschaften zurechtfinden, die wir hören – von Superfoods über Superdiäten und Nahrungsergänzungsmittel bis hin zu Werbung für Schokoriegel? Viele wissenschaftliche Studien werden heutzutage von Unternehmen finanziert, die ein persönliches Interesse an ihrem Ergebnis haben. Es ist nicht schwer, solche Studien zu manipulieren. Für einen Laien ist es allerdings schwer, die Informationen, die uns so zur Verfügung stehen, wirklich zu verstehen. Und wir können ja auch nicht alle zu Ernährungsexperten werden, oder? Außerdem scheint sich das, was angeblich gut für uns ist, ständig zu ändern. Als ich noch ein Kind war, in den 1970er und 1980er Jahren, waren Milch, Fleisch und Brot noch die wertvollsten Lebensmittel, die es gab. Jetzt scheinen genau diese die am meisten verdammten zu sein, ersetzt durch Grünkohl-Smoothies und Chiasamen. Was also sollen wir tun, wenn wir die Kontrolle über unsere Gesundheit wiedererlangen wollen? Wir können nicht weiterhin alle Verantwortung auf den Staat abwälzen, unser Gesundheitssystem verantwortlich machen, die Schuld auf Werbung und falsche Informationen schieben und von unseren Ärzten erwarten, dass sie die Probleme lösen, die wir uns selbst zufügen. Wenn es doch nur jemanden gäbe, der uns ganz genau sagen könnte, was unser Körper wirklich braucht oder nicht verträgt … Nun ja, diesen weisen Ratgeber haben wir zum Glück: unseren eigenen Körper. Aber wie können wir seine subtilen, feinen Nachrichten deutlich genug verstehen? Durch Ayurveda. Ayurveda ist ein System, das uns eben genau das lehrt – wie wir verstehen können, was unser eigener Körper wirklich braucht, und wie wir frühe Anzeichen von Ungleichgewichten ganz leicht erkennen können, sodass es erst gar nicht schlimmer wird. Und es ist auch überhaupt nicht kompliziert. Eine holistische Wissenschaft
Während die moderne Wissenschaft den reduktionistischen Ansatz des Analysierens und Trennens befolgt in dem beständigen Versuch, das Ganze in seine kleinsten Teile zu zerlegen, befolgt Ayurveda den Ansatz der Synthese, des Zusammenfügens der Teile, um den ganzen, lebenden Organismus zu erkennen, der in ständiger Kommunikation mit seiner Umgebung ist. Ich will hier nicht das eine gegen das andere ausspielen. Ganz im Gegenteil, denn die Fähigkeit, das kleinste Detail eines lebenden Organismus zu sehen und beobachten zu können, ist äußerst wertvoll und hat uns zu so vielen interessanten und lebensverändernden Entdeckungen geführt. Wenn wir uns aber zu lange auf die Einzelheiten konzentrieren, vergessen wir manchmal, worum es im Großen und Ganzen eigentlich geht. Es ist, als würde man versuchen, einen Vogel kennenzulernen, indem man ihn tötet und in Stücke schneidet, anstatt ihn einfach zu beobachten, um sein Verhalten zu studieren. Oder wie das Sprichwort sagt, wir verlieren vor lauter Bäumen den Wald aus den Augen. Es ist schon in Ordnung, stolz und dankbar für unsere wissenschaftlichen Entdeckungen zu sein – schließlich haben sie so viele Leben gerettet, die sonst durch Unfälle und Krankheiten verloren gegangen wären – aber wir sollten nicht vergessen, dass viele, wenn nicht sogar die meisten dieser Krankheiten von vornherein hätten verhindert werden können. Ich glaube, dass die moderne Wissenschaft und die alten Methoden des Ayurveda wunderbar zusammenarbeiten könnten. Es ist wie ein Verschmelzen der dualen Kräfte: Durch ein Zusammenwirken von Analyse und Synthese, Quantität und Qualität, von Notfallmedizin und Krankheitsprävention bekommen wir ein ganzheitlich wirkungsvolles Gesundheitssystem. Es geht um das Vereinen der linearen, akademischen Herangehensweise des männlichen Prinzips, das die Welt durch den Verstand erfährt, und des nichtlinearen weiblichen Prinzips, das die Welt durch die Sinne, Erfahrung und Intuition erfährt. Einer dieser Wege allein reicht nicht aus, um das Leben wirklich zu verstehen. Wir brauchen beide. Wenn ich Zahnschmerzen habe, werde ich nicht zögern, ein Schmerzmittel zu nehmen, und ich werde dankbar dafür sein. Aber wenn ich häufig Zahninfektionen bekomme, wird die wiederholte Einnahme von Schmerzmitteln nichts an der Ursache des Problems ändern. Es könnte sogar meine Leber zusätzlich belasten und ihre Funktion auf Dauer beeinträchtigen. Wenn wir häufig Kopfschmerzen haben, können wir jedes Mal ein Schmerzmittel nehmen, bis wir uns besser fühlen. Aber wenn wir uns nie fragen, warum wir die Kopfschmerzen überhaupt bekommen, kommen sie immer wieder und entwickeln sich vielleicht zu etwas Ernsterem. Natürlich ist die Unterdrückung von Symptomen an sich nichts Schlechtes – sie kann manchmal sogar lebensrettend sein – aber das Ignorieren der Ursachen einer Krankheit wird uns irgendwann einholen. Die meisten von uns sind schnell wirkende Arzneimittel gewohnt und haben dadurch verlernt, die subtileren Botschaften des Körpers frühzeitig zu erkennen. Erst wenn das Unbehagen, das wir empfinden, größer wird als die Angst, etwas ändern zu müssen, sind viele von uns bereit, Verantwortung zu übernehmen. In der westlichen Medizin ist das erste Stadium einer Krankheit das Auftreten von Symptomen. Im Ayurveda ist das Auftreten von Symptomen bereits die vierte Stufe. Lange bevor sich die ersten Symptome zeigen, gibt uns der Körper die ersten, subtilen Anzeichen eines Ungleichgewichts. Ayurveda lehrt uns, diese Anzeichen klar zu deuten und die Wege der sich entwickelnden Krankheit zu ihren Ursprüngen zurückzuverfolgen, damit wir unseren Lebensstil entsprechend ändern können. Und wenn wir das tun, wird der Körper das Gleichgewicht ganz von selbst wiederherstellen, denn dazu ist er programmiert. Wir alle können lernen, diese Zeichen zu lesen. Wir alle können eine bessere, tiefere...



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