Heimerl | Die Bühne der Intimität | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 206 Seiten

Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Heimerl Die Bühne der Intimität

Psychoanalyse und theatrale Praktiken
1., Originalausgabe 2025
ISBN: 978-3-8379-6292-5
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Psychoanalyse und theatrale Praktiken

E-Book, Deutsch, 206 Seiten

Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse

ISBN: 978-3-8379-6292-5
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Privattheater, kathartische Therapiemethode, innere Bühne - zahlreiche Idiome und Konzepte der Psychoanalyse haben ihren Ursprung in der Welt des Theaters. Das psychoanalytische Sprechzimmer ist eine Bühne der Intimität, und klinisch-kasuistische Seminare sowie Falldarstellungen im professionellen Kontext erinnern an Theaterinszenierungen.

Bernd Heimerl untersucht die Beziehung von Theater, theatralen Praktiken und Psychoanalyse. Er begreift das Freud'sche Szenario als eine Inszenierung des Unbewussten und zeigt auf, dass Begriffe wie aristotelisches Drama, Aufführungskunst, Performativität und Schaulust wie auch Mimesis, Ritual- und Raumtheorien erhellende Verbindungen zur psychoanalytischen Kur aufweisen.

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Weitere Infos & Material


Anstatt eines Vorworts eine Empfehlung

Theater, was ist das?
Ein Streifzug durch die Theatergeschichte – Zur Einfu¨hrung
Peter Duhr
Theatralität vormoderner Gesellschaften (bis 500 v. Chr.)
Das Theater der griechischen Antike (500–350 v. Chr.)
Das Theater der römischen Antike (300 v. Chr.–500 n. Chr.)
Das asiatische Theater: No Theater (16. Jahrhundert), Kabuki (17. Jahrhundert) und die Peking-Oper (19. Jahrhundert)
Das mittelalterliche Mysterienspiel und die Fastnachtspiele (1200–1530)
Die Renaissance und die illusionistische Perspektivbu¨hne (1490–1600)
Das Elisabethanische Theater und die Shakespeare-Bu¨hne (1550–1642)
Die Commedia dell’arte, die italienische Stegreifkomödie (16. und 17. Jahrhundert)

Die Comédie-Italienne und das Theatre de la Foire im Zeitalter des Barock (16. und 17. Jahrhundert)

Das bu¨rgerliche Drama (1700–1780)

Die Romantik (1800–1850)
Der Naturalismus, Richard Wagner und das Moskauer Ku¨nstlertheater (1850–1900)
Die Kolonialisierung der nicht-europäischen Welt Ende des 16. Jahrhunderts

Antinaturalistische Umbru¨che und der Futurismus (1890–1915)

Dadaismus, russische Avantgarde, Piscator, Bauhaus und der Nationalsozialismus (1919–1939)

Das epische Theater, das Theater des Absurden und das Grausame Theater (1940–1960)

Die 1960er und 70er Jahre

»Postdramatisches Theater«: Realität anstatt Realismus?

Literatur

Theater, Theater, der Vorhang geht auf!

Das Freud’sche Szenarium

Sprechtheater und Psychoanalyse

Das protopsychoanalytische Feld der Romantik

Die Wiederholung als ästhetische Erfahrung

Die Nervenkunst der Moderne

Die Psychologische Mittwoch-Gesellschaft – Der Männerbund als Ort des Theatralen

Der Trieb zur Theatralität

Spiel und Nachahmungstrieb – Mimetisches Begehren

Die ästhetische Lust

Theater und Sublimierung

Schaulust und Zeigelust – Theatophilie

Die masochistische Veranstaltung

Theater der Grausamkeit

Theatrale Wirkungsästhetik

Vom Ritual zum Theater

Ins Theater gehen – Das Sprechzimmer betreten
Der heterotopische Ort

Theater der Erregung und Läuterung – Katharsis

Theater als Übertragungsraum – Leiblichkeit und Atmosphäre

Theatrale Darstellungsästhetik

In die Szene setzen

Schau-Spiel – Der Schau-Spieler, die Schau-Spielerin

Der Chor

Die zweite Haut – Die Verhu¨llung

Theatrale Bu¨hnenkunst

Die Inszenierung des Unbewussten

Den Raum sprechen lassen – Die Bu¨hne und der Zuschauerraum, das Sprechzimmer

Container und Holding im verdunkelten Zuschauerraum

Die Bu¨hne der Intimität

Das Sprechzimmer – Intimes Material

Intimismus und das Intime Theater

Angewandte Intimität

Geheimnisse der Seele I – Hedda Gabler von Henrik Ibsen (1891)

Geheimnisse der Seele II – Ein kinografisches Kammerspiel

Geheimnisse der Seele III – Die Geschichte vom verlorenen Spiegelbild

Geheimnisse der Seele IV – A far country oder Berggasse 19

Die Bu¨hne in der Bu¨hne – Die Couch

Theatrale Auffu¨hrungskunst

Der Dramentext im psychoanalytischen Sprechzimmer

Vom Dramentext zur Bu¨hne – Die theatrale Falldarstellung

Gedanken miteinander verweben – Die Weaving-Thoughts-Methode

Der Vorhang fällt

Literatur


Heimerl, Bernd
Bernd Heimerl hat Psychologie und Theaterwissenschaften studiert. Er ist Einzel- und Gruppenpsychoanalytiker, Supervisor und Lehranalytiker an verschiedenen psychoanalytischen Instituten, Selbsterfahrungsleiter am Seminar für Gruppenanalyse Zürich (SGAZ) und an der Deutsch-Chinesischen Akademie für Psychotherapie (DCAP) im Ausbildungsprogramm der psychodynamischen Gruppenpsychotherapie in Shanghai. Er veröffentlichte zur Rezeption der Psychoanalyse in Literatur, Theater und Film als auch zu Geschlechterkonstruktionen in der Psychoanalyse.


Stand: September 2025

Autorenfoto: Hoffotografen Berlin



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