Helbig / Grossmann | Skeptische Zärtlichkeit | Buch | 978-3-86660-077-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 210 Seiten, ENGLBR, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 453 g

Helbig / Grossmann

Skeptische Zärtlichkeit

Junge deutschsprachige Lyrik
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-86660-077-5
Verlag: Leipziger Literaturverlag

Junge deutschsprachige Lyrik

Buch, Deutsch, 210 Seiten, ENGLBR, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 453 g

ISBN: 978-3-86660-077-5
Verlag: Leipziger Literaturverlag


Mit Beiträgen von NORA BOSSONG Helwig Brunner CRAUSS. Kurt Drawert LISA ELSÄSSER DOROTHEA GRÜNZWEIG DAN FALBEIL DANIEL FALB CHRISTIAN FILIPS UDO GRASHOFF BEATRIX HAUSTEIN RENÉ HAMANN SONJA HARTER HERBERT HINDRINGER HAUKE HÜCKSTÄDT Jayne-Ann Igel Hendrik Jackson ADRIAN KASNITZ Björn Kuhligk CHRISTIAN LEHNERT SEPP MALL Brigitte Oleschinski MARCUS POETTLER STEFFEN POPP MONIKA RINCK MARCUS ROLOFF HENDRIK ROST ULRIKE ALMUT SANDIG SILKE SCHEUERMANN TOM SCHULZ LUTZ SEILER ULF STOLTERFOHT CHRISTIAN TEISSL ANJA UTLER Jan Wagner Ron Winkler ULJANA WOLF

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Die neuere deutschsprachige Lyrik ist und bleibt ein Phänomen, das den Wissenschaften noch über einen längeren Zeitraum Denkstoff aufgeben kann. Wir benutzen bewusst die Mehrzahl. Denn neben den Literaturwissenschaftlern dürften zumindest noch die Verhaltensforscher und die Soziologen ihr Brot mit der Lyrik verdienen können.

Die Verhaltensforscher könnten versuchen zu erklären, warum sich im deutschsprachigen Raum zwar ca. 50.000 Autoren ernsthaft mit dem Verfassen von Gedichten beschäftigen, aber oft nur 500 Leser bereit sind, den besten Lyrikband des Jahres käuflich zu erwerben. Vermutlich gibt es Länder und Sprachräume, wo sich dieses genau umgekehrt verhält. Und in welches Fach schlägt die Frage, warum sich zeitgenössische Lyrik gerade dann schlecht verkauft, wenn sie wirklich gut ist?

Die Soziologen schließlich könnten versuchen in Erfahrung zu bringen, warum die deutsche Lyrik nicht „totzukriegen“ ist. Denn immer dann, wenn sie „totgesagt“ wurde, breitete sie ihre Schwingen aus und stieg wie ein Phönix aus der vermeintlichen Asche.

Jene 500 unentwegten Leser haben sich nahe dem Honigfass eingerichtet, wohl wissend, dass es immer voll sein wird. Und eben jenen erfahrenen Gourmets zeitgenössischer Lyrik widmen wir unsere Anthologie und hoffen, sie nicht zu enttäuschen.

Die vorliegende Anthologie versucht in Form einer Dreiteilung einen neuen Weg der Annäherung an das zeitgenössische Gedicht zu gehen. 29 zwischen 1951 und 1983 geborene Dichterinnen und Dichter aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol, die dabei sind sich in der ersten Reihe der zeitgenössischen deutschsprachigen Lyrik zu etablieren bzw. sich vor nicht allzu langer Zeit dort etabliert haben, werden zunächst mit einführenden Texten vorgestellt. Für diese Kurzessays konnten Autoren wie Brigitte Oleschinski, Kurt Drawert, Jan Wagner, Björn Kuhligk, Ron Winkler, Hendrik Jackson und Helwig Brunner gewonnen werden, die in der Vergangenheit selbst als Herausgeber und Multiplikatoren in der Lyrikszene hervorgetreten sind. Ihnen wurde das Recht eingeräumt, sich die Dichterinnen und Dichter selbst auszuwählen. Die Besprochenen stellen sich jeweils mit neuen Gedichten vor, und den Gedichten folgt ein poetologischer Text zur eigenen Sicht und Arbeit. Auf diese Art ist eine reiche Sammlung von Texten entstanden, die es dem Leser ermöglicht, das weite Feld der neuesten deutschsprachigen Lyrik zu überschauen und zugleich einen Einblick in die Beweggründe und Arbeitsweisen der heute Gedichte Schreibenden zu erhalten.



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