Hertel | Maria Elisabeth | Buch | 978-3-205-79480-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band Band 016, 386 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 747 g

Reihe: Schriftenreihe der oesterreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts

Hertel

Maria Elisabeth

Österreichische Erzherzogin und Statthalterin in Brüssel (1725-1741)
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-205-79480-6
Verlag: Böhlau

Österreichische Erzherzogin und Statthalterin in Brüssel (1725-1741)

Buch, Deutsch, Band Band 016, 386 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 747 g

Reihe: Schriftenreihe der oesterreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts

ISBN: 978-3-205-79480-6
Verlag: Böhlau


1725 reiste die Schwester von Kaiser Karl VI. begleitet von 230 Personen quer durch Europa von Wien nach Brüssel: Erzherzogin Maria Elisabeth – unverheiratet und von Pockennarben entstellt – wurde mit 44 Jahren Statthalterin der Österreichischen Niederlande. Eigenwillig und durchsetzungsstark gestaltete die tiefgläubige Frau fortan die Politik des heutigen Belgien und hielt prachtvoll Hof. Im höfischen Zeremoniell nahm sie die Stellung des Kaisers ein – obwohl sie eine Frau war. Geschickt festigte die machtbewusste Erzherzogin ihre einzigartige Führungsrolle, indem sie die Konkurrenz unter den männlichen Ministern förderte. Die bislang kaum erforschte Habsburgerin war eine Frau mit hohem Pflichtbewusstsein, religiöser Intoleranz und menschlichen Schwächen. Sie starb 1741 von ihrer Familie fast vergessen in Brüssel.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1. Wer war Maria Elisabeth ?
Auf den Spuren einer verschwundenen Statthalterin
2. Der Anfang – Von Wien nach Brüssel
2.1 Die Reise
2.2 Von den Spanischen zu den Österreichischen Niederlanden
3. Die Akteure bei Hof
3.1 Amtsstrukturen und Personal
3.1.2 Die Bewerbungen und Stellenbesetzungen
3.1.3 Die praktische Organisation
3.2 Die Obersthofmeister
3.2.1 Interimsstatthalter Graf Daun
3.2.2 Graf Visconti
3.2.3 Graf Harrach
3.3 Die adeligen Amtsträger
3.3.1 Die Hofkavaliere
3.3.2 Die Hofdamen
3.4 Das einfache Dienstpersonal
3.4.1 Arbeit und Leben bei Hof
3.4.2 Die Schlägerei von 1739 – Ein Dienstbotenprozess
4. Maria Elisabeth – Ein Portrait
4.1 Die junge Erzherzogin – Kindheit und Erziehung
4.2 Die politischen Ambitionen
4.3 Der Alltag einer Landesmutter – Maria Elisabeth als Regentin
4.4 Konflikte mit Karl VI
4.4.1 Jansenismus
4.4.2 Kirchenasyl
4.5 Maria Elisabeth, Graf Harrach und Franz Stephan von Lothringen – Eine Staatsaffäre
4.6 Die Körper der Statthalterin
5. „Rien d’étonnant“ – Ein langweiliger Hof ?
5.1 Das Zeremoniell des Statthalterhofes
5.2 Fest und Inszenierung
5.2.1 Religiöse Feste
5.2.2 Politische Feste
5.2.3 Höfische Feste
5.3 Rangstreitigkeiten und Intrigen
5.3.1 Harrach, Cuvelier und die Hofdamen
5.4 Der Brand und seine Folgen
6. Das Ende – Der Tod der Erzherzogin
7. Schlussbemerkungen
8. Anhang
8.1 Hofstaatslisten
8.1.1 Hofstaatsliste 1725
8.1.2 Hofstaatsliste 1741
8.2 Briefe
8.3 Quellen- und Literaturverzeichnis
8.3.1 Ungedruckte Quellen
8.3.2 Gedruckte Quellen
8.3.3 Sekundärliteratur
8.4 Abbildungsverzeichnis
Dank
Personenregister


Hertel, Sandra
Sandra Hertel ist Historikerin und Assistentin am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit und Geschlechtergeschichte an der Ruhr-Universität Bochum.

Sandra Hertel studierte Geschichte in Köln, Salamanca und Wien. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Albertina in Wien.



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