Buch, Deutsch, 82 Seiten, GB, Format (B × H): 164 mm x 246 mm, Gewicht: 362 g
Buch, Deutsch, 82 Seiten, GB, Format (B × H): 164 mm x 246 mm, Gewicht: 362 g
ISBN: 978-3-85197-788-2
Verlag: Obelisk Verlag
Fjodor, der Dichter, hat endlich einen Auftrag bekommen! Es ist aber auch höchste Zeit, denn sowohl Zucker als auch Öl neigen sich dem Ende zu. Leider fällt Fjodor allerdings keine einzige Zeile ein! Erst als eine Tüpfelfhyäne bei ihm anläutet und ihm ihre Hilfe anbietet, kommt die Sache in Schwung – und auch das nur ganz kurz, weil sie nach den ersten Versen schon wieder weg muss.
Damit beginnt eine wilde Suche nach der Hyäne, die Fjodor zuerst in den Zoo und schließlich zu seinem Dichterkollegen Leonid führt, der die Hyäne ebenfalls ganz dringend braucht. Ob die dichtende Hyäne wohl wieder auftaucht?
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In diesem Augenblick läutete es an der Tür.
Fluchend stand Fjodor auf.
Immer diese Störungen! So konnte natürlich
kein Mensch dichten!
Er riss die Tür auf.
„Was denn?“, schnaubte er ins Nichts, denn
keiner war da.
„Bin ich zu spät?“, fragte eine Stimme von
schräg unten.
Fjodor machte einen Schritt zurück und
schaute hinunter.
Vor ihm stand – etwas geduckt und mit hängendem
Schwanz – eine Hyäne.
„Zu spät?“, fragte Fjodor. „Wofür denn zu spät?“
„Für die Jause“, sagte die Hyäne heiser.
„Wir waren verabredet.“




