E-Book, Deutsch, 337 Seiten
Humboldt / Beck Werke
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-534-73942-4
Verlag: wbg Academic
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Darmstädter Ausgabe
E-Book, Deutsch, 337 Seiten
ISBN: 978-3-534-73942-4
Verlag: wbg Academic
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Der geniale Forschungsreisende Alexander v. Humboldt (1769-1859) erlangte mit den Ergebnissen seiner Expeditionen Weltruhm. Neben naturwissenschaftlichen - geographischen, geologischen und biologischen - Untersuchungen erforschte Humboldt auch Herkunft, Sprache und Kultur der Völker, deren Gebiete er bereiste. Die kommentierte Darmstädter Ausgabe umfasst die wesentlichen Schriften aus Humboldts umfangreichem Werk und wird hier in einer preisgünstigen Jubiläumsausgabe erneut aufgelegt. Die ausführlichen Einführungen und Kommentare des renommierten Humboldt-Kenners Hanno Beck reflektieren den Stand der Forschung.
Alexander von Humboldt (1769 - 1859), Geograph und Naturforscher, kann in seinen Fachgebieten als Begründer einer modernen empirischen Wissenschaft gelten. Seine zahllosen Reisen, seine wissenschaftlichen Kontakte in alle Welt und sein umfangreiches Werk machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer Berühmtheit, deren Wirkung bis heute anhält.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1 Kosmos, Bd. I, S. 43. 2 Die Formen des Kontinents von Italien, Sizilien, Griechenland, dem Kaspischen und Roten Meer. S. meine Relation Historique, ?. ?, p. 208. 3 Dante, Purg. I, 25–28: Goder pareva il ciel di lor fiammelle:
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Poi che privato se’ de mirar quelle! 4 Schillers sämmtliche Werke, 1826, Bd. XVIII. S. 231, 473, 480 und 486; Gervinus, Neuere Gesch. der poet. National-Litteratur der Deutschen, 1840, Th. I, S. 135; Adolph Becker im Charikles, Th. I, S. 219. Vergleiche aber damit Eduard Müller, Über Sophokleische Naturanschauung und die Tiefe Naturempfindung der Griechen, 1842, S. 10 und 26. 5 Schnaase, Geschichte der bildenden Künste bei den Alten, Bd. II, 1843, S. 128–138. 6 Plut., De EI apud Delphos, cap. 9. Vgl. über eine Stelle des Apollonius Dyscolus aus Alexandrien (Mirab. Hist., cap. 40) die letzte Schrift von Otfr. Müller: Gesch. der griech. Litteratur, Bd. I, 1845, S. 31. 7 Hesiodi Opera et Dies, v. 502–561; Göttling in Hes. Carm., 1831, p. XIX; Ulrici, Gesch. der hellenischen Dichtkunst, Th. I, 1835, S. 337; Bernhardy, Grundriß der griech. Litteratur, Th. II, S. 176; doch nach dem Ausspruch von Gottfr. Hermann (Opuscula, Vol. VI, p. 239) „trägt des Hesiodus malerische Beschreibung des Winters alle Zeichen eines hohen Alterthums“. 8 Hes. Theog., v. 233–264. Auch die Nereide Mära (Od. XI, 326; II. XVIII, 48) soll vielleicht das phosphorische Leuchten der Meeresfläche ausdrücken, wie derselbe Name µa?a den funkelnden Hundsstern (Sirius) bezeichnet. 9 Vgl. Jacobs, Leben und Kunst der Alten, Bd. I, Abth. 1, S. VII. 10 Ilias VIII, 555–559; IV, 452–455; XI, 115–199. Vgl. auch im Eingang der Heerschau die gehäuften, aber lebensvollen Schilderungen der Tierwelt II, 458–475. 11 Od. XIX, 431–445; VI, 290; IX, 115–199. Vgl. „des grünenden Haines Umschattung“ bei der Felsengrotte der Kalypso: „wo ein Unsterblicher selbst würde bewunderungsvoll weilen und sich herzlich erfreuen des Anblicks“: V, 55–73; die Brandung im Land der Phäaken V, 400–442; die Gärten des Alcinous VII, 113–130. – Über den Frühlingsdithyrambus des Pindaros s. Böckh, Pindari Opera, ?. II, ? 2, pp. 575–579. 12 Oed. in Kolonos, v. 668–719. Als Beschreibungen der Landschaft, in denen sich ein tiefes Naturgefühl offenbart, muß ich hier noch erwähnen die Schilderung des Cithäron in Euripides, Bacchen, v. 1045 (Leake, North Greece, Vol. II, p. 370), wo der Bote aus dem Asopostal aufsteigt, den Sonnenaufgang im Delphischen Tal bei Euripides, Ion, v. 82; den Anblick der heiligen Delos, mit trüben Farben gemalt: „von Möwen umflattert, von stürmischen Wellen gegeißelt“, bei Kallimachus im Hymnos auf Delos, v. 11. 13 Nach Strabo (lib. VIII, pag. 366 Casaub.), wo er den Tragiker wegen einer geographisch unrichtigen Begrenzung von Elis anklagt. Die schöne Stelle des Euripides ist aus dem ›Kresphontes‹, und die Beschreibung der Trefflichkeit Messenes stand mit der Exposition der politischen Verhältnisse (der Teilung der Länder unter die Herakliden) in genauer Verbindung. Die Naturschilderung war also auch hier, wie Böckh scharfsinnig bemerkt, an menschliche Verhältnisse geknüpft. 14 Meleagri Reliquiae, ed. Manso, p. 5. Vgl. Jacobs, Leben und Kunst der Alten, Bd. 1, Abth. 1, S. XV, Abth. 2, S. 150–190. Das Frühlingsgedicht des Meleager glaubte Zenobetti (Mel. Gardareni in Ver Idyllion, 1759, p. 5) um die Mitte des 18. Jahrhunderts zuerst entdeckt zu haben. S. Brunckii, Anal., T. III, p. 105. – Zwei schöne Waldgedichte des Marianos stehen in der ›Anthol. graeca‹ II, 511 und 512. Mit dem Meleager kontrastriert das Lob des Frühlings in den Eklogen des Himerius, eines Sophisten, der unter Julian Lehrer der Rhetorik zu Athen war. Der Stil ist im ganzen kalt und geziert; aber im einzelnen, besonders in der beschreibenden Form kommt er bisweilen der modernen Weltanschauung sehr nahe. Himerii Sophistae Eclogae et Declamationes, ed. Wernsdorf, 1790 (Oratio III, 3–6 und XXI, 5). Man muß sich wundern, daß die herrliche Lage von Konstantinopel den Sophisten gar nicht begeistert habe (Orat. VII,5–7; XVI,3–8). – Die im Text bezeichneten Stellen des Nonnus finden sich Dionys., ed. Petri Cunaei, 1610, lib. II, p. 70, VI p. 199, XXIII pp. 16 und 619, XXVI p. 694. (Vgl. auch Ouwaroff, Nonnos von Panopolis, der Dichter, 1817, S. 3, 16 und 21.) 15 Aeliani Var. Hist. et Fragm. lib. III, cap. 1, pag. 139 Kühn. Vgl. A. Buttmann, Quaest. de Dicaearcho (Naumb. 1832), p. 32 und Geogr. gr. min. ed. Gail, Vol. II, pp. 140–145. – Eine merkwürdige Naturliebe, besonders eine Blumenliebhaberei, die William Jones schon mit der der indischen Dichter zusammengestellt hat, bemerkt man bei einem Tragiker, dem Chäremon; s. Welcker, Griechische Tragödien, Abth. III, S. 1088. 16 Longi Pastoralia (Daphnis et Chloe, ed. Seiler 1843), lib. I, 9; III, 12 und IV,1–3; pag. 92, 125 und 137. Vgl. Villemain, Sur les Romans grecs, in seinen Mélanges de Littérature, T. II, pp. 435–448, wo Longus mit Bernardin de St. Pierre verglichen ist. 17 Pseudo-Aristot., De Mundo, cap. 3, 14–20, pag. 392 Bekker. 18 S. Aristoteles bei den Römern von Stahr 1834, S. 173–177; Osann, Beiträge zur griech. und röm. Litteraturgeschichte, Bd. I, 1835, S. 165–192. Stahr vermutet (S. 172) wie Heumann, daß der heutige griechische Text eine umgestaltete Übersetzung des lateinischen Textes des Apulejus sei. Letzterer (de Mundo, p. 250 Bip.) sagt bestimmt: er habe sich in der Abfassung seines Buchs an Aristoteles und Theophrast gehalten. 19 Osann a.a.O., S. 194–226. 20 Cicero, De Natura Deorum, II, 37. Eine Stelle, in welcher Sextus Empiricus (Adversus Physicos, lib. IX, 22, p. 554 Fabr.) eine ähnliche Äußerung des Aristoteles anführt, verdient um so mehr Aufmerksamkeit, als Sextus kurz vorher (IX, 20) auf einen anderen, für uns ebenfalls verlorenen Text (über Divination und Träume) anspielt. 21 Aristoteles flumen orationis aureum fundeus, Cic., Acad. Quaest. II, cap. 38. (Vgl. Stahr, Aristotelia, Th. II, S. 161 und in desselben Schrift Aristoteles bei den Römern, S. 53.) 22 Menandri rhetoris comment. de Encomiis ex rec., Heeren 1785, sect. I, cap. 5, pp. 38 und 39. Der strenge Kritiker nennt das didaktische Naturgedicht ?????te??, eine frostige Komposition, in der die Naturkräfte ihrer Persönlichkeit entkleidet auftreten: Apoll das Licht, Hera der Inbegriff der Lufterscheinungen, Zeus die Wärme ist. Auch Plutarch (De aud. poet., p. 27 Steph.) verspottet die sogenannten Naturgedichte, welche nur die Form der Poesie haben. Nach dem Stagiriten (De Poet., cap. 1) ist Empedokles mehr Physiologe als Dichter, er hat mit Homer nichts gemein als das Versmaß. 23 „Es mag wunderbar scheinen, die Dichtung, die sich überall an Gestalt, Farbe und Mannigfaltigkeit erfreut, gerade mit den einfachsten und abgezogensten Ideen verbinden zu wollen; aber es ist darum nicht weniger richtig. Dichtung, Wissenschaft, Philosophie, Tatenkunde sind nicht in sich und ihrem Wesen nach gespalten; sie sind eins, wo der Mensch auf seinem Bildungsgang noch eins ist oder sich durch wahrhaft dichterische Stimmung in jene Einheit zurückver setzt.“ Wilhelm von Humboldt, Gesammelte Werke, Bd. I, S. 98–102 (vgl. auch Bernhardy, Röm. Litteratur, S. 215–218 und Fried. Schlegels sämmtliche Werke, Bd. I, S. 108–110). Cicero (Ad. Quint. fratrem II, 11) schrieb freilich, wo nicht mürrisch, doch mit vieler Strenge, dem von Virgil, Ovid und Quintilian so hochgepriesenen Lucretius mehr Kunst als schöpferisches Talent (ingenium) zu. 24 Lucret., lib. V, v. 930–1455. 25 Plato, Phaedr., p. 230; Cicero, De Leg. I. 5,...




