Buch, Deutsch, 268 Seiten, mit Schutzumschlag, Format (B × H): 145 mm x 217 mm
ISBN: 978-3-534-27026-2
Verlag: Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Im Spätwerk Lenins verdichten sich Dringlichkeit und revolutionäre Schlagkraft in besonderer Weise. Dennoch stehen meist seine frühen Schriften im Rampenlicht. Der Philosoph und ausgezeichnete Lenin-Kenner Slavoj Žižek zeigt nun anhand ausgewählter Briefe, Reden und Notizen eine neue Seite des sowjetischen Regierungschefs, fernab von Personenkult und Verklärung.
Anfang der Zwanzigerjahre, inmitten der letzten Wellen des russischen Bürgerkriegs, sah sich Lenin mit der größten politischen Herausforderung seines Lebens konfrontiert. Die junge Sowjetunion war nach außen wie nach innen schwach, isoliert und zerrüttet - eine neue, gemäßigte Politik musste her. In seiner scharfsichtigen, präzisen und unterhaltsamen Interpretation zieht Žižek eine Verbindung von den turbulenten Zeiten des jungen Staates bis zu gegenwärtigen ökonomischen Krisen. Angetrieben wird er von der Frage, was wir für unsere Situation von Lenin lernen können.
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Inhaltsverzeichnis
Einführung: Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten 7
Anmerkungen zu den Texten 97
An M. Solokow 101
Brief an G. Mjasnikow. 104
Neue Zeiten, alte Fehler in neuer Gestalt 111
Notizen eines Publizisten: Über das Besteigen hoher Berge, über die Schädlichkeit der Verzagtheit, über den Nutzen des Handels, über das Verhältnis zu den Menschewiki u. dgl.m. 122
Politischer Bericht des Zentralkomitees der KPR(B) 133
Notiz für das Politbüro über den Kampf gegen den Grossmachtchauvinismus 190
Brief an den Parteitag 191
Tagebuchblätter 199
Über das Genossenschaftswesen 206
Über unsere Revolution 216
Wie wir die Arbeiter- und Bauerninspektion reorganisieren sollen 220
Lieber weniger, aber besser 227
An Genosse Stalin 247
An P. G. Mdiwani, F.J. Macharadse und andere 249
Nachwort: Lenin steuert durch unbekanntes Gebiet 251
Quellen 267




