In Leder | Medienkombination | 978-3-947295-99-9 | www.sack.de

Medienkombination, Englisch, Deutsch, 28 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 135 mm, Gewicht: 120 g

In Leder


100. Auflage 2025
ISBN: 978-3-947295-99-9
Verlag: EECLECTIC

Medienkombination, Englisch, Deutsch, 28 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 135 mm, Gewicht: 120 g

ISBN: 978-3-947295-99-9
Verlag: EECLECTIC


Die Publikation zeigt die Arbeit In Leder der Künstlerin Käthe Kruse. In Leder besteht aus 20 mit Leder bezogenen Instrumenten. Ausgangspunkt war das Schlagzeug, das Käthe Kruse in den 1980er Jahren in der ikonischen Band Die Tödliche Doris spielte und das sie als erstes der Instrumente in einem Akt der Transformation und Neudefinition „einlederte“. Es folgten Gitarre, Bass, Geige, Klarinette, Blockflöte, Rasseln, Akkordeon, Zimbeln, Wasserkessel, Glockenspiel und Klangstäbe, die nun mit Leder überzogen zu eigenständigen Objekten wurden. Im E-Book können die neuen Klänge gehört und die Instrumente gespielt werden.

Die eingelederten Instrumente werden weiterhin in performativen Aufführungen gespielt. In der Performance Lieder in Leder* singt Kruse Lieder aus Chöre & Soli, halb verborgen in einer Säule aus Leder. Sie wird von ihrer Tochter Edda Kruse Rosset auf dem lederbezogenen Schlagzeug begleitet. Im Konzert in Leder werden alle Instrumente zum Einsatz gebracht und Kruse schlägt die mit Texten der Lieder bedruckten Bleche, die einen scheppernden Gegenklang zu den vom Leder gedämpften Instrumenten erzeugen. Sophia Bicking, Danielle de Picciotto, Alexander Hacke, Edda Kruse Rosset und Alma Neumann begleiteten Kruse bei dem einmaligen Konzert am 10. April 2025 in der Berlinischen Galerie. Die Perfomances Lieder in Leder und Konzert in Leder sind im E-Book als Videos enthalten.

*Lieder in Leder?basieren auf den kurzen Acappella-Songs aus der Box Chöre & Soli von Die Tödliche Doris, die 1984 von Gelbe Musik, Berlin, und Pure Freude, Düsseldorf, herausgegeben wurde.

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Weitere Infos & Material


Sack, Janine
Janine Sack arbeitet als Verlegerin, Art-Direktorin und Dozentin in Berlin. Seit 2018 betreibt sie das Verlagsprojekt EECLECTIC (Digital Publishing for Visual Culture), das 2024 mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet wurde. Sie ist Teil des publizistischen Netzwerks Drucken Heften Laden, das sich mit Themen des unabhängigen Publizierens in Veranstaltungs- und Publikationsformaten beschäftigt. Als Art-Direktorin hat sie u.a. für die Wochenzeitung „der Freitag“ gearbeitet und das Design der „taz“ neu gestaltet. Sie unterrichtet Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Digital Publishing (u.a. Merz Akademie, Weißensee Kunsthochschule Berlin). Sie war Gründungsmitglied der Künstlerinnengruppen frauen•und•technik und -Innen und ist Teil des technofeministischen Recherche-Netzwerks #PurpleNoise (ua. #shareyourair, Empowerment, Kunstmuseum Wolfsburg, 2023).

Kruse, Käthe
Käthe Kruse, 1958 in Bünde geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Seit den 1980er Jahren, als Teil des Westberliner Avant­-garde-­Trios Die Tödliche Doris (1979/80 gegründet von Wolfgang Müller und Nikolaus Utermöhlen), setzt sie sich mit der Verschränkung von Musik, Text, Performance, Video, Film und Malerei auseinander und hat neue Formate entwickelt, die sich nicht in herkömmliche Kategorien einordnen lassen. Käthe Kruse verbindet auch als Solokünstlerin unterschiedlichste Medien konzeptionell zu einem eigenen künstlerischen Ansatz.

Käthe Kruse studierte von 1990 bis 1997 Visuelle Kommunikation an der Hochschule der Künste Berlin. Sie war Meisterschülerin bei Heinz Emigholz und erhielt das Stipen­dium Nachwuchsförderung. Im Jahr 1999 erhielt ­sie das DAAD-Stipendium, Bonn, 2004 das Arbeit­s­stipendium, Stiftung Kulturfonds, Berlin, 2008 das Arbeitsstipendium Bildende Kunst der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten, 2020 die Katalogförderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin, sowie ­das Stipendium NEUSTART KULTUR, Stiftung Kunstfonds, Bonn, und 2021 den Peter Jacobi Werkpreis der Peter Jacobi Stiftung für Kunst und Design, Pforzheim. Seit 2023 ist sie Präsidentin des Internationalen Künstlergremiums IKG.

Mit der Tödlichen Doris war sie im MoMA, N.Y., auf der documenta, Kassel (1987) sowie im Museé d’Art Moderne, Paris (1982). Ihre Installationen zeigte sie in der Kunsthalle Bremerhaven (2000), im Hamburger Bahnhof (2002 und 2022), in der Galerie der Stadt Schwaz (2017), im Centre d’Art Contemporain, Lausanne und im Kunstverein Tiergarten (2020), in der Berlinischen Galerie (2022) und im Landesmuseum Karlsruhe (2023/2024).

Sie hatte Lehraufträge an der Muthesius Kunsthochschule Kiel und an der Zürcher Hochschule der Künste. Käthe Kruse wird durch die ZWINGER Galerie, Berlin vertreten.



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