Buch, Deutsch, Band 22, 281 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 232 mm x 156 mm, Gewicht: 427 g
Die gewillkürte Bindung an gerichtliche Entscheidungen
Buch, Deutsch, Band 22, 281 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 232 mm x 156 mm, Gewicht: 427 g
Reihe: Veröffentlichungen zum Verfahrensrecht
ISBN: 978-3-16-147285-5
Verlag: Mohr Siebeck
Florian Jacoby untersucht den Musterprozeßvertrag von Grund auf. Dabei unterscheidet er zwischen drei Bestandteilen des Vertrages. Durch die Bindungsabrede erreichen die Parteien die Verbindlichkeit der Entscheidung des Musterverfahrens für ihre Auseinandersetzung. Mit der Stillhalteabrede treffen die Vertragsparteien prozessuale und materielle Regelungen, um ihre Rechtsbeziehungen zusätzlich zur Bindung an die Musterentscheidung zu bestimmen. Und die Verfahrensabreden stellen prozessuale Vereinbarungen dar, mit denen die Vertragsparteien auf den Musterprozeß Einfluß nehmen wollen.
Florian Jacoby untersucht ausführlich Rechtsnatur, Voraussetzungen und Wirkungen der einzelnen Abreden. Zusätzlich nimmt er ausführlich zur Dogmatik der Feststellungsverträge Stellung und erörtert die Diskussion über die Dogmatik der Prozeßverträge. Auch die Urteilswirkungen Rechtskraft und Interventionswirkung sowie die Tatbestandswirkung überprüft er gesondert, um die vertraglichen Bindungswirkungen von den bekannten gesetzlichen Bindungswirkungen abzugrenzen.




