Buch, Deutsch, Band 1229, 317 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 430 g
Ein Anwendungsfall der Urban Governance
Buch, Deutsch, Band 1229, 317 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 430 g
Reihe: Schriften zum Öffentlichen Recht
ISBN: 978-3-428-13983-5
Verlag: Duncker & Humblot
Ausgehend von der Zunahme kooperativer Handlungsformen im öffentlichen Raum untersucht die Autorin inwiefern bestimmte städtebauliche Kooperationsmodelle eine Vergabepflicht auslösen. Die Arbeit widmet sich in einem ersten Teil dem theoretischen Hintergrund städtebaulicher Privatisierungstendenzen, indem der Wandel des öffentlichen Raumes beleuchtet und ein Zusammenhang zur Governance Forschung hergestellt wird. Dabei kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass ein Spannungsverhältnis besteht zwischen dem ökonomisch geprägten Instrument des Vergaberechts und den mit Kooperationsmodellen verfolgten städtebaulichen Belangen. In einem zweiten Teil wird der Anwendungsbereich des Vergaberechts im Hinblick auf ausgewählte Kooperationsmodelle untersucht, wobei die Arbeit zu dem Ergebnis gelangt, dass eine Ausschreibungspflicht sowohl bei Grundstücksmodellen mit Bauverpflichtung als auch bei Business Improvement Districts unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist. Für die Fälle der Anwendbarkeit des Vergaberechts werden im dritten Teil der Untersuchung verschiedene Lösungsstrategien daraufhin geprüft, wieweit sie den Konflikt zwischen formstrengem Vergaberecht und städtebaulichen Zielen zu entschärfen vermögen.
Autoren/Hrsg.
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Weitere Infos & Material
A. Problemlage und theoretischer Hintergrund
Einleitung / Untersuchungsgegenstand / Untersuchungsgang – Privatisierung als Herausforderung im öffentlichen Raum – Kooperation und Vergaberecht
B. Anwendungsbereich des Vergaberechts im Hinblick auf untersuchte städtebauliche Kooperationsmodelle
Kritische Faktoren für die Instrumentenwahl – Voraussetzungen der Ausschreibungspflicht – Geschriebene und ungeschriebene Ausnahmen – Anwendung auf die städtebaulichen Kooperationsverhältnisse – Verhältnis zum Beihilferecht
C. Reduzierung des Konflikts zwischen Vergabepflicht und städtebaulichen Belangen
Darstellung des Konflikts – Auswahl der Verfahrensart – Beschränkung der Ausschreibungspflicht – Ausschöpfen der vom Europarecht belassenen Spielräume – Stärkung städtebaulicher Belange. Städtebauliche Entwicklung als Vergabemaxime? – Entwicklung neuer Vergabeverfahren
D. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
Literatur- und Sachwortverzeichnis




