Jánszky Das Recruiting-Dilemma
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-648-05750-6
Verlag: Haufe
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Zukunft der Personalarbeit in Zeiten des Fachkräftemangels
E-Book, Deutsch, 222 Seiten, E-Book
Reihe: Haufe Fachbuch
ISBN: 978-3-648-05750-6
Verlag: Haufe
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Sven Gábor Jánszky ist Trendforscher und Direktor des 2b AHEAD ThinkTanks. Seit zwölf Jahren treffen sich 250 CEOs und Innovationschefs der deutschen Wirtschaft. Seine Trendanalysen zu den Lebens-, Arbeits- und Konsumwelten der kommenden zehn Jahre und seine Strategieempfehlungen prägen die Zukunftsdiskussionen vieler Branchen. Als Sparringspartner für Vorstände führt und moderiert er die Strategieentwicklung hin zu Geschäftsmodellen der Zukunft. Er ist ein gefragter Interview-Experte in Deutschlands wichtigen Wirtschaftsmedien zum Thema Innovationen und Strategien und Keynotespeaker auf unzähligen Tagungen und Kongressen.
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Vorwort Prolog Das Leben der Jobnomaden Warum wir alle studieren müssen Das Verschwinden des Stellenprofils Wie ein fluider Personaler denkt Wie eine Caring Company tickt Das wichtigste Recruiting-Versprechen: Wir steigern Ihren Markenwert Die HR-Strategie der fluiden Unternehmen Wieso Personaler zu Datenanalysten werden Wie das Büro der Zukunft aussieht Vom Personalberater zum persönlichen 360°-Manager Wie Personalabteilungen mit Dienstleistern zusammenwachsen Wie der 'War for Talents' einstige Konkurrenten zur Kooperation zwingt Warum die besten Mitarbeiter gekündigt werden müssen Die Express-Identifikation für Projektarbeiter Wie Employer Branding zur Employee Value Proposition führt Wie das Corporate Life funktioniert Warum Führungskräfte ihre Mitarbeiter in Zwangsurlaub schicken Das Recruiting-Potenzial der Nischen Unternehmen brauchen Senior-Trainee- und Unlearn-Programme Warum das Businesspartner-Modell nicht reicht Wichtigste HR-Regel: Gesunder Menschenverstand Warum Unternehmen eine betriebseigene Schule brauchen Arbeitslos trotz VollbeschäftigungJobvermittlung für den Lebenspartner als Chance für Caring Companies Warum jeder Mitarbeiter fünf Coaches braucht Die Rolle des Chief Change Officers in fluiden Unternehmen Das wichtigste Tool des Chief Change Officers: die Veränderungslandkarte Wann Personalberater verlieren Der Kampf um die Azubis Warum Unternehmen interne Headhunter brauchen und eigene Mitarbeiter verleihen Von Shared Spaces und der Career-Transition-Strategie Warum wir bis 75 arbeiten wollen Unternehmensübernahme als Recruitingstrategie Wie HR-Abteilungen sich selbst abschaffen Wie aktivieren wir die letzte Million? Die neue "Assisted-Working-Class" Die Corporate-Life-Manager für den Fluid-Caring-Mix Epilog Literaturverzeichnis Stichwortverzeichnis
Summary
Die Veränderung der HR-Strategien ist nicht selbst gewählt. Sie beruht auf der demografischen Entwicklung, nach der bis zum Jahr 2025 etwa 6,5 Millionen Menschen vom deutschen Arbeitsmarkt verschwinden. In der Prognose klafft dann in Deutschland eine Arbeitskräftelücke von 2 bis 5 Millionen Menschen. Einige Branchen und Regionen sind davon stärker betroffen als andere, doch die Auswirkungen dieses Recruiting-Dilemmas werden alle spüren: Fluide Unternehmen werden im Jahr 2025 nur noch ein passender oder unpassender Teil der Persönlichkeitsentwicklung der Mitarbeiter sein. Die folgerichtige Recruiting-Strategie ist die Orientierung auf eine neue Employee Value Proposition des Unternehmens. Diese ist für jeden Mitarbeiter individuell und sagt aus, wie das Unternehmen dem Mitarbeiter helfen kann, seinen persönlichen Markenwert zu steigern. Die strategischen Aufgaben der HR-Abteilung verschieben sich dabei enorm: Einerseits gewinnt die Personalstrategie stark an Bedeutung und rückt auf Vorstandsebene auf. Zugleich gibt die HR-Abteilung eine Vielzahl der administrativen Funktionen ab. Die Hauptaufgaben des neu entstehenden Chief Change Officer (CCO) im Vorstandsrang werden sein, die permanenten Tätigkeitsrochaden über Abteilungsgrenzen hinweg zu steuern und die Führungskräfte bei deren Recruiting und Mitarbeiterentwicklung zu unterstützen. Ob dies noch in einer eigenen HR-Abteilung geschieht oder in einer neuen Struktur, wird je nach Unternehmen unterschiedlich entschieden.




