Buch, Deutsch, 336 Seiten
Buch, Deutsch, 336 Seiten
ISBN: 978-3-465-03141-3
Verlag: Vittorio Klostermann
Hier werden die griechischen Mythen weder wissenschaftlich-philosophisch noch symbolisch-allegorisch gedeutet. F.G. Jünger sucht sie sinnlich, in ihrer klar bestimmten Körperwelt als ein an sich Seiendes zu fassen und in den Blick zu nehmen. Weil jede Interpretation eine Entleerung und Verarmung des mythischen Bildes darstellt, will Jünger erst einmal buchstäblich und genau erzählen, was uns überliefert ist. In dichterischer Deutung entsteht ein Bild des Mythos, das so plastisch, so lebensnah wie die Bildwerke der Griechen erscheint.
Architektonisch wie der griechische Mythos selbst ist das Werk gegliedert. Der erste Abschnitt ist daher kosmogonisch und umfasst die Zustände des kosmogonischen Werdens, reicht vom Chaos bis zum Sturze des Prometheus. Die Theogonie bildet den Mittelpunkt, die Welt der Götter, und auf diese Mitte zu, von dieser Mitte her wird der Zusammenhang begründet. Von dort führt der Weg zu den Heroen, denn diese tauchen erst dort auf, wo Götter sind, und ihnen haftet daher auch etwas Göttliches an.
Zielgruppe
Philologen, Philosophen, Althistoriker
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Klassische Literaturwissenschaft Klassische Griechische & Byzantinische Literatur
- Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Westlichen Philosophie Westliche Philosophie: 20./21. Jahrhundert
- Geisteswissenschaften Philosophie Kulturphilosophie
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Deutsche Literatur




