Tagseite - Nachtseite | Buch | 978-3-608-93394-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 168 Seiten, gebunden, Format (B × H): 133 mm x 218 mm, Gewicht: 304 g

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Maximen und Gedanken aus dem Werk Ernst Jüngers
1. Auflage 1996
ISBN: 978-3-608-93394-9
Verlag: Klett-Cotta

Maximen und Gedanken aus dem Werk Ernst Jüngers

Buch, Deutsch, 168 Seiten, gebunden, Format (B × H): 133 mm x 218 mm, Gewicht: 304 g

ISBN: 978-3-608-93394-9
Verlag: Klett-Cotta


Ernst Jüngers Werk umfasst neben dem Roman, der Erzählung, dem Essay und dem Tagebuch auch Sammlungen äußerst verdichteter Einsichten und Notate: Der Aphorismus, oder die Maxime, hat in anderen Literaturen eine reiche Tradition. In der deutschen Literatur unseres Jahrhunderts gilt Ernst Jünger als einer der Meister dieser Form. Katharina Ayen, dem Autor und seinem Werk seit Jahrzehnten verbunden, hat hier eine Sammlung von Gedanken Ernst Jüngers zusammengetragen. Die Auswahl ist locker geordnet nach Themenfeldern: geschliffene Bemerkungen zu Natur, Technik und Lektüre blitzen auf, Notizen zur Gesellschaft und zur Verfassung des Menschen nahe der Jahrtausendwende. Manches Provozierende findet sich hier, aber auch Sätze von prognostischer Kraft. Nicht selten schlagen Jüngers Einsichten den Bogen zu abendländischen Traditionen, immer jedoch fühlt sich der Leser angesprochen, ja herausgefordert: »Seien wir auf der Hut vor der größten Gefahr, die es gibt – davor, daß uns das Leben etwas Gewöhnliches wird.«
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Dem Menschen hat von jeher sein Da-Sein mehr gegolten als sein So-Sein: die Schicksalslinie, ihre Länge, ihr Glück und Unglück mehr als der eigentliche Stoff des Schicksals, der allem Bedeutung gibt. Macht gilt ihm mehr als Einsicht, Reichtum mehr als Charakter, die Länge des Lebens mehr als sein Inhalt, Schein mehr als unveräußerliches Sein. * Was der Mensch auch ersinne: auf ihn fällt es wieder zurück. * Manchmal schlagen unsere Tugenden gegen und unsere Fehler für uns zu Buch. * Der Mensch ist es, der sich verändert, nicht die Zeit. * Das Schöne gehört uns allen; an ihm gibt es kein Eigentum. Es ist unteilbar; wir finden uns in ihm. Wir finden und vergessen uns im Anderen; wir sind nicht mehr allein. * Ein jedes Spiel, auch jede Kunst und jedes Handwerk, hat Finessen, die zwar den Eifer kränen, doch nicht erlernbar sind. * In jedem Kunstwerk verbirgt sich ein Allgemeines, an dem man, ohne den Namen des Autors zu wissen, seine Zeit erkennt. * Nur in den Katastrophen wird die Macht der Elemente noch erkannt.



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