Juniper | Bellbook University: 3 Bände in einem Bundle! | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 1260 Seiten

Reihe: Bellbook University

Juniper Bellbook University: 3 Bände in einem Bundle!

Spicy Romantasy mit RomCom Vibes
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-646-61201-1
Verlag: Carlsen Verlag GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Spicy Romantasy mit RomCom Vibes

E-Book, Deutsch, 1260 Seiten

Reihe: Bellbook University

ISBN: 978-3-646-61201-1
Verlag: Carlsen Verlag GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



**Willkommen an der Bellbook University** Ginger & Beast Hexe Ginger steckt in einem magischen Schlamassel: Sie muss in die elitäre Studentenverbindung Aurora Star aufgenommen werden, damit sie nicht enterbt wird. Doch leider hat Ginger keinen allzu guten Ruf, da sie ihre Fähigkeiten nicht unter Kontrolle und durch ihre Feueraffinität schon mehr als einen Brand verursacht hat. Der charmante Halbdämon Colin kommt ihr da gerade recht. Als berühmt-berüchtigter Bad Boy und Schwarm der ganzen Uni wäre er der perfekte Fake-Boyfriend, um ihren Status zu verbessern - und außerdem ist er feuerfest. Eine praktische Eigenschaft, als zwischen ihnen die Funken fliegen. Denn Ginger verspricht Colin für jedes Fake-Date einen echten Kuss und stellt schnell fest, dass dieses Mal sie es sein könnte, die sich die Finger verbrennt ...  Honey & Trouble Licht-Fae Honey hat ein Problem: Es hört auf den Namen Sam, ist zwei Meter groß, charmant, ständig guter Laune, der Rugby-Star der Bellbook University - und leider der große Bruder ihrer besten Freundin, der sie einen Gefallen schuldet. Also lässt Honey Sam in ihre WG einziehen und verspricht, auf den Playboy aufzupassen, damit dieser nicht sein Stipendium verliert. Eine Aufgabe, die für die mürrische Honey zur Geduldsprobe wird, denn dem attraktiven Orc hatte sie eigentlich schon nach einem Zwischenfall im ersten Semester abgeschworen. Doch Sam ist wild entschlossen, Honey für sich zu gewinnen, und er ist gar nicht so schlecht darin ...  Sugar & Cane Sugar Blacksmith ist sich sicher, ihren Mr. Right gefunden zu haben, als sie auf dem Maskenball der einflussreichen Fae-Familie Cane von einem attraktiven Mann gerettet wird. Doch die märchenhafte Nacht endet mit einem bösen Erwachen: Ihr Prinz ist nicht nur der Erbe der Canes, sondern auch ihr Professor an der magischen Bellbook University. Nathaniel ist zum ersten Mal im Leben sprachlos, als er die junge Frau, in die er sich Hals über Kopf verliebt hat, in seinem Hörsaal entdeckt. Um seine Karriere und ihr Studium nicht zu gefährden, schlägt er ihr eine Freundschaft vor. Vergeblich. Denn die Anziehung zwischen ihnen lässt nicht nach und so wächst ihre Beziehung im Geheimen. Bis der Cane-Klan Wind von der unerwünschten Verbindung zu einer menschlichen Frau bekommt ...  Besuche die magische Bellbook University, wo Fake Dating, Forced Proximity und Forbidden Love heiße Konsequenzen haben! //Diese E-Box enthält alle Teile der knisternden »Bellbook University«-Reihe.? -- Ginger & Beast (Bellbook University 1) -- Honey & Trouble (Bellbook University 2)  -- Sugar & Cane (Bellbook University 3) Diese Reihe ist abgeschlossen.//?

Penny Juniper schreibt Geschichten, seit sie einen Stift halten kann. Als sie tippen lernte, war es endgültig zu spät für einen anständigen Beruf. Seitdem taucht sie ab in fantastische Welten und kommt nur ab und zu raus, um nach ihrer Familie zu sehen oder ihre Katzen zu kraulen. Ihre Storys handeln von mürrischen Vampiren, chaotischen Hexen, scharfen Dämonen, sarkastischen Fae und unwiderstehlich hotten Werwölfen, die für ihr Happy End kämpfen müssen. Dabei fliegen nicht nur magische Funken, es wird auch heiß. Penny liebt Fantasy mit Humor und dem gewissen Etwas.
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Kapitel 2


Colin

Auf der Windschutzscheibe staut sich eine Wasserwand, die Scheibenwischer haben Mühe, die Fluten zu beseitigen und Bohemian Rhapsody von Queen heult mir aus den Boxen entgegen. Apokalypse pur, besser kann die Welt meine Laune nicht untermalen.

Und Alter, habe ich eine Scheißlaune!

Ich trete aufs Gas, der Motor meines Mustangs heult auf, als ich durch die Fluten brettere, die auf die schottische Landstraße niedergehen, als stünde das Ende der Welt bevor. In der Finsternis kann ich die beschissene Straße, die man kaum als solche bezeichnen mag, fast nicht mehr erkennen. Eine plötzliche Kollision würde ich wahrscheinlich erst mitbekommen, wenn es zu spät ist. Aber das ist mir egal. Mir wäre ein plötzlich auftauchender Baum recht, der meinem Leiden ein Ende setzt. Oder ein Steinschlag. Eine Invasion von Außerirdischen. Irgendwas, damit ich das beschissene Gespräch vergessen kann, das hinter mir liegt.

»Fuck you, Dad«, murmele ich zwischen zusammengebissenen Zähnen, obwohl niemand außer mir da ist, um es zu hören.

Mein Vater hat auf seiner Wahlkampftour einen Zwischenstopp in Edinburgh eingelegt. Viele seiner alten Dämonen-Kumpel leben aus irgendeinem Grund hier oben in den Highlands, deshalb muss er sich wenigstens ab und zu in ihrem Territorium blicken lassen. Und natürlich zitiert Pendragon McCleod, Minister für paranormale Angelegenheiten im Unterhaus, seinen einzigen Sohn ebenfalls für eine Audienz zu sich, wenn er schon mal in der Gegend ist. Vollkommener Schwachsinn, by the way. Es ist ihm nur um die übliche Predigt gegangen.

»Streng dich mehr an!« — »Deine arme Mutter, was die von dir denken würde, wenn sie dich heute sehen könnte.« — »Du hast eine Verantwortung zu tragen.« — »Denk auch mal an die Familie.«

Bla, fucking bla.

Der Trip zu ihm war die reinste Benzinverschwendung. Alles, was für den Alten zählt, ist sein Image und wie es sich auf die nächsten Wahlergebnisse auswirkt.

Ich verfluche noch meinen Erzeuger, als direkt vor mir auf der Straße wie aus dem Nichts ein bunter Schatten auftaucht. Eine kleine Person, verwaschen vom Regen wie ein Schemen. Ich schreie auf und reiße das Steuer herum, trete mit voller Wucht auf die Bremse. Die Reifen quietschen wie Banshees aus der Hölle. Der Mustang schlingert unter mir wie auf einer Achterbahn über die nasse Straße und kommt mit einer Hundertachtzig-Grad-Wendung zum Stehen.

Noch immer dröhnt Queen in voller Lautstärke aus den Lautsprecherboxen.

»Shit!«, grolle ich und löse vorsichtig meine Hände vom Lenkrad. Ich habe es so fest gepackt, dass ich befürchte, es aus der Halterung zu reißen. Meine Kräfte gehen manchmal mit mir durch, wenn ich nicht aufpasse. Meine Schläfen pochen, mein Puls rast, meine Kehle ist so eng, als würde sie jemand zusammendrücken.

Für eine grauenhaft lange Sekunde befinde ich mich wieder auf einer anderen Landstraße. Im Dunkeln. Im Regen. Im freien Fall. Und neben mir schreit Nate auf, krallt sich in den Sitzen fest, als es für uns unerbittlich und rasend schnell abwärts geht …

Ich schüttele mich. Starre keuchend auf meine zitternden Hände, die sich nur langsam, sehr langsam vom Leder des Lenkrades lösen, als wären sie dort festgeklebt.

Alles ist gut. Du bist hier. Das ist dein Mustang. Kein Ferrari. Und Nate sitzt nicht neben dir, der wird nie wieder neben dir sitzen.

Ich schüttele erneut meinen Kopf. Dann fällt mir die Person draußen auf der Straße ein und mein geschockter Verstand katapultiert mich zurück ins Hier und Jetzt. Fluchend trete ich die Tür auf und springe aus dem Wagen.

»Hey!«, rufe ich. »Alles okay?«

Ich scanne die Dunkelheit. Meine paranormale Nachtsicht kommt mir bei dem strömenden Regen nicht wirklich zugute. Wer um Himmels Willen ist bei diesem Mistwetter wahnsinnig genug, zu Fuß auf dieser beschissenen Straße entlangzulaufen?

»Alles okay«, piepst jemand und dann sehe ich im Kegel meiner Scheinwerfer zwei Beine, die neben der Straße in die Luft ragen. Zwei hübsche und ziemlich nackte Beine, mit Füßen, die in hellroten Pumps stecken.

Verdammt, ich habe eine Lady umgefahren! Fluchend stürze ich zu ihr und helfe ihr hoch.

Okay, keine Lady, stelle ich entnervt fest. Eher eine Mischung aus durchnässtem Eichhörnchen, wütendem Waschbär und einem Mädchen in einem schwarzen, schulterfreien Partykleid, das einen netten Blick auf ihr Dekolletee freigibt. Sie kommt schwankend auf die Füße, wischt sich mit einer Hand Regenwasser aus dem Gesicht und im nächsten Moment funkeln mich ein paar blaue Augen an.

»Bist du blind?« Sie reißt ihre Hand aus meiner los, mit der ich ihr aufgeholfen habe. »Du hast mich beinahe über den Haufen gefahren!«

»Bist du bescheuert, mitten in der Nacht im strömenden Regen auf der Landstraße herumzulaufen?«, gebe ich zurück.

»Ich hab gewunken wie eine Verrückte«, sagt sie. »Ich hab gerufen, du sollst anhalten!«

»Als ob ich das beim Fahren hören würde!«

»Bei dem Krach kein Wunder.«

Wir starren uns an, während die letzten dramatische Klavierakkorde von Bohemian Rhapsodie aus meinem offenen Wagen dröhnen.

Ich knurre abschätzig. Sie ist wahrscheinlich auf dieser unsäglich hirnlosen Aurora Star Party gewesen. Anders kann ich mir ihr Outfit nicht erklären. Toftmore Castle, wo der sogenannte Mega Event zum Semesterstart stattfindet — die Einladungsmail habe ich ohne mit der Wimper zu zucken gelöscht — ist nicht weit entfernt.

Aber warum ist die Kleine hier, nassgeregnet und angepisst, irgendwo in einer Kurve zwischen Edinburgh und St. Bellbook und nicht bei der zugedröhnten Partycrowd?

Ich hebe die Schultern. »Steig ein, ich nehm dich mit«, grunze ich.

»Was?«

»Bist du taub? Ich nehm dich mit.« Ich wende mich um und gehe zum Auto zurück. »Oder willst du auf den Absätzen zur Uni zurücklaufen? Du studierst doch auch an der Bellbook, oder nicht?«

Sie starrt mich noch immer an, doch Verwirrung kriecht in ihre Züge. »Du nimmst mich mit?«

»Wie oft noch?« Ich wische mir nun ebenfalls Wasser aus den Augen. Die paar Minuten hier draußen haben mich völlig durchgeweicht. Wenn auch nicht so schlimm wie die triefende kleine Rothaarige vor mir, die mittlerweile aussieht wie ein nasses Handtuch.

»Du bist kein Serienkiller, oder?«, fragt sie vorsichtig.

»Falls ja, würde ich es dir bestimmt nicht vorher sagen, oder?«, grunze ich und schwinge mich in meinen Fahrersitz zurück. »Aber hast du wirklich Lust, als Roadkill im Straßengraben zu enden? Die Wahrscheinlichkeit ist hier ziemlich hoch, wenn du deinen Weg zu Fuß fortsetzt.«

Sie zögert. Schlingt ihre Arme um ihren Torso.

»Du studierst auch an der Bellbook?«, fragt sie.

»Jahaa!« Mann, das Ganze ist doch absolut lächerlich. Aber einfach wegfahren kann ich auch nicht, oder? Immerhin habe ich sie beinahe überfahren. Ich hab ’ne gewisse Verantwortung für sie. Und wer weiß, was für schreckliche Typen sonst anhalten und sie mitnehmen würden. Typen, die schlimmer sind als ich, auch wenn sich das an heilen Welt unserer Spießer-Uni kaum einer vorstellen kann.

Sie kommt einen Schritt näher. »Welches Fach?«

»Alles mögliche. Hexologie«, lüge ich. Wobei, es ist nicht mal gelogen. Ich habe null Ahnung von Magie und Spells. Allerdings brauche ich lediglich noch ein paar lahme Credits, bis ich endlich meinen Abschluss beziehungsweise meine Freiheit erlangt habe und endlich hier abhauen kann. Also habe ich wahllos irgendwelche Seminare belegt. Und Hexo II ist tatsächlich dabei. Dienstags um neun. Viel zu fucking früh. Und schnarchlangweilig. Aber das passiert nun mal, wenn man sein Leben in den Sand setzt. Man kann sich nichts mehr aussuchen. »Bei Professor Stanton. Und Grundlagen der Psychologie II bei Professor Halvorsen.«

Noch so eine Schnarchveranstaltung. Aber als ich Psychologie sage, leuchten ihre Augen auf und sie kommt die letzten drei Schritte bis zu meiner offenen Fahrertür. Mit großen Augen schaut sie mich an.

»Da bin ich auch«, sagt sie. Immerhin ist das Misstrauen aus ihrer Stimme gewichen. Aber leider steht ihr ins runde Gesicht geschrieben, dass sie mich erkannt hat. Denn natürlich ist sie auch in der verdammten Veranstaltung. (Auch wenn ich sie wahrscheinlich übersehen oder ignoriert habe, wie alle anderen lebenden Personen auf dem Campus.)

»Du bist Beastmode«, sagt sie fast ehrfürchtig.

Argh! Diesen bescheuerten Spitznamen werde ich nie los!

Da verdient man sich einmal in ein paar halblegalen Underground Fightclubs was dazu und macht sich einen Namen und schon raunt jeder Depp auf dem Campus voller Ehrfurcht »Du bist Beastmode!«, als wär man der nordische Gott der Zerstörung oder so was. Dabei ist der Name nur einer von Nates vielen blöden Witzen gewesen …

»Für dich immer noch Mister Beastmode«, knurre ich. »Steigst du jetzt ein, oder nicht?«

Sie zögert noch einen Moment, dann klackert sie auf ihren Absätzen um mein Auto herum. Ich öffne ihr die Tür und dann sitzt sie plötzlich neben mir auf dem Beifahrersitz.

Jetzt im Licht erkenne ich sie auch. Sie sitzt tatsächlich in Psycho II. Sie ist die kleine Besserwisserhexe, die bereits in Woche eins alle Bücher von der Literaturliste komplett gelesen hat. Zumindest klang es so, als sie unseren Prof korrigiert hat.

Sie ist eigentlich ganz süß, wenn man auf drahtige kleine Rothaarige steht. Milchige Haut, süße Kurven. Ihre kleine Stupsnase ist mit Sommersprossen übersäht, genau wie ihre Schultern und Arme. Die schlingt sie gerade um sich und fängt an zu...



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