E-Book, Deutsch, Band 7, 142 Seiten
Reihe: Kulturwissenschaften
Kauer Popfeminismus! Fragezeichen!
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-86596-760-2
Verlag: Frank & Timme
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Eine Einführung
E-Book, Deutsch, Band 7, 142 Seiten
Reihe: Kulturwissenschaften
ISBN: 978-3-86596-760-2
Verlag: Frank & Timme
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Der Begriff 'Popfeminismus' erscheint paradox, da er zwei sich widersprechende, zumindest in unklarer Beziehung stehende Begriffe zu vereinen sucht. Das ideologische Konstrukt 'Feminismus' trifft auf die kulturelle Formation 'Pop'. Die daraus resultierende Unklarheit der Bedeutungskonnotationen, die einigen Feministinnen älterer Generation suspekt ist, bedeutet den Reiz des Popfeminismus. Dieser wird zum Schlagwort für eine junge feministische Generation, für die die Auseinandersetzung mit und der Kampf gegen Sexismus und Männerherrschaft nicht vordergründig auf sozial-theoretischer, sondern auf kultur-praktischer Ebene stattfindet. Pop bietet dieser jungen Generation die vielleicht etwas trügerische Vorstellung, feministische Werte propagieren zu können, ohne dabei den ideologischen Ballast der feministischen (Groß-) Müttergeneration auf dem Buckel zu haben. Was sich hinter dem schillernden Begriff 'Popfeminismus' verbirgt und ob er seine Versprechungen auf eine farbenfrohe, politisch entkrampfte feministische Utopie einzulösen vermag, klärt dieses Buch anhand literarischer Analysen.
Katja Kauer ist germanistische Kulturwissenschaftlerin. Ihre Forschungsfelder sind Popkultur, Sexualitätsdiskurse, Literatur des 18., 19. und 20. Jahrhunderts sowie Genderstudies. Sie publizierte u. a. 'Banaler und Dämonischer Sex in der Literatur' und 'Pop und Männlichkeit'.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;6
2;1 Popfeminismus! Fragezeichen!;8
3;2 Der popkulturelle Objektstatus von ‚Weiblichkeit‘;10
4;3 Die feministische Theoriebildung der 1970er Jahre;30
5;4 Die feministische Theoriebildung der 1980er Jahre;34
6;5 ‚Mutterschaft‘ und ‚Weiblichkeit‘;42
7;6 Die feministische Theoriebildung der 1990er Jahre;54
8;7 Homöovestismus und Self Sex: Fallen popfeministischer Performanz?;60
9;8 Homöovestitische Überblendung als Form von weiblicher Ästhetik?;72
10;9 Weil ich ’n Mädchen bin;78
11;10 Popkultur als Sampling;94
12;11 Die popfeministische Strategie der Innerlichkeit bzw. Neuen Subjektivität in Jana Hensels und Elisabeth Raethers Erzählband „Neue deutsche Mädchen“;98
13;12 Die popfeministische Strategie der Rückbesinnung auf weibliche Körperlichkeit durch eine Entzauberung der Selbstdarstellungam Beispiel der popkompatiblen Magersucht in Kerstin Grethers „Zuckerbabys“;112
14;13 Das subversive Spiel mit weiblicher Identität und die sexuelle Entgrenzung als popfeministische Strategie am Beispiel Charlotte Roches Roman „Feuchtgebiete“;124
15;14 Popfeminismus: Versuch einer Minimaldefinition;134
16;Abbildungsverzeichnis;140




