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Kestler Wanted!



Headhunter, Unternehmen und die knifflige Suche nach den idealen Kandidaten, plus EBook inside (ePub, mobi oder pdf)

1. Auflage 2018, 254 Seiten, Medienkombination, Lesebändchen, Format (B × H): 141 mm x 221 mm, Gewicht: 437 g
ISBN: 978-3-593-50872-6
Verlag: Campus Verlag GmbH


Kestler Wanted!

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Jede Fehlbesetzung kostet. Geld, Zeit, Reputation - schlimmstenfalls realen Unternehmenswert. Und doch landen viel zu oft die falschen Leute aus den falschen Gründen auf dem Chefsessel. Es regiert das Prinzip des Buddy-Boardings: Die Stelle bekommt, wer den richtigen "Stallgeruch" hat; Können ist zweitrangig. Diese verantwortungslose Recruitingpraxis macht Top-Headhunter Matthias Kestler fassungslos.
In "Wanted!" gewährt er einen intimen Blick hinter die Kulissen einer geheimnisumwitterten Szene, in der die wichtigsten Posten der deutschen Wirtschaft vermeintlich ausgewürfelt werden.

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


InhaltVorwort 71 Blackbox Headhunting: Ein paar Basics 11Kann ja nicht so schwer sein! 13Wann Headhunter zum Einsatz kommen 15Welcher Headhunter soll's denn sein? 25Wie Personalberater gestrickt sind 31Wer dem Headhunter Konkurrenz macht 392 Gesucht: Geeignete Kandidaten 45Gemeinsamer Startschuss: Von Anforderungen und Voraussetzungen 47Marktanalyse: Die Branche abklopfen 54Erstkontakt: Professionell mit der Tür ins Haus fallen 55Wechselmotivation: Viele können, aber nur wenige wollen 69Follow-up: Den geeigneten Köder auswerfen 73Persönlich: Das konspirative Treffen 80Problemlöser-ABC: Typen für besondere Fälle 84Auswahl: Und dann waren es nur noch ... wenige 943 Bremsklötze: Illusionen im Besetzungsprozess 101Alles gar kein Problem 103Sparfüchse am Werk 105Schlimmer als die Stechuhr 116An uns kommt niemand vorbei! 123Auf der Zielgeraden 135Unternehmen im Höhenflug 144Die Besten der Besten der Besten 153Zalando-Effekt: Gibt's den auch eine Nummer größer? 158Überzogene Erwartungen 166Im Kampf gegen Windmühlen 1804 Existenzgefährdend: Monokultur im Managerwald185Die Verlockungen der internen Besetzung 186Die geklonte Führungselite: Dolly lässt grüßen 195Headhunter, Seilschaften und Abhängigkeiten: Interessenkonflikte und systemimmanente Probleme 206Besetzung nach Proporz: Quoten als Lösung? 219Lösungsorientierte Suche nach Personal 228Danksagung 235Über den Autor 237Anmerkungen 239Register 249


Kestler, Matthias
Matthias Kestler ist Gründer und Geschäftsführer der Personalberatung Xellento, die auf die Besetzung von Spitzenpositionen, Vorständen und Aufsichtsräten in internationalen Konzernen ebenso wie in mittelständischen Firmen spezialisiert ist. Die Wirtschaftswoche zählt ihn zu den einflussreichsten Headhuntern.


VorwortVerschwiegenheit ist in meinem Business das A und O. Dennoch habe ich dieses Buch über Headhunting geschrieben, das hoffentlich zum besseren Verständnis der Arbeit von Personalberatern beiträgt, mit Mythen über meine Zunft aufräumt und den bisweilen langwierigen Prozess der Personalsuche transparent macht. Denn eines ist sicher: Die Suche nach dem idealen Kandidaten wird immer kniffliger.Der Gehaltshebel alleine bewegt kaum noch jemanden dazu, seinen Posten zugunsten eines anderen Jobs in irgendeiner anderen Firma aufzugeben. Sowohl Headhunter als auch Unternehmen müssen sich immer mehr Mühe geben und den Kandidaten ein attraktives, nahezu maßgeschneidertes Angebot machen. Sicher erleichtern einige technische Entwicklungen wie etwa Online-Portale oder Social-Media-Plattformen die Suche nach vielversprechenden Kandidaten - doch das ist noch längst kein Garant für den Erfolg. Viele Rädchen müssen ineinandergreifen, viele Details sehr früh eindeutig geklärt und viele Hindernisse umschifft werden, bis am Ende die heiß ersehnte Unterschrift auf dem Arbeitsvertrag steht.Geeignete Kandidaten zu finden ist komplexer, als viele glauben oder sich eingestehen wollen, selbst wenn - oder womöglich gerade weil? - Personalberater passende Kandidaten scheinbar im Handumdrehen aus dem Hut zaubern. Wo die herkommen, muss es schließlich noch mehr geben, so die landläufige Meinung.Gerade bei der Besetzung hochkarätiger Positionen stelle ich leider immer wieder Verhaltensweisen fest, die einen humanen, respektvollen Umgang miteinander vermissen lassen. Systematisch werden Kandidaten aussortiert nach dem Motto "Gibt's den auch eine Nummer größer?" - als würden Topmanager und andere Spitzenleute auf Bäumen wachsen und im Online-Shop zum Verkauf angeboten, sauber aufgereiht und mit Labeln versehen. Ab in den Warenkorb, heute bestellt, morgen geliefert - mit satten Rabatten, versteht sich. Amazon Prime lässt grüßen.Diesbezüglich fehlt manchen Auftraggebern in meinen Augen zum einen oftmals das Verständnis des Such- und Auswahlprozesses - sie verstehen also im Grunde die Arbeitsweise von Personalberatern nicht -, zum anderen kommt eine Überschätzung von Angebot und Nachfrage hinzu. Gleichzeitig zeigt sich eine individuelle Anspruchshaltung sowohl auf der Auftraggeber- wie auf der Kandidatenseite immer häufiger und immer deutlicher: Jeder will seine persönlichen Forderungen durchdrücken. Die Ansprüche sind dabei immens gestiegen und bewegen sich meiner Meinung nach oft genug am Rande des Utopischen. Und zwar auf beiden Seiten.Die gute Nachricht lautet: Es gibt sie noch, die respektvollen, wertschätzenden Begegnungen auf Augenhöhe im Prozess der Stellenbesetzung. Ich erlebe sie in meiner Arbeit oft, aber nicht oft genug. Diese sollten wir, damit meine ich die Headhunter ebenso wie die Auftraggeber, flächendeckend gemeinsam bei der Personalbeschaffung und -entwicklung anstreben.Ich sehe in meinem Business sowie in der Zusammenarbeit mit Auftraggebern und Kandidaten einige Defizite und Missverständnisse. Die Tatsache, dass es innerhalb der Branche ein regelrechtes Schweigedogma gibt, macht die Sache nicht gerade leichter: Meine Zunft gibt eher ungern etwas über sich und ihre Methoden preis - das wäre ja ein Wettbewerbsnachteil. Und womöglich glauben die Kunden dann, man könne keine Geheimnisse bewahren. Daher möchte ich Ihnen in Wanted! einen Blick hinter die Kulissen gewähren, Sie mit der Arbeitsweise von Personalberatern bekannt machen und die Schwierigkeiten bei der Suche nach den idealen Kandidaten beleuchten. Ich möchte mit den häufigsten Missverständnissen aufräumen, die einer idealen Besetzung meiner Erfahrung nach im Wege stehen.Für mich steht fest: Nur wenn alle Seiten einer klaren Rollenverteilung zustimmen und vertrauensvoll folgen, kann für ein Unternehmen der jeweils beste, also in seinem Sinne ideale Kandidat gefunden werden. Und von talentierten Spitzenkräften, erfolgreich geführten Firmen und einer insgesamt gut laufen


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