Buch, Deutsch, 196 Seiten, PB, Format (B × H): 120 mm x 190 mm, Gewicht: 214 g
Reihe: Kisch bei Null Papier
Ein Roman
Buch, Deutsch, 196 Seiten, PB, Format (B × H): 120 mm x 190 mm, Gewicht: 214 g
Reihe: Kisch bei Null Papier
ISBN: 978-3-95418-986-1
Verlag: Null Papier Verlag
*** Fassung in aktueller Rechtschreibung ***
Während seiner Zeit als Lokalreporter in Prag kam Kisch die Inspiration für seinen Roman aus dem Zuhälter- und Prostituiertenmilieu Prags. Es sollte sein einziger Roman bleiben. Das Buch sollte übrigens schon recht früh als Stummfilm auf die Leinwand kommen.
Kisch, orientiert am „vertikalen Journalismus“ eines Kurt Tucholskys, hatte keine Berührungsängste gegenüber den sozialen Außenseitern der damaligen Zeit. Er schilderte das Leben der Nutten, Zuhälter und kleinen Ganoven und des hoffnungslosen Proletariats auf der Suche nach ihrem Stück vom Glück.
Der junge Jarda Chrapot, ein Bewohner des heruntergekommenen Vergnügungsviertels von Prag, sieht vermeintlich nur eine Zukunft als Zuhälter vor sich. Gemeinsam mit seinen besten Freunden sitzt er in der gemeinsamen Lieblingsabsteige und schmiedet Pläne für eine bessere Zukunft. Sie versuchen, Mädchen an Land zu ziehen, Mädchen, die für sie auf den Strich gehen sollen. Sie sind Mädchenhirten.
Kisch schildert die Erlebnisse der Halbstarken und Kriminellen Prags, als hätte er mit ihnen am Tisch gesessen.
**Mit 63 Fußnoten**
ISBN 978-3-96281-675-9 (Mobi)
ISBN 978-3-96281-673-5 (Epub)
ISBN 978-3-96281-676-6 (PDF)
ISBN 978-3-95418-986-1 (Print)
Null Papier Verlag
www.null-papier.de
Autoren/Hrsg.
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Es kommt ihm vor, als ob ihn jemand von der Brückenbrüstung beobachte. Er schaut auf. Es sind die Heiligenstatuen, ihre Rückseite. Wie Säulen sehen sie aus, halbrund und glatt. Man sieht genau, wo sie geflickt sind, man hat sich nicht bemüht, die eingesetzten hellen Steine mit dem Dunkel des ursprünglichen Materials in Einklang zu bringen. Wozu auch? Das ist ja die Rückseite. Die Leute gehen vorüber, ihre Köpfe bewegen sich längs der Brüstung, aber sie wissen nicht, wie hässlich die Denkmäler von hinten sind. Sie wissen ja nichts, die Menschen. Sie wissen nicht, was im Hotel Post vorgeht, sonst würden sie nicht so ruhig ihres Weges gehen.