E-Book, Deutsch, 389 Seiten
Knoll Kindheit herstellen
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-658-19439-0
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Diskurs, Macht und soziale Ungleichheit in Betreuung und Alltagsgestaltung
E-Book, Deutsch, 389 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-19439-0
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Im Zentrum der Studie von Alex Knoll steht die Gestaltung des Alltags von Kindern in der frühen Kindheit. Aus ungleichheits- und diskurstheoretischer Perspektive sowie mit einem multimethodischen Design untersucht er, wie Eltern die Betreuung ihrer Kinder organisieren und in welche Aktivitäten sie sie involvieren. Der Autor zeigt, dass Unterschiede im Alltag von Kindern nicht nur mit der sozialen Herkunft zusammenhängen, sondern auch auf umkämpfte gesellschaftliche und medial vermittelte Vorstellungen von Kindheit und die eigensinnige Auseinandersetzung damit verweisen.
Dr. des. Alex Knoll ist Oberassistent am Departement Erziehungswissenschaften der Universität Fribourg (Schweiz).
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Danksagung;6
2;Inhalt;8
3;1 Einleitung;12
4;2 Theoretische Grundlagen;20
4.1;2.1 Sozialwissenschaftliche Kindheitsforschung als theoretischer Rahmen;21
4.1.1;2.1.1 Kinder als Seiende und als Werdende;22
4.1.2;2.1.2 Generationale Ordnung;23
4.1.3;2.1.3 Kontextanalytische Perspektive auf Kindheit als Konstrukt und Diskurs;24
4.1.4;2.1.4 Kind(er) und Kindheit(en);26
4.1.5;2.1.5 Elternschaft, Mutterschaft, Vaterschaft und Familie;27
4.1.6;2.16 Bearbeitung und Gestaltung des Alltags von Kindern in der frühen Kindheit und ihre Begrifflichkeiten;28
4.2;2.2 Ungleichheitstheoretische Perspektive;33
4.2.1;2.2.1 Übersicht und Problemstellung;33
4.2.2;2.2.2 Kapitalien und Positionen im sozialen Raum;35
4.2.3;2.2.3 Homologie zwischen sozialer Position und sozialer Praxis;37
4.2.4;2.2.4 Reproduktion von Bildungsungleichheit und sozialer Ungleichheit;38
4.2.5;2.2.5 Intergenerationale Abstiegsängste;40
4.2.6;2.2.6 Soziale Ungleichheit und (frühe) Kindheit;42
4.2.7;2.2.7 Zwischenfazit: Soziale Reproduktion durch elterliche Alltagsgestaltung in der frühen Kindheit;48
4.3;2.3 Diskurstheoretisch fundierte Perspektive;50
4.3.1;2.3.1 Übersicht und Problemstellung;50
4.3.2;2.3.2 Subjektivierung als Unterwerfung – Ent-Unterwerfung durch Kritik;52
4.3.3;2.3.3 Subjektkonstitution durch Sprache und Widerstandspotenzial;54
4.3.4;2.3.4 Anrufung und ihre Beantwortung;56
4.3.5;2.3.5 Bilder von Kindheit, Elternschaft und Familie;60
4.3.6;2.3.6 Mediale Vermittlung zwischen Subjekt und Wissen;60
4.3.7;2.3.7 Diskurs und Interdiskursivität;62
4.3.8;2.3.8 Diskurs und Praxis – diskursive Praxis;63
4.3.9;2.3.9 Zwischenfazit: Vermittelte Anrufung oder das Konstituieren der frühen Kindheit als machtvolle Praxis;67
5;3 Forschungsstand;72
5.1;3.1 Nutzung von Betreuung und Aktivitäten;73
5.1.1;3.1.1 Angelsächsische Länder;75
5.1.2;3.1.2 Deutschland;80
5.1.3;3.1.3 Schweiz;86
5.1.4;3.1.4 Zwischenfazit;89
5.2;3.2 Bilder und Vorstellungen von Kindheit, Elternschaft und Familie;92
5.2.1;3.2.1 Beschreibungen und Diagnosen des gesellschaftlichen Umgangs mit Kindern aus Sicht der sozialwissenschaftlichen Kindheitsforschung;93
5.2.2;3.2.2 Öffentlich-politische Diskursebene;98
5.2.3;3.2.3 Alltagsdiskurse – Elternperspektive;102
5.2.4;3.2.4 Zwischenfazit;110
5.3;3.3 Zusammenfassung, Thesen und Hypothesen;111
6;4 Die Studie – Design und methodische Grundlagen;115
6.1;4.1 Multimethodisches Untersuchungsdesign;115
6.2;4.2 Quantitative Erhebung, Daten und Auswertung;118
6.2.1;4.2.1 Überblick über Datenerhebungen;118
6.2.2;4.2.2 Auswahlverfahren;118
6.2.3;4.2.3 Erhebungsinstrumente;119
6.2.4;4.2.4 Beschreibung und Situierung der Stichprobe;121
6.2.5;4.2.5 Operationalisierungen und Variablen;126
6.3;4.3 Qualitative Erhebung, Daten und Auswertung;135
6.3.1;4.3.1 Auswahlverfahren für Interviews;136
6.3.2;4.3.2 Getting in touch;137
6.3.3;4.3.3 Interviewdurchführung;138
6.3.4;4.3.4 Daten und Stichprobe;140
6.3.5;4.3.5 Ergänzende Materialien für die Analyse;142
6.3.6;4.3.6 Methodisches Vorgehen und Auswertung;143
7;5 Kindlicher Alltag und soziale Unterschiede;147
7.1;5.1 Externe Betreuung;148
7.2;5.2 Informelle und formelle Betreuungsformen;150
7.3;5.3 Interne Aktivitäten;166
7.4;5.4 Externe Aktivitäten;174
7.5;5.5 Spielgruppen;180
7.6;5.6 Diskussion zur ungleichheitstheoretischen Perspektive;185
8;6 Zur diskursiven Produktion des kindlichen Alltags;195
8.1;6.1 Betreuung in den ersten Lebensjahren;196
8.1.1;6.1.1 Gebrauchte Mutter und Kindheit zuhause (Müller);197
8.1.2;6.1.2 Da-Sein für die Kinder (Hollenweger);201
8.1.3;6.1.3 Familiäre Kindheit (Wegmüller);201
8.1.4;6.1.4 Intensive Erwerbstätigkeit und Kindheit zuhause (Johann);205
8.1.5;6.1.5 Karriereorientierung und intensive externe Betreuung (Heinrich);207
8.1.6;6.1.6 Verhinderte Erwerbstätigkeit (Ammann);215
8.1.7;6.1.7 Das ‚schlechte Gewissen‘ (Barth);217
8.1.8;6.1.8 Zwischenfazit und interdiskursive Bezüge;220
8.2;6.2 Alltagsgestaltung in und mit der Familie;228
8.2.1;6.2.1 Spielbetonte und entpflichtete Kindheit (Müller);229
8.2.2;6.2.2 Kind sein dürfen (Wegmüller);237
8.2.3;6.2.3 „Bisschen beides braucht es“: Spielbetonte und förderbedürftige Kindheit (Anderson);242
8.2.4;6.2.4 Kindliche Interessen durch ausgewählte Angebote steuern (Barth);251
8.2.5;6.2.5 Dichte Alltagsstrukturen durch kindliche Selbsttätigkeit kompensieren (Ammann);260
8.2.6;6.2.6 Zwischenfazit und interdiskursive Bezüge;264
8.3;6.3 Externe Aktivitäten und frühe Förderung;276
8.3.1;6.3.1 Das Kind, das noch nicht lernen muss (Müller);277
8.3.2;6.3.2 „Wachsen lassen“ (Gabriel);282
8.3.3;6.3.3 Fördern als „entfalten“, nicht als „Drill“ (Barth);283
8.3.4;6.3.4 Das wissbegierige und lernfähige Kind (Johann);289
8.3.5;6.3.5 Förderung outsourcen (Ammann);294
8.3.6;6.3.6 Externe Förderung überflüssig (Heinrich);304
8.3.7;6.3.7 Zwischenfazit und interdiskursive Bezüge;306
8.4;6.4 Kreuzungspunkte – Subjektivierungen;320
8.4.1;6.4.1 Müller;320
8.4.2;6.4.2 Barth;323
8.4.3;6.4.3 Ammann;325
8.5;6.5 Diskussion zur diskurstheoretisch fundierten Perspektive;328
9;7 Alltagsgestaltung als Herstellung von frühen Kindheiten;349
9.1;7.1 Differenzierte und ungleiche frühe Kindheiten;349
9.2;7.2 Zum spezifischen Ertrag des multiperspektivischen Designs;353
9.3;7.3 Reichweite der Ergebnisse und Reflexion;355
10;8 Schluss;360
11;Bibliografie;363
11.1;Literatur;363
11.2;Quellen;383
12;Anhang;386
12.1;Interviewleitfaden;386
12.2;Transkriptionsregeln;389




